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Projektbericht "Patenkind" Jana Ullrich in Norwegen 2016

Wir wollen Ihnen gerne Frau Jana Ullrich vorstellen, die mit unserer Unterstützung ein freiwilliges soziales Jahr in Norwegen verbracht hat. Hiermit berichtet sie über ihre aufregende und unvergessliche Zeit.

JULI 2015
„Guten Tag, meine Name ist Jana Ullrich und ich bin 18 Jahre alt. Ab dem 1.9.2015 werde ich ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland in Norwegen absolvieren. Dies geschieht mit der Unterstützung einer gemeinnützigen Organisation,der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. Im Bewusstsein, dass die Folgen des Nationalsozialismus noch immer spürbar sind und nur durch einen intensiven Dialog über wunden werden können, setzt sich Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) für eine Verständigung zwischen Generationen, Kulturen,Religionen und Völkern ein.Mein Projekt, das Conrad Svendsen Senterin Oslo, ist eine Wohn-, Arbeits- und Begegnungsstätte für gehörlose Menschen mit zusätzlichen Behinderungen. Ich, als Freiwillige, werde gehörlose Klienten in ihrem Alltag dort unterstützen, wo sie Hilfe brauchen und in die Gesellschaft integrieren.“

JULI 2016
„Auf meiner Arbeit läuft es rund. Ich bin ein fester Bestandteil dort, was ein sehr schönes Gefühl ist.Eines meiner Highlights Mitte Juni war unsere Reise nach Spanien. Insgesamt 70 Bewohner des Conrad Svendsen Senter und Mitarbeiter reisten nach Solgården (dt. Sonnengarten) in der Nähe von Alicante. Solgården ist eine Art Hotel/Ferienanlage für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung. Die ganze Anlage ist behinderten- und rollstuhlgerecht und WUNDERSCHÖN, sie liegt auf einem Hügel hinter der kleinen Stadt Vila Joyosa und dem Meer undStavangerWunderschöne FjordeIch – auf dem Preikestolenvor einer Bergkette. Die Anlage hatte zwei Pools, einen Geruchsgarten, sowie einen Tennis-, Boccia- und Minigolfplatz. Es war ein wirklich schöner Urlaub für unsere Bewohner und man hat richtig gemerkt wie sie diesen gebraucht haben und entspannen konnten. Auch habe ich die Bewohner von einer anderen Seite kennenlernen können. Unser stiller Autist wollte jeden Abend bis 23 Uhr auf dem Festplatz sitzen und mit einer Cola in der Hand den tanzenden Menschen zusehen. Unser ‘‘Faulster‘‘ Bewohner, dem in Oslo jeder Weg zu viel ist konnte auf einmal nicht genug von Tennis, Minigolf und planschen bekommen. Und unser immer gestresster kleiner Mann, genoss es, einfach ruhig in der Sonne zu liegen und nichts zu tun. Für uns Mitarbeiter war es natürlich auch eine super schöne Reise, die sich meistens mehr anfühlte wie Urlaub als arbeiten, obwohl wir immer zwölf-Stunden-Schichten hatten. Auch diese Woche in Spanien hat mich und meine Mitarbeiter noch näher aneinander gebracht. Außerdem bin ich sehr dankbar, dass ich die Chance hatte, mitreisen zu können. Die Solgårdenreise macht das Conrad Svendsen Senter nämlich nur alle vier Jahre! In der Woche Spanien war ich auch rund um die Uhr in dem Gebärdensprachmilieu drin, was zuerst ermüdend war, aber am Schluss habe ich selber gemerkt, wie ich fließender gebärdet habe. Ich spreche nun (mit norwegischer Gebärdensprache) 6 Sprachen, was ab und zu wirklich verwirrend ist. Aber ich habe mich an die Wechsel zwischen den vielen verschiedenen Sprachen gewöhnt, denke schon sehr oft auf Norwegisch und versuche mir dabei vorzustellen, wie die passenden Gebärden dazu sind.

Der dunkle Winter hat es mir nicht immer leicht gemacht. Man gewöhnt sich zwar an die kurzen Tage, aber man kann sich doch öfter mal einsam fühlen. Umso schöner war es, über Weihnachten und Silvester nach Hause an den Bodensee zu fliegen und Kraft mit der Familie und Freunde zu tanken. Als ich nach meinem kurzen Urlaub wieder in Oslo war, merkte ich wie viel besser mein Norwegisch nun war. Anfang Januar ging es dann auch gleich auf ein Zwischenseminar mit den anderen Norwegenfreiwilligen in den hohen Norden. In Evenes, so zu sagen am Fuße der Lofoten, waren die Tage nun noch kürzer. Von 10 bis 14 Uhr war es hell, die Sonne kam nicht einmal über den Horizont. Und doch habe ich viele schöne Erfahrungen dort machen können. Raue Berglandschaften im eisigen Wind bestaunen, eine Schneewanderung bei -18°C durch eine wunderschöne weiße Landschaft, und viele schöne Momente mit meinen Mitfreiwilligen. In Oslo lag eigentlich den ganzen Winter über Schnee, was ich so aus dem Süden Deutschlands gar nicht gewohnt bin. Aber kniehoch Schnee war in Oslo keine Seltenheit und er verabschiedete sich auch erst Ende März. Aber Oslo ist in jeder Jahreszeit anders und wird mit zunehmenden Sonnenstunden und Temperaturen schöner. Die ganze Stadt verwandelt sich. Die leeren Straßen, die ich vom Winter gewöhnt war sind bei Sonnenschein voller Menschen. Norweger sitzen draußen und haben kurze Hosen an – ja, auch wenn es erst 15°C sind. Die Stadt wurde im Frühling immer lebendiger und schöner. Sie ist Wort wörtlich aufgetaut und ich hab mich mehr und mehr in die Stadt verliebt. Danke an alle meinen tollen Paten, die mir dieses Jahr voller einzigartigen Erfahrungen, wunderschönen Momenten und Erinnerungen, die mir immer bleiben werden, möglich gemacht haben.“

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