40 Jahre Engel & Völkers – wie der Weg zur globalen Marke begann

Mehr als 10.000 Personen, die in über 30 Ländern für die Marke Engel & Völkers tätig sind – das ist die beeindruckende Bilanz, die Christian Völkers, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Engel & Völkers AG, nach 40 Jahren Firmengeschichte ziehen kann. Ein kurzer Rückblick auf die Anfänge des Immobilienunternehmens und die wichtigen Fragen für die Zukunft:

Hamburg - 40 Jahre Engel & Völkers – Zum Firmenjubiläum stellen wir die Geschichte von Gründer Christian Völkers vor und wie er sein erfolgreiches Immobilienunternehmen aufbaute.

Die Anfänge in den Hamburger Elbvororten

Was wollten Sie als Kind werden? Bei dieser Frage erinnert sich Christian Völkers nicht an einen konkreten Berufswunsch, sondern an die Ambitionen, die er schon früh hatte: „Mich hat es immer angetrieben etwas aufzubauen, etwas zu entwickeln”, erzählt Christian Völkers. Gelungen ist ihm das als Gründer eines der größten Immobilienunternehmen der Welt zweifellos. Doch bis dahin sollte es ein langer Weg werden. Das Fundament legte Christian Völkers gemeinsam mit seinem Freund Dirk Engel. Ende der 70er-Jahre war Dirk Engel als Exklusivvertreter eines US-Maklerunternehmens tätig und Christian Völkers prüfte zu dieser Zeit amerikanische Immobilienfonds für eine Hamburger Wirtschaftsberatungsgesellschaft. Die beiden tauschten sich aus und es entstand die Idee, in den Hamburger Elbvororten zusammen mit der Hausmaklerei zu beginnen. So nahm die Erfolgsgeschichte von Engel & Völkers ihren Anfang. Das Vorgehen, das Christian Völkers damals an den Tag legte, war für die traditionelle Hansestadt eher ungewöhnlich. Beispielsweise fuhr er mit dem Auto durch Blankenese und sprach Eigentümer schöner Immobilien direkt darauf an, ob sie nicht vielleicht ihr Haus verkaufen wollten.

Herausfordernde Zeiten

Ein paar Jahre nach dem Start der gemeinsamen Geschäftsaktivitäten verstarb Dirk Engel. Für Christian Völkers war dies - persönlich wie geschäftlich - ein Schicksalsschlag. „Ich war gar nicht so aufgestellt, das Unternehmen alleine zu stemmen beziehungsweise das Vertriebsthema zu klären. Damals kamen eine Menge Leute auf mich zu und sagten: ,Wir kaufen Ihren Laden – Sie haben ja gar keine Chance am Markt!’” Aber schon damals hatte Christian Völkers festgestellt, dass der Kundenkontakt durch einen durchdachten Ablauf der Immobilienbesichtigung, ein strukturiert geführtes Gespräch und die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt viel erfolgreicher verläuft. Nach dem Tod seines Freundes und Geschäftspartners zog sich Christian Völkers deshalb für ein paar Monate zurück und verfasste die sogenannte Engel & Völkers Fibel. Auf 300 Seiten sind darin die Regeln und Richtlinien nachzulesen, die bis heute das Herzstück des Unternehmens ausmachen. Kontinuierlich aktualisiert, gibt die Fibel den Maklern Hilfestellung im Alltag und schafft für Kunden ein einheitliches Engel & Völkers Markenerlebnis - von der Einrichtung eines Wohnimmobilien-Shops bis hin zum detaillierten Ablauf einer Besichtigung.

Von Hamburg in die Welt

Dieses systematisierte Dienstleistungskonzept bildete die Grundlage für den späteren Expansionserfolg der deutschen Marke. So eröffnete 1990 der erste Auslandsstandort auf Mallorca und Ende der 90er-Jahre führte Christian Völkers im Unternehmen das Franchisesystem ein. Eine Umstellung, die anfangs nicht leicht war, wie er erklärt: „Mit der Einführung des Franchisesystems mussten wir die gut laufenden Büros an die neuen Franchisepartner abgeben und nahmen statt der Gewinne nur noch die Lizenzgebühr ein. Wir lernten schnell, dass man im Franchisegeschäft mindestens 70 bis 80 Büros braucht, damit man die Kosten der Zentrale decken kann. Den Sprung von 30 auf 80 Büros zu schaffen – das waren keine leichten Zeiten.” Heute ist die deutsche Marke Engel & Völkers weltweit an über 800 Standorten präsent.

Die Zukunft von Engel & Völkers

Den größten Strukturwandel der nächsten Jahre sieht Christian Völkers in der Digitalisierung. „Die Fragen, mit denen ich mich derzeit beschäftige, sind: Welchen Einfluss wird die Digitalisierung auf uns haben und wie gesichert ist unsere Existenzberechtigung in den nächsten 20 Jahren?” Und würde er das Unternehmen verkaufen? „Nichts liegt mir ferner als das”, so Christian Völkers.

Mehr persönliche Einblicke zu 40 Jahre Engel & Völkers gab Christian Völkers dem GG-Magazin. Lesen Sie das komplette Interview in der aktuellen Sonderausgabe des Magazins.

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