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Energetische Sanierung: Förderung

Energetische Sanierung: Welche Förderung gibt es für Ihr Mehrfamilienhaus?

Im Rahmen der staatlichen Förderung für energetische Sanierungen werden in der Regel zinsgünstige Darlehen, Zuschüsse oder feste Konditionen für die Strom-/Energieeinsparung angeboten. Staatliche Fördermittel sind in der Regel jedoch nur begrenzt verfügbar und es besteht meist kein Rechtsanspruch auf Förderung. Die Mittel müssen schriftlich beantragt werden.


Mit der geförderten Maßnahme im Rahmen der energetischen Sanierung darf häufig erst begonnen werden, wenn ein schriftlicher Förderbescheid vorliegt. Daher sollten sich Eigentümer einer Immobilie vor der Planung und Realisierung der energetischen Sanierung gut informieren und verschiedene Förderangebote einholen und vergleichen.


Im Rahmen der Energiewende werden auch Beratungen für die energetische Sanierung von Gebäuden und die Installation von Heizungsanlagen mit erneuerbarer Energie bezuschusst. Generell gilt bei Immobilien: Wo viel verbraucht wird, lässt sich meist auch viel einsparen.

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Wer bietet Förderung für energetische Sanierungen an?


Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Förderbank) bietet neben der Förderung von Neubauvorhaben auch Programme für die Sanierung von Bestandsimmobilien an. KfW-Förderung für energetische Sanierungen gibt es beispielsweise in Form von günstigen Darlehen, einem Investitionszuschuss oder einem Zuschuss zur Baubegleitung. Die KfW-Darlehen zur Förderung energetischer Sanierungen müssen bei der Hausbank beantragt werden.


Einen Überblick über alle Optionen bietet die KfW online. Unter Umständen sind dort sogar Fördermöglichkeiten dabei, an die ein Eigentümer selbst noch gar nicht gedacht hat. Wer zum Beispiel im Rahmen einer energetischen Sanierung Ladestationen für Elektro-Autos einplant, kann auch dafür Förderung beantragen.


Wie fördert das BAFA energetische Sanierungen?


Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, BAFA, bietet einen Zuschuss zu einer umfassenden Energieberatung für ältere Wohngebäude an. Mithilfe der qualifizierten Energieberatung soll Immobilieneigentümern aufgezeigt werden, wie sie die Energieeffizienz ihres Gebäudes verbessern können. Den Antrag auf Bezuschussung muss ein vom BAFA anerkannter Berater für den Eigentümer der Immobilie stellen.

Geld verdienen mit eigenem Strom


Eine gewisse Art der Förderung einer energetischen Sanierung kann auch im Nachhinein geschehen und zwar durch die Möglichkeiten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Dieses Gesetz verpflichtet den nächstgelegenen Netzbetreiber zur Aufnahme und Vergütung des Stroms aus erneuerbaren Energien. Dieser kann durch den Immobilieneigentümer beispielsweise durch Fotovoltaik-, Biogas oder Windkraftanlagen gewonnen werden. Strom, der über die Selbstversorgung hinaus erzeugt wird, wird dann gegen eine Einspeisevergütung ins Stromnetz abgegeben.


Wichtig: Sich selbst über Förderung energetischer Sanierung informieren


Da sich zahlreiche Finanzinstitute, Architekten und Handwerksbetriebe mit den aktuellen Förderprogrammen nicht ausreichend auskennen, empfiehlt es sich, selbst Zeit in die Recherche von Zuschüssen zu investieren. So stellen Immobilieneigentümer sicher, dass sie die bestmögliche Förderung für ihre energetische Sanierung erhalten.

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