Ganztägig Sonne im Haus. Die konsequente Südausrichtung flutet sämtliche Wohnräume mit natürlichem Licht und macht den Unterschied im Alltag spürbar. Errichtet in Massivbauweise und 1994 durch einen Anbau erweitert, zeigt das freistehende Einfamilienhaus zwei Bauphasen, die im Grundriss noch ablesbar sind. Der Gesamtzustand ist funktional und solide, entspricht jedoch nicht mehr heutigem Wohn- und Ausstattungsstandard. Wer eigene Vorstellungen mitbringt, findet hier den passenden Gestaltungsspielraum. Im Erdgeschoss erschließt ein Flur mit offener Treppe ins ausgebaute Dachgeschoss die Wohnebene. Eine Schiebetür trennt den Flur von einem Zimmer mit Fliesenboden voneinander ab. Ein Gäste-WC komplettiert die Erschließungszone, entspricht aber nicht mehr dem aktuellen Zeitgeschmack. Die Küche übernimmt im Grundriss eine verteilende Funktion und verbindet die angrenzenden Räume. Installiert wurde sie 2009 und ist stilistisch festgelegt, dabei aber noch voll funktionsfähig. Fliesenboden kleidet den Küchenbereich. Der Wohn- und Essbereich öffnet sich zum Wintergarten und bietet damit eine direkte Verbindung nach draußen. Auch dieser Raum benötigt eine Neugestaltung. Unter dem Dach prägen beidseitige Schrägen und Dachflächenfenster den Raumcharakter. Laminatboden zieht sich durch beide Wohnräume dieser Ebene. Vom Flur aus erreicht man Bad und separates WC. Das Bad mit Eckbadewanne entspricht aber nicht mehr dem aktuellen Zeitgeschmack. Eines der beiden größeren Zimmer ist nur als Durchgangszimmer erreichbar, da das dahinterliegende Zimmer keinen eigenen Flurzugang besitzt. Maßgefertigte Einbauschränke in den Dachschrägen nutzen den verfügbaren Raum geschickt aus. Ein weiteres kleines Zimmer ergänzt das Raumangebot. Der Teilkeller umfasst zwei Räume. Hier befinden sich die Haustechnik sowie eine Poolfilteranlage mit Pumpe. Ein Glasfaseranschluss stellt zukunftsfähige Internetanbindung sicher. Die Wärmeversorgung übernimmt ein Gaskessel der Marke Wolff aus dem Jahr 1992, der über Heizkörper im gesamten Haus verteilt. Bei einem Alter von über 30 Jahren ist ein Austausch dringend empfohlen, wobei beim Heizungstausch aktuelle GEG-Anforderungen greifen. Der Energieverbrauchsausweis weist Klasse D aus. Kunststofffenster mit Zweifachverglasung stammen wie Fassade, Satteldach mit Gaube in roten Ziegeln und Elektrik aus dem Anbaujahr 1994. Nutzen Sie die verfügbare 3D-Tour, um das Haus vorab virtuell zu erkunden und sich einen umfassenden Eindruck zu verschaffen.
Im Wohngebiet Petershagen-Nord der Gemeinde Petershagen/Eggersdorf liegt das Grundstück in einem ruhigen, gewachsenen Einfamilienhauswohngebiet mit störungsfreiem Umfeld. Straßenseitig im Norden führt eine großzügige, mit Klinker und Betonpflaster befestigte Einfahrt durch ein elektrisches Tor auf das Grundstück. Platz für mehrere Fahrzeuge ist vorhanden, eine angebaute Einzelgarage mit weißem Schwingtor ergänzt das Stellplatzangebot. Der gesamte Gartenbereich öffnet sich nach Süden. Einzelne Bäume und eine dichte Koniferen-Hecke sorgen für ein grünes Umfeld und Sichtschutz. Unmittelbar am Wintergarten schließt eine Terrasse an, daneben ein befestigter Sitzbereich mit Plattenbelag. Im hinteren Gartenabschnitt befinden sich ein Pool, dessen Folie zu erneuern ist, sowie ein separates Poolhaus mit Sauna, Dusche, WC und Ruheraum. Die Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland ist ein etablierter Pendlerstandort östlich Berlins; die Nachbargemeinden Fredersdorf-Vogelsdorf und Neuenhagen bei Berlin liegen in der Nähe. Fußläufig erreichen Familien die Katholische Grundschule St. Hedwig, die private Gesamtschule Petershagen (FAWZ) sowie die Kindertagesstätten Giebelspatzen und Pusteblume. Supermärkte, Discounter und weiterer Einzelhandel des täglichen Bedarfs sind ebenso fußläufig erreichbar wie Arztpraxen und Apotheken. Grünanlagen, Parks und der Große Giebelsee ergänzen das Freizeitangebot, die waldreiche Umgebung Märkisch-Oderlands bietet Erholung direkt vor der Haustür. Eine Bushaltestelle ist fußläufig erreichbar; der S-Bahnhof Petershagen Nord liegt ebenfalls im Nahbereich und bietet mit der S5 eine direkte Verbindung zum Alexanderplatz in gut 40 Minuten. Der Berliner Hauptbahnhof liegt rund 32 Kilometer entfernt.