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Sa: 11 bis 14 Uhr
Thorsten Kaiser (Geschäftsleitung Engel & Völkers NRW GmbH) und Tina Fröhlich (Head of Sales) geben einen aktuellen Überblick zum Wohnimmobilienmarkt Köln und zeigen Trends für 2017 auf:
· Wie hat sich Köln im letzten Jahr generell entwickelt?
Thorsten Kaiser: Die Nachfrage am Immobilienmarkt Kölns ist nach wie vor ungebrochen. Sowohl das Stadtgebiet selbst wie auch die angrenzenden Lagen, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die Randlagen Kölns entwickeln sich infrastrukturell deutlich weiter und wachsen stetig. In der Zeit zwischen 2012 und 2015 hatten wir in den Toplagen, der Innenstadt, dem Kölner Süden und Westen, Preisentwicklungen von bis zu 20%. In 2016 kam es hier zu einem Preisanstieg von bis zu 10%.
· Was ist das Besondere am regionalen Markt?
Tina Fröhlich: Aufgrund ungebrochener Nachfrage werden die Preise aus unserer Sicht weiterhin moderat steigen, so dass sich ein Immobilienkauf in Köln langfristig lohnenswert darstellen wird. Auch ein Kauf zur Anlage stellt sich nach wie vor attraktiv dar. Die Preise in Köln sind im Vergleich zu anderen Metropolen des Landes recht moderat angestiegen, was letztlich bedeutet, dass wir nach wie vor Luft nach oben haben.
· Was macht den Charme der Stadt aus?
Tina Fröhlich: Jeder Stadtteil hat seine besonderen Qualitäten und zieht ein bestimmtes Kundenklientel an. In unserem Stadtgebiet gibt es eine bunte Vielfalt von Wohnlagen. Der Kölner Süden sowie der Kölner Westen bietet eine Reihe von eher gediegenen Wohnlagen, die preislich die Spitze am Markt darstellen.Die Kölner Innenstadt sowie der Rheinauhafen bieten fast ausschließlich Wohnungen, die regelmäßig Spitzenwerte erzielen. Diese Stadtteile werden überwiegend von jüngeren Menschen bevorzugt, die hungrig nachdem urbanen und hippen Leben sind. Im Kölner Norden bzw. Nordwesten etablieren sich seit einigen Jahren Trendstadtteile, die eine Mischung aus alternativen, kreativen sowie gut verdienenden Bewohnern vereinen und mit einem guten Anteil multikulturellen Lebens durchmischt sind. Die rechtsrheinischen Lagen haben wiederum einen völlig anderen Charakter. Hier findet man vorwiegend die bodenständige Familie, die zwar die Nähe zum Großstadtzentrum zu schätzen weiß, aber dennoch das ruhige, beschauliche und grüne Wohnen bevorzugt.
· Was geht vor Ort besonders gut bzw. besonders schlecht?
Thorsten Kaiser: Immobilien die in ihrer Lage, Architektur und/oder Qualität einzigartig sind lassen sich besonders gut veräußern. Der größte Reiz beim Immobilienkauf besteht darin, wenn eine Immobilie nicht mit vielen anderen Immobilien vergleichbar ist. Sobald die Vergleichbarkeit zu groß ist, werden die Menschen unsicher ob das Andere nicht doch besser wäre, weil es 5 m² größer ist oder €10.000,-- günstiger. Wenn etwas nicht vergleichbar ist, sind die Kunden entschlossener und meist auch bereit ein kleines Schippchen mehr zu bezahlen.
· Was sind die jeweiligen Lagen, die sich am stärksten entwickeln?
Thorsten Kaiser: In der Preisentwicklung:
1. Innenstadt, Marienburg, Rodenkirchen, Bayenthal, Lindenthal
2. Widdersdorf
· Wie heißen die Neubauquartiere?
Thorsten Kaiser: Besonders viel wurde in den vergangenen 5 Jahren in Bayenthal, Sürth, Widdersdorf,Ehrenfeld, Nippes gebaut. Bekannteste Beispiele zurzeit sind das Gerling Quartier, Halle 17 in Nippes sowie das Gebiet auf dem Gelände der ehemaligen Clouth-Werke. Mit der Neuausrichtung des Deutzer Hafens,wo knapp 6.000 Wohnungen entstehen sollen, wird sich das Stadtbild in den nächsten Jahren noch verändern.
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