Bei dieser exklusiv von Engel & Völkers angebotenen Immobilie handelt es sich um ein außergewöhnliches historisches Gebäude mit einer über 100-jährigen Geschichte und einer engen Verbindung zur Arbeiter- und Bergbaugeschichte der Marktgemeinde Peißenberg, bekannt als Bräuwastlhalle. Mit ihrer großzügigen Nutzfläche, der markanten Architektur und ihrer langjährigen Bedeutung als Veranstaltungs- und Begegnungsstätte stellt sie eine besondere Immobilie mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten dar.
Die Geschichte der Halle ist eng mit der Freien Turnerschaft Peißenberg verbunden, die im Jahre 1926 den Münchener Architekten Alois Kranebitter für den Bau ihrer eigenen Turn- und Versammlungshalle beauftragten. Nach einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren wurde die Halle im Jahr 1928 eröffnet. Neben einer großzügigen Turnhalle wurde auch ein Gasthof integriert. Die Halle sollte damit nicht nur dem Sport dienen, sondern zugleich ein wichtiger Treffpunkt für die Arbeiter und insbesondere für die zahlreichen Bergleute in Peißenberg sein. Die Bräuwastlhalle besitzt eine für ihre Entstehungszeit charakteristische und architektonisch bemerkenswerte Gestaltung. Zu den prägenden Elementen gehören spitzbogige Arkaden, Erker, markante Eckpfeiler und ein Walmdach, die heute allesamt unter Denkmalschutz stehen. Besonders hervorzuheben ist die großzügige Turnhalle, zuletzt Veranstaltungs- und Tanzsaal, mit ihrer aufwendig gestalteten und bemalten Holzdecke. Der Baustil wird dem expressionistisch beeinflussten Heimatstil der 1920er Jahre zugerechnet. Die Kombination aus großzügigen Innenräumen, historischen Bauelementen und der markanten äußeren Gestaltung macht die Bräuwastlhalle zu einem außergewöhnlichen Bauwerk und entwickelte sich zu einem wichtigen Veranstaltungs- und Begegnungsort für die Bevölkerung von Peißenberg. Insbesondere in den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren spielte die Halle eine bedeutende Rolle im gesellschaftlichen Leben des Ortes. Veranstaltungen, Versammlungen und unterschiedliche gesellschaftliche Anlässe machten sie über Jahrzehnte zu einem bekannten Treffpunkt.
Mit einem Grundstück von rund 1.670 m² und über 1.100 m² Wohn- und Nutzflächen bieten die vorhandenen Raumstrukturen der Halle vielfältige Möglichkeiten für eine zukünftige Nutzung. Abhängig von den jeweiligen baurechtlichen, denkmalrechtlichen und technischen Rahmenbedingungen sind kulturelle, gesellschaftliche, gastronomische oder veranstaltungsbezogene Konzepte realisierbar, auch in Kombination mit Wohnen. Besonders reizvoll ist dabei die Verbindung von historischem Ambiente und die Chance, ein bedeutendes Stück Peißenberger Geschichte zu erhalten und gleichzeitig einer neuen Nutzung und damit einer neuen Zukunft zuzuführen.