Wir kommen vom Wasser her, wie es nur in den seltensten venezianischen Palazzi geschieht. Das Wassertor führt uns in den Palazzo Salviati, ein ikonisches Gebäude nach Entwurf von Giacomo Dell’Olivo für die Familie Salviati, nicht als bloße Residenz, sondern als Repräsentationsort der großen venezianischen Glastradition. In den 1920er-Jahren erhält der Palast das Erscheinungsbild, das ihn heute unverwechselbar macht: die Fassade zum Canal Grande, veredelt durch goldene Mosaike – eher ein Kunstmanifest als reine Architektur.
Der Aufzug fährt bis ins oberste Stockwerk, und kaum ist die Schwelle überschritten, tritt der Canal Grande durch vier zum Wasser gerichtete Balkone in das Haus ein. Sieben Meter hohe Decken, Holzbalken und das Licht, das sich auf den Oberflächen spiegelt, verwandeln den Raum in eine lebendige Szenerie.
Von AD Italia als Titelgeschichte veröffentlicht, ist diese von Vincenzo De Cotiis signierte Residenz weit mehr als ein Apartment: ein bewohnbares Kunstwerk, in dem Architektur, Material und Licht auf einzigartige Weise miteinander dialogieren.
Travertin, Granit, gegossene Bronze, antike Spiegelgläser sowie blaue, grüne und graue Nuancen bilden eine raffinierte, zutiefst venezianische Sprache. Der Wohnbereich entfaltet sich als offenes, theatrales Volumen; die Galerie schenkt eine schwebende Perspektive auf Haus und Wasser. Der Nachtbereich umfasst ein Schlafzimmer, ein Arbeitszimmer, zwei Bäder und einen Waschraum.
Der Komfort ist vollständig und unsichtbar: Fußbodenheizung, kanalgeführte Klimatisierung und Sickergruben. Eine einzigartige, signierte und wiedererkennbare Wohnstätte – für alle, die nicht einfach ein Haus am Canal Grande kaufen wollen, sondern ein Unikat besitzen möchten, um es zu leben, zu bewahren und weiterzugeben.