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Wann eine Sanierung zu empfehlen ist

Mehrfamilienhäuser im Bestand benötigen bis zu dreimal so viel Energie für Heizung und Warmwasser wie Neubauten. Das bedeutet gleichzeitig: Entschließt sich die Eigentümerin oder der Eigentümer zur Sanierung eines Gebäudebestands liegen darin große Energieeinsparpotenziale.
Zwar zahlt sich eine energetische Sanierung für viele Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien nicht unmittelbar aus – schließlich tragen die Mietparteien die Kosten für Gas oder Öl im Rahmen der Betriebskostenabrechnung. Doch diese Sichtweise kann langfristig zu einem Vermietungshindernis werden. Nämlich dann, wenn aufgrund steigender Energiepreise die Gesamtmiete inklusive der Betriebskosten nicht mehr marktfähig ist. Dann müssen Abschläge im Mietzins oder längere Leerstandszeiten in Kauf genommen werden.
Amortisation nach zehn oder mehr Jahren
Eine Sanierung von Bestandsgebäuden ist also sinnvoll. Mit den richtigen Maßnahmen können bis zu 65 Prozent der bisherigen Energiekosten eingespart werden. Doch eine Sanierung erfordert sorgfältige Planung und teilweise hohe Investitionen. Deren Amortisation tritt oft erst nach zehn oder mehr Jahren ein. Es ist verständlich, dass dieser Aspekt zunächst abschreckend wirken kann.
Doch dem Aufwand steht auch ein durchaus hoher Nutzen gegenüber: Eine fachgerechte und konsequente energetische Sanierung führt zu einer dauerhaften Wertsteigerung des Objekts. Ein weiteres Argument: Es ist absehbar, dass zukünftig der Wert einer Immobilie immer stärker durch ihre energetische Qualität bestimmt wird.
Die Vorteile einer energetischen Sanierung auf einen Blick sind also:
Niedrige Betriebskosten
Wertsteigerung der Immobilie
Erhöhung des Wohnkomforts
Unter Umständen können Eigentümerinnen und Eigentümer von Bestandsimmobilien von Krediten oder Zuschüssen der staatlichen Förderbank KfW profitieren. Es gibt verschiedene Programme, die energieeffizientes Sanieren und den Umstieg auf Erneuerbare Energien unterstützen.
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