• 3 min. Lesezeit
  • 03.12.2024
  • von Merle Wilkening

Juwel an der Havel – „The Villa – Berlin“

Luftaufnahme eines lachsfarbenen Herrenhauses mit dunklem Dach, umgeben von üppigen grünen Gärten und einem Fluss im Hintergrund.
Foto von: Alexander Haas
  • Ausgabe

    04/24

  • Ort

    Berlin, Germany

  • Fotografie

    E&V

Das Haus mit Blick auf die Glienicker Brücke ist einzigartig und glamourös, seine Geschichte beeindruckend: The Villa – Berlin“ feiert Klassik und Opulenz in ihrer schönsten Form.

Inhaltsverzeichnis

  1. Eine Villa wie aus „Der große Gatsby“

  2. Ein Meisterwerk der Architektur: Zwischen Geschichte, Natur und Kultur

  3. Von der Geschichte inspiriert: Die kunstvolle Sanierung der Pracht

Heller Wintergarten mit schwarz-weiß karierten Böden, einem verzierten Kronleuchter und verschiedenen Stühlen. Große Fenster öffnen sich zu einem grünen Garten.
Die geöffneten Flügeltüren lassen strahlenden Sonnenschein ins Innere des Hauses. Foto: E&V

Eine Villa wie aus „Der große Gatsby“

Die Flügeltüren öffnen sich wie von Zauberhand, der Parkettboden ist auf Hochglanz poliert, Sonnenlicht durchflutet den Raum. Der Blick schweift an die Decke, wo feiner Stuck das Zimmer schmückt. In der großzügigen Eingangshalle glaubt man, noch das Hallen der  Schritte einstiger Besucher hören zu können. Das alles fühlt sich an wie ein Traum. Wie eine Zeitreise ins Berlin der 1920er-Jahre, goldene, aufregende Zeiten, glamouröse Nächte.

Eingeweiht im Erscheinungsjahr des weltberühmten Romans „Der große Gatsby“, mutet die Villa an wie eine Umsetzung des literarischen Vorbilds; das prachtvolle, überschwänglich ausgestattete Haus könnte dem Buch entsprungen sein.

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Opulenter Speisesaal mit gelben Stühlen, einem dunklen Holztisch und einem sternförmigen Kronleuchter. Die Wände sind lila mit Damastmuster.
Hier wird „Der große Gatsby“ lebendig. Mit einem rauschenden Fest wurde die Villa 1924 eingeweiht. Foto: E&V

Ein Meisterwerk der Architektur: Zwischen Geschichte, Natur und Kultur

Mit der Fertigstellung der Villa erhielt Berlin einen neuen, mondänen Mittelpunkt. Palast­artig erhebt sie sich auf einer Landzunge über dem Ufer der Havel, jener Fluss- und Parklandschaft, die Berlin zur grünsten Hauptstadt Europas macht. Umgeben von jahrhundertealten Bäumen und eingebettet in historische Landschaften, ist das Anwesen ein luxuriöser Rückzugsort. Mitten in der ­Natur und doch in unmittelbarer Nähe zum kulturellen und politischen Leben Berlins. Jedes Zimmer und jeder Gartenraum bieten einen neuen Ausblick auf die Landschaft. Gleich drei Schlösser befinden sich in Sichtweite. Die großen Rundbogenfenster rahmen den Blick: Schloss Babelsberg, Schloss Klein Glienicke und das Jagdschloss Glienicke erscheinen wie Gemälde.

Luftaufnahme eines hellbraunen Herrenhauses mit dunklem Dach, umgeben von grünen Bäumen und einem See. Im Vordergrund befindet sich ein geometrischer Garten.
Die Villa liegt in wunderschöner Lage inmitten der Natur, umgeben von historischen Schlössern. Foto: E&V

Direkt am Zufahrtsweg der Villa liegt die Glienicker Brücke. Das geschichtsträchtige Bauwerk verbindet Berlin und Potsdam, die Staatsgrenze zwischen DDR und Bundesrepublik verlief bis 1989 genau in ihrer Mitte. Längst ist die Villa selbst Teil der deutschen Geschichte. Sie steht unter Denkmalschutz und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe Schlösser und Parks von Berlin und Potsdam. Das Gebäude wurde von den Architekten Carl Mohr und Paul Weidner für die Unternehmerfamilie Kampffmeyer konzipiert, Mühlenbetreiber seit dem Mittelalter. Anfang des 20. Jahrhunderts stieg Kurt Kampffmeyer zum größten deutschen Mühlenbetreiber auf. Die Traditionsmarken „Aurora“, „Gloria“ und „Dia­mant“ gibt es noch heute.

Von der Geschichte inspiriert: Die kunstvolle Sanierung der Pracht

Spielerisch greift die Raumästhetik der Villa die große Zeit der preußischen Geschichte auf und komponiert sie zu einem harmonischen Raumgefüge. Die überschwänglich reiche Gestaltung wurde von den begabtesten Handwerkern der Epoche ausgeführt.

Elegantes Zimmer mit Parkettboden, gelben Wänden und gläsernen Holztüren. Ein Kronleuchter hängt über dem Raum, und durch die Türen ist ein Sitzbereich sichtbar.
Heute präsentiert sich die Villa in der ganzen Pracht ihrer Erbauungszeit. Foto: E&V

In den letzten Jahren wurde das Haus auf Ini­tiative des derzeitigen Eigentümers und unter Leitung des renommierten Architekturbüros Kahlfeldt aufwendig saniert. Unter den strengen Augen der Denkmalbehörde wurden Stuckaturen aufgearbeitet, Schnitzereien ergänzt und seidene Wandbespannungen nachgewebt. Zudem wurde das Gebäude unmerklich auf den neuesten technischen Stand gebracht.

Das raffinierte Farbkonzept unterstreicht die Einmaligkeit eines jeden Raumes. Jeder Saal, jedes Zimmer hat eine eigene Stimmung, einen eigenen Stil. Maßanfertigungen klassischer Vorhänge sowie die Restauration und Aufarbeitung diverser antiker Möbelstücke und Designklassiker komplettieren die reiche Gestaltung. Moderne Möbelstücke setzen Akzente in den historischen Räumen, auch sie sind maßgefertigt.

Ein grünes Paradies nahe Berlin

Nur rund 20 Fahrminuten von der Berliner City West entfernt, bildet der weitläufige, parkartige Garten der Villa einen unvergleichlichen Zufluchtsort, eine Oase der Ruhe, die sich unter dem weiten Himmel der umgebenden Landschaft fortsetzt. Von Hecken geschützte, verborgene Terrassen wechseln sich mit weiten Rasenflächen ab und bieten Raum für private Momente und rauschende Sommerfeste.

Zweistöckiges Haus mit grauem Dach, braunen Wänden und einer weißen Veranda mit Säulen. Ein grünes Heckenlabyrinth befindet sich im Vorgarten.
Die Villa befindet sich stadtnah in einer grünen Oase. Foto: E&V
Ein Foyer mit holzgetäfelten Wänden, einer Treppe und einem runden Tisch mit einer Blumenvase.
Ein Haus, das gemacht ist für den richtig großen Auftritt. Seine Geschichte ist in jedem Winkel spürbar. Foto: E&V

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