Engel & Völkers Research > kaufen oder mieten

Kaufen oder mieten? – Die Wohnkosten im Vergleich

Der Wohnkostenvergleich ist die optimale Entscheidungshilfe, wenn Sie sich überlegen, ob das Kaufen oder Mieten einer Eigentumswohnung der rentablere Weg für Sie ist. Im Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2019/2020 haben wir 61 verschiedene Standorte im Hinblick auf die Immobilienpreisentwicklung analysiert. Der Vergleich regionaler Kaufpreise für Immobilien mit den Mietpreisen vor Ort ermöglichen eine kompetente Kaufentscheidung. Die Zinsen für eine Immobilienfinanzierung sind derzeit extrem niedrig. Die Immobilienpreise gehen dagegen stetig nach oben. Trotzdem ist es in den meisten Regionen Deutschlands durchaus rentabel, eine Wohnung zu kaufen, statt zu mieten.


1. Kaufen oder mieten: Der kühle Rechner erhält die richtigen Fakten

Wenn Sie die Miete mit der Kreditrate vergleichen, sind Sie auf einem guten Weg, jedoch noch weit von der Realität entfernt. Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln verwendet daher zum sachlichen Vergleich den Wohnnutzerkostenansatz. Dieser bringt die monatlichen Selbstnutzerkosten in Relation zu einer monatlichen Miete. Denn die monatliche Rate zeigt nicht die ganzen Kosten eines Wohnungskaufs an und schwankt je nach eingesetztem Eigenkapital. Zwar dient sie als direkter Vergleich der momentanen monatlichen Belastung, dennoch gehören weitere Verpflichtungen in die Kalkulation. Doch welche Kosten gehören in diesen Ansatz?

·         Kaufpreis der Immobilie

·         Grunderwerbsteuer

·         Erwerbsnebenkosten

·         Zinssatz für die Fremdfinanzierung

·         Tilgungsrate pro Monat

·         entgangener Zins für das Eigenkapital abzüglich Kapitalertragsteuer

·         Instandsetzungskosten oder Substanzverlust

·         langfristige Wertsteigerung


Aus der Summe dieser Faktoren ergibt sich ein monatlicher Kaufpreis pro Quadratmeter, der sich realistisch mit dem Mietpreis pro Quadratmeter vergleichen lässt. Ein wichtiger Faktor für alle Immobilienkäufer ist eine langfristige Zinsbindung. Mit Ablauf der Zinsbindung ist der Zinssatz neu zu verhandeln und steigt dann aller Wahrscheinlichkeit nach. Eine langfristige Zinsfortschreibung kann dies verhindern. So haben Sie eine höhere Planungssicherheit, vor allem, wenn die Zinsen für Immobilienfinanzierungen wieder steigen sollten. Engel & Völkers Finance gibt Ihnen zu Krediten gerne weitere Auskünfte.

 Hamburg
- kaufen oder mieten


2. Kaufen vs. Mieten: Wann lohnt es sich zu kaufen, wann zu mieten?

Die Frage, ob es die bessere Wahl ist, zu kaufen statt zu mieten, lässt sich nicht ausschließlich über einen rechnerischen Ansatz beantworten. Wer beruflich mehr Flexibilität braucht und schneller umziehen können möchte, sollte sich den Kauf genau überlegen. Denn eine Mietwohnung lässt sich naturgemäß schneller kündigen, als eine Eigentumswohnung üblicherweise zum gewünschten Preis zu verkaufen ist. Dessen ungeachtet kann sich der Kauf einer Wohnung dank der positiven Preisentwicklung trotzdem lohnen. Wer eine Wohnimmobilie als Anlage kauft und dann vermietet, hat in jedem Fall eine sichere Altersvorsorge. Mithilfe der Mieteinnahmen zahlen Sie Ihr Einfamilienhaus oder die Eigentumswohnung ab und können im Alter in Ihrem Eigentum wohnen, ohne Miete zahlen zu müssen.


3. Pro kaufen: Im Immobilieneigentum glücklicher wohnen

Darüber hinaus gibt es einige Orte in Deutschland, in denen es günstiger ist, zu mieten statt zu kaufen. Hier wäre der Kauf mit der späteren Option, zu vermieten, nicht die optimale Lösung. Bei dem Kauf eines Einfamilienhauses oder einer Wohnung für die eigene Nutzung spielt jedoch nicht nur der Vergleich zur Miete eine große Rolle. Das Marktforschungsinstitut Allensbach hat belegt, dass Eigentümer von Wohnimmobilien wesentlich glücklicher und zufriedener wohnen, als Mieter. Das liegt unter anderem daran, dass sich das Eigentum nach den eigenen Wünschen suchen und umbauen lässt. Im Gegenzug muss bei einer Mietwohnung häufig ein Kompromiss.

