Der Immobilienmarkt in den A-Städten ist durch eine anhaltend starke Nachfrage nach Wohnraum geprägt. Rund 30 % des Transaktionsvolumens im Gesamtmarkt wurden 2024 in den Top-7-Märkten erzielt. Die hohe Nachfrage wird durch einen starken Zuzug und dementsprechend von einem kontinuierlichen Bevölkerungswachstum begünstigt. Etwa 12 % der Gesamtbevölkerung Deutschlands leben in den Top-7-Standorten.
Parallel dazu steigt die Nachfrage nach Mietwohnungen in A-Städten weiter, da die hohen Finanzierungsbedingungen dazu führen, dass einige potenzielle Käufer und Käuferinnen von Eigentumswohnungen zunächst weiter beim Mieten bleiben. Hinzu kommen die nicht ausreichende Bautätigkeit und Zuwanderung, so dass auch in den kommenden Jahren mit großem Druck auf den Mietwohnungsmarkt in A-Städten zu rechnen sein wird. Bereits 2024 lag die Leerstandsquote bei äußerst geringen 0,4 %. Dies fördert auch den Suburbanisierungstrend, da vermehrt Menschen ihre Suche auch ins Umland ausweiten. In der Folge wird das Niveau der Mieten sowohl in den Metropolen als auch im Umland weiter steigen. Im zweiten Halbjahr 2025 betrug die durchschnittliche Angebotsmiete in den A-Standorten 16,73 EUR/m² und lag somit 4,2 % höher als im Vorjahr.
Durch ihre hohe Anziehungskraft bleiben A-Städte die sicheren Häfen am Immobilienmarkt und sind deshalb primär für risikoaverse Anleger attraktiv. Dazu bieten auch die wachsenden Umlandregionen Potenziale für Investierende.