Was Anleger über Auslandsimmobilien wissen müssen

Ein Hauskauf im Ausland hat vieles für sich - vor allem, wenn Sie schon immer von einem lukrativen Anlageobjekt in sonnigen Gefilden geträumt haben. Doch nicht nur Ferienhäuser kommen als Auslandsimmobilien infrage. Tatsächlich reicht die Bandbreite von Gewerbegrundstücken bis hin zu Studentenunterkünften. Eines trifft allerdings auf sämtliche Objekttypen zu: Ihr Standort im Ausland gestaltet den Investitionsprozess etwas komplexer. Bedenken Sie deshalb im Vorfeld folgende Punkte.

Hamburg - Sie spielen mit dem Gedanken an ein Auslandsinvestment? Lesen Sie zuerst unsere Tipps.

Bewährte Standorte sind leichter finanzierbar

Investieren Sie erstmalig in eine Auslandsimmobilie, empfehlen wir auf Nummer sicher zu gehen und dafür einen etablierten Markt zu wählen. Solchen Investments sind die Kreditgeber wohlgesonnen. Das vereinfacht die Finanzierung. Gleichzeitig verfügen altbewährte Standorte, wie etwa beliebte Seebäder, über eine umfangreiche Infrastruktur. Planen Sie langfristig und vergessen Sie aktuelle Hotspots, die womöglich schon nächstes Jahr wieder out sind. Das Immobilienwissen auf unserem Blog hilft Ihnen bei der Standortwahl.

Machen Sie sich auf zusätzliche Formalitäten gefasst

Ein Investment in Übersee birgt viele Vorteile, geht aber auch mit jeder Menge Verwaltungsarbeit einher. Damit die Investition in eine Auslandsimmobilie Erfolg hat, gilt es eine ganze Reihe bürokratischer Auflagen zu erfüllen. Informieren Sie sich dazu eingehend über die vor Ort geltenden Gesetze für ausländische Investoren. Recherchieren Sie außerdem alles Wissenswerte über die Übertragung von Grundstückseigentum. Wird der Objektkauf in einer fremden Sprache abgewickelt, sollten sämtliche Verhandlungsschritte in Schriftform erfolgen. Beherrschen Sie die jeweilige Landessprache nicht fließend, so suchen Sie in einer entsprechenden Datenbank nach beeidigten Übersetzern oder Dolmetschern. Mit Hilfe eines kompetenten Sprachmittlers können Sie sicherstellen, dass alle Dokumente Ihren Anforderungen entsprechen. In einigen Ländern, darunter auch Frankreich, stempeln beeidigte Übersetzer ihre Texte mit ihrer Registriernummer ab, um Richtigkeit und Vollständigkeit zu bestätigen. Um jedwedes Risiko einer fehlerhaften Übertragung auszuschließen, raten wir dazu, Übersetzungen von einem zweiten Sprachdienstleister gegenlesen zu lassen.

Die Gesetzeslage variiert von Land zu Land

Wie bereits erwähnt, gelten in den einzelnen Ländern unterschiedliche Gesetze für ausländische Investoren. In manchen Fällen dürfen Käufe beispielsweise nur über Treuhandkonten erfolgen. Abgesehen von den juristischen Aspekten gibt es aber auch Immobilien-spezifische Unterschiede. So beinhaltet die Quadratmeterangabe in einigen Ländern sowohl den Innen- als auch Außenbereich, an anderen Standorten jedoch lediglich den überdachten Wohnraum. Informieren Sie sich unbedingt auch über die hiesigen Einreisevisa und -gebühren. Auskünfte erhalten Sie bei der Botschaft des jeweiligen Landes.

Ein Besuch vor dem Kauf der Auslandsimmobilie lohnt sich

Auf dem Papier sehen Immobilieninvestments im Ausland immer sehr verlockend aus. Doch ob eine Location wirklich hält, was die Broschüren versprechen, zeigt erst ein Aufenthalt vor Ort. Besonders wichtig ist ein Besuch, wenn es sich um Neubauprojekte handelt. Denn oftmals weicht die Realität von den Zeichnungen des Architekten ab. Reisen Sie am besten mehrmals zu Ihrem potenziellen Investitionsstandort, um mehr über dessen Infrastruktur, die Bausubstanz und den örtlichen Mietmarkt zu erfahren, bevor Sie eine Anzahlung leisten.

Bedenken Sie Wechselkurs und Steuern

Überlegen Sie vor dem Kauf einer Auslandsimmobilie, welche aus- und inländischen Steuern dabei auf Sie zukommen. Wie so viele andere Aspekte hängt auch dieser Kostenfaktor vom jeweiligen Anlagestandort ab. Mieteinnahmen müssen meist im Heimatland des Eigentümers versteuert werden. Behalten Sie Währungskursschwankungen und den Wechselkurs stets im Auge. Märkte mit volatiler Währung sind für Investitionen eher ungeeignet, da Objekte binnen kürzester Zeit an Wert verlieren können.

Nutzen Sie die Ortskenntnis der Einheimischen

Ohne Unterstützung vor Ort gestaltet sich der erfolgreiche Kauf einer Auslandsimmobilie schier unmöglich. Engagieren Sie deshalb einen ortsansässigen Anwalt mit fundierter Kenntnis des Immobilienmarkts. Ferner raten wir zur Zusammenarbeit mit einem kompetenten Immobilienmakler.

Ein internationales Unternehmen wie Engel & Völkers ist dafür ideal. Ganz egal wo Sie investieren möchten: In unserem globalen Netzwerk findet sich stets der passende Ansprechpartner, der all Ihre Fragen sachkundig beantwortet. Unsere Immobilienmakler und Berater in aller Welt sorgen für reibungslose Abläufe und steigern so Ihre Chancen auf ein lukratives, zufriedenstellendes Auslandsinvestment.

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