 Hamburg
- kaufen oder mieten karte


4. Ballungszentren: Warum ist es rentabler eine Wohnung zu kaufen, statt zu mieten?

Kaufen oder mieten ist in Hamburg, Berlin, Frankfurt oder München ebenso wie in vielen anderen Ballungsgebieten eine Frage des Eigenkapitals. Denn sowohl die Mietpreise als auch die Marktpreise für Wohnimmobilien steigen von Jahr zu Jahr. Wer mit genügend Eigenkapital ausgestattet ist, bekommt günstigere Immobilienfinanzierungen. Die richtige Immobilie kann zur lukrativen Kapitalanlage werden. Denn eine Trendwende bei der Immobilienpreisentwicklung ist in Ballungsräumen nicht in Sicht.

In Städten wie Stuttgart, Frankfurt, Köln oder Düsseldorf ergibt sich ein Kostenvorteil beim Kauf einer Wohnung von 40 bis 60 Prozent gegenüber dem Mieten. In Großstädten wie Hamburg, Berlin, München sind es immerhin noch 20 bis 40 Prozent. In Nord- und Mitteldeutschland gibt es Gebiete, in denen die Frage kaufen oder mieten einen Unterschied von 60 Prozent und mehr ausmacht. Das gleiche gilt für Luxusimmobilien, denn hier ist der Markt trotz Bauboom klein und die Mietangebote entsprechend selten und hochpreisig. 


5. Wenig Eigenkapital: Was ist günstiger, mieten oder kaufen?

Die Immobilienpreise steigen, das zeigt der Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2019/2020 eindrucksvoll. Selbst wenn die Kreditzinsen niedrig sind, ist es für die meisten Kaufinteressenten mit wenig Eigenkapital nicht einfach, zu kaufen statt zu mieten. In den meisten Regionen sind die Immobilienpreise inzwischen hoch bis sehr hoch. Die monatliche Rate übersteigt häufig das, was das Haushaltsnettoeinkommen zulässt. In diesem Falle ist kaufen oder mieten keine Frage mehr, denn dann bleibt einzig die Mietwohnung als vernünftige Alternative übrig. Wenn Sie eine Eigentumswohnung im Blick haben, die finanziell interessant und deren Rate sogar mit wenig Eigenkapital zu bewältigen ist, lohnt sich das Kaufen statt Mieten in 94 Prozent aller deutschen Kreise und kreisfreien Städte. Engel & Völkers Finance steht Ihnen bei der Immobilienfinanzierung mit Beratung, besten Beziehungen und attraktiven Sonderkonditionen hilfreich beiseite.


6. Ferienimmobilien: Was ist besser – kaufen oder mieten?

Wer gerne regelmäßig an den gleichen Urlaubsort fährt, stellt angesichts des niedrigen Zinsniveaus vielleicht bereits Überlegungen bezüglich des Kaufs von Ferienimmobilien an. Die Immobilienpreisentwicklung verläuft zumeist in touristischen Zonen vergleichbar mit den Ballungszentren. Die Tendenz ist nach wie vor in den Freienregionen an Nord- und Osteee sowie in den Alpen steigend. So kann eine Ferienwohnung zum Einen ein traumhaftes Urlaubsziel sein. Wenn Sie sie in der übrigen Zeit des Jahres vermieten, können die Mieteinnahmen die Kreditraten decken. Dann zahlen Ihre Mieter die Ferienimmobilie für Sie ab. Der Ferienimmobilien Marktbericht Deutschland 2019 von Engel & Völkers gibt ebenfalls Auskunft darüber, in welchen Regionen - zum Beispiel auf Sylt, Norderney, an der Ostsee oder am Bodensee - sich Ferienwohnungen und Ferienhäuser besonders gut vermieten lassen und sich als Geldanlage oder zur Eigennutzung lohnen.

Kontaktieren Sie uns jetzt
Engel & Völkers
Research
  • Vancouverstraße 2a
    20457 Hamburg
    Deutschland
  • Fax: +49(0)40 36 13 12 22