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Der deutsche Wohnungsmarkt seit der Wiedervereinigung: Nie war der Verkauf einer Wohnung lukrativer

Die Entwicklung des deutschen Marktes für Eigentumswohnungen ist innerhalb Europas einzigartig: Eine Reihe historisch bedingter sowie globaler Ereignisse wirken sich bis heute nachhaltig auf Preisstrukturen, regionale Differenzen und die Intensität von Neubau-Aktivitäten aus. Der Blick auf die aktuelle Marktlage im Kontext ihres Werdegangs zeigt: Als Eigentümer einer Wohnung, eines Apartments oder eines Penthouses in Deutschland konnten Sie Ihre Immobilie seit 1990 nie zu einem besseren Preis verkaufen als heute im Jahr 2020. Immobilienmakler Engel & Völkers blickt gemeinsam mit Ihnen auf die letzten 30 Jahre Wohnungsmarkt in Deutschland zurück und beleuchtet die unterschiedlichen Phasen der Preisentwicklung, die in eine bisher nie dagewesene Wertsteigerung mündete. Erfahren Sie jetzt mehr!

Der Wohnungsmarkt zwischen Wiedervereinigung und Jahrtausendwende im Immobilienmakler-Rückblick

Als 1990 die Deutsche Demokratische Republik endgültig in die neuen Länder der Bundesrepublik Deutschland aufgegangen war, verzeichnete die Bevölkerungsentwicklung der beiden ehemals getrennten Staaten eine rapide Verschiebung: Zwischen 1991 und 2000 stieg die Einwohnerzahl in Westdeutschland um 4,3 Prozent an, während sie in Ostdeutschland um 4 Prozent zurückging. Daraus resultierte in Westdeutschland eine mittelfristige Wohnraumknappheit, während der Osten mit steigenden Leerstandsquoten, auch aufgrund veralteter und maroder Wohnsubstanz, zu kämpfen hatte. Als Gegenmaßnahme wurden staatliche Neubau-Förderungen vorgenommen, um im Westen die steigenden Preisniveaus und im Osten die Abwanderungsmentalität durch die Entstehung neuer, attraktiver Wohnungen zu stoppen. Besonders in Ostdeutschland führte der Neubau moderner Immobilien bei gleichzeitiger Bevölkerungsabnahme und wirtschaftlicher Rezession zum Aufbau einer spekulativen Blase, die über den Wohnraumbedarf hinausging und letztendlich zu massiven Verlusten bei Investoren und stark sinkenden Preisen führte. Im Laufe der Zeit konnten die infrastrukturellen Unterschiede zwischen Ost und West einander jedoch immer weiter angeglichen werden, was in den frühen 2000er Jahren zu einer Stabilisierung der Verkaufspreise von Wohnungen führte.

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Globale Immobilienkrise 2008: Große Wertverluste bei Wohnungsverkäufen bleiben in Deutschland aus

Aufgrund einer andauernden Niedrigzinsphase und der umfangreichen Vergabe nicht abgesicherter Kredite zu Beginn des neuen Jahrtausends kam es in den USA zwischen 2007 und 2008 zur Insolvenz einiger Investment-Banken, allen voran der Lehman Brothers Holdings Inc., die immense Wertverluste von Häusern und Eigentumswohnungen in den USA sowie eine weltweite Rezession zur Folge hatte. Entgegen allgemeiner Befürchtungen erwies sich der deutsche Markt für Eigentumswohnungen als verhältnismäßig robust und verzeichnete während der Krise nur minimale Wertverluste, wofür rückblickend in erster Linie die in Deutschland übliche langfristige Festzinsbindung und ein relativ hoher durchschnittlicher Eigenkapitalanteil bei Wohnungskäufen verantwortlich gemacht wird. Auch für Engel & Völkers war 2008 kein schlechtes Jahr, konnte man sich doch erstmals als umsatzstärkstes Immobilienmakler-Unternehmen in Deutschland platzieren. Doch die Marktentwicklungen, die sich in den folgenden Jahren anschließen sollten, stellten alle bisher dagewesenen Tendenzen in den Schatten…

Rasante Wertanstiege seit 2009: Aufblühen des Immobilienmarktes in Deutschland oder Vorspiel einer neuen Krise?

Seit 2009 erlebte der deutsche Immobilienmarkt ein exponentielles Preiswachstum, das vor allem in Großstädten erkennbar wird. Erneut sind es eine anhaltende Niedrigzinsphase, die in Kombination mit einer dynamischen Wirtschaftsentwicklung und der hohen Nachfrage, vor allem in Ballungszentren, die Verkaufspreise für Wohnungen in die Höhe schießen lassen. Je nach konkretem Standort in Deutschland konnten Wohnungen, Apartments und Penthouses zwischen 2009 und 2019 bis zu 153% an Wert zulegen. Zum Vergleich: Die Inflationsrate lag im gleichen Zeitraum bei 13,7%, was deutlich macht, wie immens Immobilienpreise im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gestiegen sind. Die Wachstums-Dimension vor der Weltwirtschaftskrise 2008 sind sowohl in Deutschland, als auch in den USA, heute bei weitem übertroffen – doch ob und wann ein erneuter Rückgang der Verkaufspreise erwartet werden kann, ist schwer zu prognostizieren.

Immobilienmakler Engel & Völkers Deutschland empfiehlt daher allen Eigentümern von Wohnungen, Apartments und Penthouses, vom aktuellen Wert der eigenen Immobilie zu profitieren und über einen Verkauf nachzudenken. Somit lassen sich in Relation zum einstigen Kaufpreis mit großer Wahrscheinlichkeit signifikante Gewinne erzielen. Gerne erläutern wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch, welcher mögliche Erlös an Ihrem konkreten Standort durch einen Verkauf realisierbar ist. Dazu bieten wir Ihnen eine professionelle, kostenlose Wertermittlung Ihrer Eigentumswohnung an. Unser Immobilienmakler-Team freut sich auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail, um schon bald Ihren individuellen Termin bei uns zu vereinbaren!

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