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Der Start in die Karriere als Immobilienmakler ist fast immer von Begeisterung und gleichzeitig von Unsicherheit geprägt. Wer gerade die berufliche Qualifikation erworben, den ersten Vertrag mit einem Immobilienunternehmen unterschrieben oder sich beruflich neu orientiert und den Einstieg in die Immobilienbranche gewagt hat, steht vor einer neuen Welt – mit vielen Erwartungen, aber oft wenig Klarheit darüber, was in den ersten Monaten tatsächlich auf ihn zukommt.
In diesem Ratgeber beleuchten wir die wichtigsten Aspekte des ersten Jahres als Immobilienmakler: Wie der Berufsalltag jenseits gängiger Vorstellungen tatsächlich aussieht, welche Kompetenzen es zu entwickeln gilt, welche häufigen Fehler Sie vermeiden sollten und worauf Sie bei der Wahl des richtigen Umfelds für Ihre berufliche Entwicklung achten sollten.
Inhaltsverzeichnis
Wie der Beruf des Immobilienmaklers tatsächlich aussieht: jenseits gängiger Vorstellungen
Die wichtigsten Kompetenzen, die Sie im ersten Jahr entwickeln sollten
Wie Sie Ihre ersten Vermittlungsaufträge gewinnen: Wo Sie Ihre ersten Kunden finden
Die häufigsten Fehler im ersten Jahr und wie Sie sie vermeiden
Wie Sie die richtige Immobilienagentur oder Marke für Ihren Berufseinstieg auswählen
Warum der Einstieg bei Engel & Völkers neue Perspektiven eröffnet
Das Bild, das viele vom Beruf des Immobilienmaklers haben, ist geprägt von flexiblen Arbeitszeiten, hohen Verdienstmöglichkeiten und bereichernden persönlichen Kontakten. Diese Aspekte gehören durchaus zum Berufsalltag, sind jedoch nur ein Teil eines umfassenderen Entwicklungsprozesses – insbesondere in der Anfangsphase.
Wer seine ersten Schritte in diesem Beruf macht, durchläuft einen schrittweisen Entwicklungsprozess. Gerade zu Beginn sind finanzielle Flexibilität und das Bewusstsein wichtig, dass sich Ergebnisse nach und nach einstellen, während Sie Ihr Kontaktnetzwerk aufbauen und sich auf dem lokalen Immobilienmarkt einen Namen machen.
Die sogenannte anfängliche Lernkurve ist die eigentliche Bewährungsprobe. In den ersten Monaten investiert der Immobilienmakler Zeit und Energie, ohne unmittelbar Ergebnisse zu erzielen: Er baut sein Wissen aus, lernt den lokalen Markt kennen und knüpft Kontakte, die sich erst später auszahlen werden. Das ist ein ganz natürlicher Teil des Berufs, kann jedoch für diejenigen entmutigend sein, die mit schnellen Ergebnissen gerechnet haben.
Wer den Unterschied zwischen den Vorstellungen und der Realität von Anfang an versteht, schafft die Grundlage dafür, das erste Berufsjahr mit realistischen Erwartungen anzugehen.

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Die Tätigkeit als Immobilienmakler erfordert unterschiedliche Kompetenzen, die sich in drei zentrale Bereiche gliedern lassen und im ersten Jahr parallel entwickelt werden sollten.
Der erste Bereich umfasst die sozialen Kompetenzen: Kommunikation, Kundenbetreuung und der Aufbau von Vertrauen. In einer Branche, in der Menschen bei einer der wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens begleitet werden, ist die Fähigkeit zuzuhören und Vertrauen aufzubauen häufig das, was einen guten Immobilienmakler auszeichnet.
Der zweite Bereich sind die vertrieblichen Kompetenzen: die Fähigkeit, Vermittlungsaufträge zu gewinnen, eine Verhandlung zu führen und erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Gerade Berufseinsteiger fühlen sich in diesem Bereich anfangs häufig weniger sicher, da sich diese Fähigkeiten vor allem durch praktische Erfahrung und die Beobachtung erfahrener Kollegen entwickeln.
