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Scheidung und Immobilieneigentum in Hamburg: Der Hausverkauf und seine Alternativen

Die Scheidung einer Ehe ist neben ihrer schwierigen emotionalen Komponente auch mit der komplexen Frage nach den zukünftigen Besitzverhältnissen verbunden. Haben Sie und Ihr Ehepartner gemeinsames Immobilieneigentum in Hamburg erworben, muss mit der Auflösung der Ehe auch geklärt werden, was mit dem Haus oder der Eigentumswohnung geschehen soll. Geschiedene sind sich oft nicht aller Möglichkeiten bewusst, die ihnen in diesem Kontext offen stehen, aus diesem Grund stellt Ihr Immobilienmakler Engel & Völkers Hamburg Elbe in diesem Artikel drei rechtskonforme Optionen vor: Den Verkauf, die Immobilienteilung und die Nutzungsentschädigung.


Die direkte Lösung: Verkauf von Haus oder Eigentumswohnung in Hamburg bei einer Scheidung

Im Falle einer Scheidung fällt die Entscheidung über die Zukunft des gemeinsam gekauften Hauses oder der Eigentumswohnung in Hamburg besonders schwer. Schnell kommt es zur Konfliktsituation, da keiner der ehemaligen Partner bereit ist, vom eigenen Besitzanspruch abzulassen.
Eine Möglichkeit, die dazu beitragen kann, diese Problematik zu lösen, besteht darin, das Haus oder die Eigentumswohnung nach einvernehmlichem Beschluss zeitnah zu verkaufen.
Der erfolgreiche Verkauf sorgt dafür, dass der Erlös gerecht zwischen beiden Eigentümern aufgeteilt werden kann, sodass keine weiteren Verteilungsdifferenzen mehr entstehen. Sollte das Haus oder die Eigentumswohnung zum Zeitpunkt der Scheidung mit einer Hypothek belastet sein, kann der Ertrag dazu eingesetzt werden, Ihre Restschuld zu tilgen, sodass keine gemeinsamen Lasten in die Phase nach der Trennung übernommen werden müssen – ein gewichtiger Vorteil des Verkaufs.

Ein Verkauf hilft Ihnen auf diese Weise, auf einer symbolischen und praktischen Ebene mit der gemeinsamen Ehevergangenheit abzuschließen und sich neuen Lebensinhalten zu öffnen. Dank der Unterstützung Ihres Immobilienmaklers Engel & Völkers Hamburg Elbe können Sie mit einem angemessenen Erlös aus Ihrem Immobilienverkauf rechnen, der kongruent zum Wachstum am Hamburger Immobilienmarkt eine gewisse Rendite gegenüber dem ursprünglichen Kaufpreis beinhalten kann.

Immobilienteilung als Alternative: Setzen Sie das Leben in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung in Hamburg fort

Können Sie sich nicht mit Ihrem Ex-Partner auf den Verkauf Ihrer Immobilie oder eine zufriedenstellende Erlösverteilung verständigen, besteht außerdem die Möglichkeit der Teilung des Hamburger Wohneigentums. In einem solchen Fall wird die Wohnfläche im Verhältnis der Besitzansprüche geteilt. Folglich leben Sie und Ihr Ex-Partner weiterhin im gleichen Objekt, nutzen aber nicht mehr die gleiche Wohnfläche.

Dieses Vorgehen birgt jedoch zwei wesentliche Nachteile:
Zum einen ist die bauliche Teilung nicht bei jeder Immobilie ohne größere und somit kostenintensive Maßnahmen möglich. Ein Bungalow oder eine Eigentumswohnung auf einer Etage müsste etwa durch zusätzliche Wände geteilt werden, außerdem ist zuweilen nur eine Küche oder ein voll ausgestattetes Badezimmer vorhanden – im anderen Objekt-Segment müssten diese nachgerüstet werden, um den Status einer vollwertigen Wohnimmobilie zu erreichen.
Zum anderen bringt diese Entscheidung mit sich, dass Sie Ihren ehemaligen Partner vermutlich noch regelmäßig in Ihrem direkten Lebensumfeld wahrnehmen und gelegentliche Begegnungen nicht auszuschließen sind. Solche Situationen können für das emotionale Beenden einer Lebenspartnerschaft nachteilig sein, weshalb der Schritt der Immobilienteilung wohlüberlegt sein sollte.


Die Nutzungsentschädigung als dritte Variante: Auszug gegen Ausgleich

Sind sowohl Sie als auch Ihr ehemaliger Partner Eigentümer der gemeinsam bewohnten Immobilie, und Sie entscheiden sich im Verlauf der Scheidung zum Auszug, haben Sie gemäß § 1361b Absatz 3 BGB das Recht, eine Nutzungsentschädigung bei der anderen Partei geltend zu machen, die weiterhin im Haus oder der Eigentumswohnung lebt. Diese entspricht in ihrer Höhe etwa der Hälfte der ortsüblichen Hamburger Miete für eine angemessen große Wohnung, die jedoch kleiner sein muss als das in der Ehe erworbene Objekt. Ihr Anspruch muss dabei dem Prinzip der Billigkeit entsprechen und ist nicht unbefristet gültig. Wann genau und in welcher Höhe Ihnen eine solche Nutzungsentschädigung gezahlt werden muss, wird im Zweifelsfall individuell von der zuständigen Gerichtskammer geprüft. Meist ist mit diesem Schritt allerdings eine Einschränkung des bisherigen Lebensstandards verbunden, weshalb Engel & Völkers Hamburg Elbe rät, diesen Weg nur im Notfall einzuschlagen.


Zusammengefasst stellt der Immobilienverkauf die einfachste und schnellste Lösung dar, mit dem gemeinsamen Haus oder der Eigentumswohnung in Hamburg im Falle einer Scheidung umzugehen. Ihr Immobilienmakler Engel & Völkers Hamburg Elbe vermarktet Ihre Immobilie unkompliziert, schnell und diskret. Wünschen Sie weitere Beratung zum Thema Immobilienverkauf im Scheidungsfall? Wir stehen Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung!


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