Urban Gardening – Gemüse anbauen im eigenen Stadtgarten

Der Anbau von Lebensmitteln im eigenen Stadtgarten, auch unter dem Begriff Urban Gardening bekannt, erfreut sich steigender Beliebtheit. Mehr Menschen verwirklichen ihren Wunsch, einen Teil der eigenen Nahrungsmittel selbst anzubauen. Der Trend lässt sich leicht selbst ausprobieren, denn kompliziertes Equipment ist nicht nötig und das Gärtnern findet auch auf dem Balkon oder der Terrasse statt – eben dort, wo Platz zur Verfügung steht. Den Anfang bilden Gartenerde und Pflanzkübel bzw. Hochbeete, die sich flexibel platzieren lassen. Kleine Schaufeln, Gießkannen, Rankhilfen und Gartenhandschuhe runden die Ausstattung ab. Die ersten Anbauversuche beginnen im Idealfall im Frühling. Je nach Größe der Pflanzflächen und Menge der Pflanzen nimmt die Pflege täglich wenige Minuten bis zu einer halben Stunde in Anspruch. Die Düngung erfolgt bestenfalls biologisch mit diversen Hausmitteln.

Hamburg - Lebensmittel selbst anbauen auf Balkon, Terrasse oder im eigenen Garten: Urban Gardening ermöglicht Stadtbewohnern die teilweise Selbstversorgung.

Welche Sorten eignen sich fürs Urban Gardening?

Optimal für den Einstieg ins Urban Gardening sind Kräuter und schnell wachsende Gemüsesorten. Typische Gartenkräuter wie Basilikum, Petersilie, Majoran, Koriander, Schnittlauch sowie Pfefferminze, Thymian und Salbei wachsen auch im Blumenkasten auf der Fensterbank. Geeignete Gemüsesorten sind kleine Tomaten, Minigurken, Paprika und Chilis. Als Blattgemüse sind Mangold und Spinat leicht anzupflanzen. Wem größere Beete zur Verfügung stehen, der kann auch Karotten, Kartoffeln, Auberginen und Zucchini anbauen. Eine fürs Urban Gardening geeignete Obstsorte sind Erdbeeren. Bei der Auswahl der Sorten ist auch auf die Ausrichtung und Sonneneinstrahlung der Beete zu achten.

Der Garten als neues Hobby

Schon vor der Corona-Krise deutete sich an, dass Urban Gardening ein im Wachsen begriffener Trend ist. Die Klimadebatte ist nicht mehr zu überhören, vielerorts sind klimatische Veränderungen bereits spürbar. So ist Urban Gardening auch eine produktive Begleiterscheinung des gestiegenen Umweltbewusstseins sowie des Wunsches, den eigenen Lebensstil möglichst nachhaltig zu gestalten. Das städtische Gärtnern fördert den Konsum lokaler Produkte und verringert Transportwege – kürzer als vom eigenen Beet auf den Esstisch geht es nicht. Auf stark versiegelten Stadtflächen verbessern die Gärten zudem das Mikroklima und bieten sogar diversen Arten einen Lebens- oder zumindest Rückzugsraum.

Was umfasst die lokale Nahrungsmittelproduktion?

Gärtner im städtischen Bereich pflanzen in erster Linie Gemüse an. Der Ertrag ist im Verhältnis zur Fläche relativ groß und die Ernte erfolgt rasch – anders als beispielsweise bei Obstbäumen. Wer in dicht besiedelten Orten einen Stadtgarten, Hausgarten oder Kleingarten besitzt, dem steht eine nicht unerhebliche Fläche für den Gemüseanbau und damit die teilweise Selbstversorgung zur Verfügung. Urban Gardening lässt sich aber auch auf dem Balkon, der Terrasse oder gar der Fensterbank betreiben. Gemüse und Kräuter bilden jedoch nicht die Grenze des Möglichen. Einige Hobbygärtner und Stadtgartenbesitzer beginnen neuerdings sogar mit der Haltung von Hühnern, um möglichst viele eigene Erzeugnisse aus ihren Gärten zu beziehen.

Auswirkungen auf die Gartenkultur

Die Corona-Pandemie bleibt im Hinblick auf den Trend des Urban Gardening vermutlich nicht ohne Folgen, auch wenn die Krise überstanden ist. Gärtnern in der Stadt reiht sich in den ohnehin bestehenden Trend zu lokalem und regionalem Konsum ein. Die Nachfrage nach gärtnerisch nutzbaren Flächen in der Stadt dürfte ansteigen. Zahlreiche Städte haben die Bewegung des Urban Gardening und ihre Potenziale bereits erkannt und werden dies vermehrt in der Stadtplanung berücksichtigen. So könnte die Corona-Zeit anhaltende Folgen für das städtische Gärtnern haben, die unter Aspekten wie Klimaschutz, gesunder Ernährung und lokalem Konsum zu begrüßen sind.


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