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Nun ist es amtlich: Die Preise für Gas, Strom und Fernwärme werden gedeckelt. Die entsprechenden Gesetze treten zwar erst im März 2023 in Kraft, sollen aber rückwirkend ab Januar Entlastungen für Private und Unternehmen bringen. Für Privathaushalte wird der Gaspreis bei 12 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt, für Fernwärme bei 9,5 Cent je Kilowattstunde. Abgedeckt sind jeweils 80 Prozent des im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs. Für den restlichen Verbrauch muss der normale Preis gezahlt werden. Ähnlich ist es bei den Stromkosten: Der Preis für private Verbraucher beträgt maximal 40 Cent pro Kilowattstunde - jedenfalls für 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs. Für den Mehrverbrauch wird der Marktpreis fällig.
Die gesetzliche Regelung soll den Haushalten besondere Härten nehmen und gleichzeitig zum Energiesparen ermuntern. Ob damit aber tatsächlich die erhoffte Wirkung eintritt, bleibt abzuwarten. Entscheidend wird die Entwicklung der Marktpreise für Energie in den nächsten drei Monaten sein. Nach Angaben des Vergleichsportals Verivox liegt der Marktpreis für Gas aktuell bei 17,4 Cent pro Kilowattstunde (Stand: 29. Dezember 2022). Es lohnt sich derzeit also, die Wohnung sparsam zu heizen. Beim Strom verhält es sich anders: Der Marktpreis liegt aktuell bei 43,1 Cent je Kilowattstunde (Stand: 28. Dezember 2022) und damit nur wenig über dem gesetzlichen Höchstpreis.
Die Bundesregierung sieht die Vermieter nun in der Pflicht, die monatlichen Nebenkostenvorauszahlungen an die garantierten Preise für Strom und Gas anzupassen. Dennoch werden diese Abschläge in den meisten Fällen deutlich über dem Vorjahresniveau liegen.
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