Der dritte Bereich umfasst die fachlichen Kompetenzen: Kenntnisse der gesetzlichen Bestimmungen für Immobilientransaktionen, Grundlagen des Katasterwesens sowie steuerliche Aspekte bei der Übertragung von Immobilien. Sie bilden die Grundlage dafür, dass ein Immobilienmakler kompetent auftritt und die Interessen seiner Kunden wahren kann. Ein Teil dieser Kenntnisse wird bereits im Rahmen der beruflichen Qualifizierung vermittelt, die auf die Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer vorbereitet. Dennoch erfordert der Beruf eine kontinuierliche Weiterbildung, da sich gesetzliche Bestimmungen im Laufe der Zeit ändern.
Das Gleichgewicht zwischen diesen drei Bereichen ist entscheidend: Wer sich nur auf einen Bereich konzentriert und die anderen vernachlässigt, verliert Energie und verlangsamt seine berufliche Entwicklung. Das Ziel im ersten Jahr besteht nicht darin, sofort in allen Bereichen herausragend zu sein, sondern in jedem eine solide Grundlage zu schaffen.
Im Arbeitsalltag werden diese Kompetenzen durch ganz konkrete Tätigkeiten entwickelt. Einen Kunden bei einer Besichtigung zu begleiten und dabei seine Reaktionen zu erkennen, eine erste Immobilienbewertung durch den Vergleich mit ähnlichen Objekten in der Umgebung vorzubereiten, die Akquise eines ersten Vermittlungsauftrags zu begleiten oder auf erste Einwände eines Verkäufers zum Preis zu reagieren – all das sind Situationen, in denen die drei Bereiche ineinandergreifen. Indem Sie erfahrene Kollegen in solchen Situationen beobachten und selbst praktische Erfahrungen sammeln, wird aus theoretischem Wissen echte Kompetenz.
Die wichtigste Frage für Berufseinsteiger lautet: Wo finde ich meine ersten Kunden? Die Antwort liegt darin, mehrere Quellen miteinander zu kombinieren, statt sich auf eine einzige zu verlassen oder darauf zu warten, dass sich Chancen von selbst ergeben.
Das lokale Umfeld ist die erste und zugleich greifbarste Quelle. Wer eine Region und ihre Besonderheiten genau kennt, kann sich als Ansprechpartner vor Ort etablieren. Im eigenen Gebiet präsent zu sein, bei Anwohnern und Gewerbetreibenden bekannt zu werden und den Immobilienmarkt sowie die zum Verkauf stehenden Objekte im Blick zu behalten, erfordert Kontinuität, schafft aber langfristige Ergebnisse.
Das persönliche Netzwerk kann diesen Prozess beschleunigen. Die ersten Vermittlungsaufträge entstehen häufig aus bereits bestehenden Kontakten, die zu Kunden werden oder auf neue Geschäftsmöglichkeiten hinweisen können. Es geht nicht darum, Beziehungen gezielt für geschäftliche Zwecke zu nutzen, sondern das eigene Umfeld ganz selbstverständlich darüber zu informieren, dass Sie diesen Beruf begonnen haben und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
Auch die digitale Präsenz ist heute ein unverzichtbares Instrument, um Sichtbarkeit aufzubauen. Mit gezieltem Personal Branding auf den eigenen Social-Media-Profilen können Sie sich als Immobilienexperte positionieren, wiedererkennbar werden und ein solides Kontaktnetzwerk aufbauen.
