
Perlen Poesie – ein Interview mit Marijke de Cock
Filigrane Perlen, Glas, Messing und Eichenholz: Aus diesen Zutaten erschafft Marijke De Cock faszinierende Welten. Doch zieren diese Schmuckstücke der Künstlerin und Designerin aus Antwerpen nicht etwa den Hals oder das Handgelenk – sie erobern als schwungvolle Skulpturen den Raum. Geprägt von ihrer jahrelangen Arbeit im Team des Modedesigners Dries Van Noten und einer tiefen Faszination für intuitives Handwerk, kreiert De Cock Wandobjekte, die traditionelle Techniken und moderne Abstraktion gleichermaßen zele-brieren. Ihr kreativer Prozess beginnt mit vollkommener Hingabe, während sie die Hand frei über das Papier gleiten lässt. Aus diesen Zeichnungen entstehen Werke zwischen Kunst und Design, die im Raum zu tanzen und zu wandern scheinen. Wie in der Haute Couture wird jedem Stück in aufwendiger Handarbeit mit Tausenden Glasperlen Leben eingehaucht: eine Sticktechnik, die zu einer bewegten Landschaft aus Licht und Schatten verschmilzt. Es ist Schmuck für die Seele eines Hauses und eine Einladung, dem Rhythmus der Bewegung zu folgen.
- 2 min. Lesezeit
- 05.06.2026
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