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Wohn- und Geschäftshäuser Hannover

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Im Jahr 2016 wurden in der Stadt Hannover 221 Transaktionen von Anlageimmobilien mit einem Volumen von 300,4 Mio. EUR gezählt. Darunter fielen 167 Verkäufe von Mehrfamilienhäusern in Höhe von 206,8 Mio. EUR sowie 54 Verkäufe von Wohn- und Geschäftshäusern mit einem Transaktionsumsatz von 93,6 Mio. EUR. In der Anlageklasse der Wohn- und Geschäftshäuser konnte ein aktiverer Handel registriert werden. Für ein Mehrfamilienhaus zahlten Käufer im Schnitt 1,24 Mio. EUR, während Wohn- und Geschäftshäuser einen durchschnittlichen Objektwert von 1,73 Mio. EUR erzielten.

Auffällig waren viele Verkäufe von Mehrfamilienhäusern in der Südstadt (20 Transaktionen) von durchschnittlich 1,37 Mio. EUR bzw. 2.276 EUR/m². Das gestiegene Preisniveau konnte demzufolge auch Eigentümer in besseren Lagen, die sich tendenziell selten von Objekten trennen, vom Verkauf überzeugen. Nachfrage von regionalen Käufern

Den Handel dominieren private und semiprofessionelle Anleger. Darunter fällt die weiterhin aktive Gruppe von Aufteilern, die trotz gestiegener Kaufpreise in entwicklungsfähige Häuser investieren. Außerdem sind verstärkt institutionelle Investoren am Markt aktiv, da sie das Potenzial der Stadt erkannt haben. Aufgrund des Anlagedrucks und des Mangels an verfügbaren Objekten sucht diese Käufergruppe mittlerweile auch Immobilien mit einem Objektvolumen von weniger als 5 Mio. EUR. 

Hannover - 1. Quartal 2017
Hannover - Bevölkerung und private Haushalte
Hannover - Hanover- Residential Investment locations
Hannover - Transaktionvolumen

Opportunistische Anleger investieren in der Nordstadt, Linden, der Calenberger Neustadt und Döhren. In diesen Lagen haben Bestandsmieten mit zum Teil unter 3,50 EUR/m² Optimierungspotenzial, da die durchschnittlichen Angebotsmieten dort bei mindestens 8,00 EUR/m² liegen. Eine positive Zukunft sehen einige Käufer in Linden-Nord: Multikulti ohne Spannungen sowie ein lebendiges Quartier mit Geschäftsadern wie der Limmerstraße. Sicherheitsorientierte Anleger investieren in guten und sehr guten Lagen wie der List, der Oststadt oder dem Zooviertel. 

In allen Lagen herrscht ein Nachfrageüberhang. Gerade Objekte im unteren Segment bis 600.000 EUR stehen bei Erstkäufern oder Bestandshaltern, die ihren Bestand weiter aufstocken, hoch im Kurs. Die Verkäufer sind in der luxuriösen Situation, sich den Käufer aussuchen zu können. Auf der Verkäuferseite stehen oftmals Erbengemeinschaften oder Eigentümer, die aus Altersgründen verkaufen und dabei attraktive Gewinne aufgrund des gestiegenen Preisniveaus realisieren. Faktoren ziehen in allen Lagen an Aufgrund der hohen Nachfrage nach Anlageobjekten sind auf Jahressicht die Faktoren in allen Lagen angestiegen. In der sehr guten Lage, wie beispielsweise in der Südstadt, werden Häuser in der Regel bis zum 23,5-Fachen der Jahresnettokaltmiete gehandelt. Für Liebhaberobjekte werden vereinzelt auch höhere Preise gezahlt.

Nachverdichtung von zentralen Flächen Gegenwärtig werden verstärkt innerstädtische Brachflächen bebaut. Am Klagesmarkt entstehen auf einer zuvor als Parkplatz genutzten Fläche gemischte Wohn- und Gewerbegebäude. Zudem ist der Bau von Studentenapartments in zentralen Lagen ein Thema. 

Ausblick 2017

Eine über dem Bundesdurchschnitt liegende Kaufkraft und die stabile Wirtschaftsstruktur werden auch zukünftig für eine verlässliche Wohnungsnachfrage sorgen. Zudem ist die Bevölkerung der Stadt seit 2011 um mehr als 25.000 gewachsen, während sich der Wohnungsbestand nur um rund 5.500 Einheiten vergrößert hat. Engel & Völkers Commercial prognostiziert daher für 2017 ein stabiles Transaktionsgeschehen mit leicht anziehenden Kaufpreisen. Insgesamt rechnen wir mit 210 bis 230 Verkäufen und einem Transaktionsvolumen von bis zu 325 Mio. EUR. 

Lizenzpartnerkontakt

Hannover Commercial

Schiffgraben 11 | 30159 Hannover
Deutschland
Fax
+49 511 368 02 100

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