Im Arbeitsalltag bedeutet all das kontinuierliche Farming und Akquise. Dazu gehört, ein Gebiet genau zu kennen und regelmäßig vor Ort präsent zu sein, gezielt nach zum Verkauf stehenden Immobilien zu suchen, direkt mit Eigentümern zu sprechen und die daraus entstehenden Kontakte langfristig zu pflegen. Hinzu kommen die Nutzung der sozialen Medien, um die eigene Bekanntheit zu steigern, ein konsequentes Follow-up mit jedem gewonnenen Kontakt sowie die Begleitung erfahrener Kollegen bei Besichtigungen und Terminen – eine wertvolle Gelegenheit, direkt aus der Praxis zu lernen. Diese Aktivitäten führen nur selten unmittelbar zu Ergebnissen, bauen jedoch Tag für Tag das Portfolio eines Immobilienberaters auf.
Diese Phase ist zweifellos die größte Herausforderung im ersten Berufsjahr. Genau hier geben viele Immobilienmakler auf, denn einen kontinuierlichen Strom an Geschäftsmöglichkeiten eigenständig aufzubauen, erfordert erheblichen Einsatz, während die Ergebnisse oft auf sich warten lassen. Die Wahl des Netzwerks, mit dem Sie arbeiten, kann hier einen direkten Unterschied machen: Wer in einer Struktur startet, die bereits über einen Pool qualifizierter Kontakte verfügt, muss diese Herausforderung nicht von Grund auf bewältigen. Genau darin liegt einer der Vorteile eines Unternehmens wie Engel & Völkers: Der Immobilienberater kann sich stärker auf die Betreuung und den erfolgreichen Abschluss von Verhandlungen konzentrieren, anstatt sich ausschließlich auf die mühsame Suche nach den ersten Kunden zu fokussieren.
Einige Fehler treten bei Immobilienmaklern am Anfang ihrer Karriere besonders häufig auf.
Der erste besteht darin, sich ausschließlich auf Käufer zu konzentrieren und Verkäufer zu vernachlässigen: Verkaufsaufträge bilden die eigentliche Grundlage des Geschäfts. Wer nicht in die Akquise von Immobilien zur Vermittlung investiert, lässt einen wesentlichen und nachhaltigeren Teil der Tätigkeit ungenutzt.
Ein weiterer häufiger Fehler ist, Kontakte nicht kontinuierlich weiterzuverfolgen. Viele Chancen führen nicht beim ersten Kontakt zu einem Abschluss, sondern entwickeln sich über mehrere Monate hinweg. Wer es versäumt, potenzielle Kunden langfristig zu pflegen, verliert möglicherweise Geschäftsmöglichkeiten, die mit etwas Ausdauer entstanden wären. Damit verbunden ist ein dritter Fehler: jeden Vermittlungsauftrag anzunehmen, ohne eine Auswahl zu treffen. Aufträge zu unrealistischen Bedingungen oder für Immobilien mit einem nicht marktgerechten Preis zu übernehmen, bindet Zeit und Energie, obwohl die Erfolgsaussichten gering sind.
Ein besonders folgenschwerer vierter Fehler ist, unrealistische Preise zu versprechen, um einen Vermittlungsauftrag zu gewinnen. Eine Immobilie überzubewerten, um dem Verkäufer entgegenzukommen und den Auftrag zu erhalten, führt fast immer zu einem Objekt, das sich nur schwer oder gar nicht verkaufen lässt. Die Folge können Frustration beim Kunden und ein Imageschaden für den Immobilienmakler sein. Von Anfang an eine ehrliche und datenbasierte Bewertung zu vertreten, ist daher eine der wichtigsten Investitionen in die langfristige Glaubwürdigkeit.
Schließlich gibt es einen Fehler, der häufig zu beobachten ist und weniger mit der fachlichen Kompetenz als mit der persönlichen Einstellung zu tun hat: zu früh aufzugeben, wenn die Ergebnisse in den ersten Monaten auf sich warten lassen. Diese Phase gehört ganz natürlich zum Beruf. Es ist eine Phase der Aussaat, deren Früchte erst mit der Zeit sichtbar werden. Wer in diesem Beruf erfolgreich sein möchte, muss jeden Tag in den Aufbau von Beziehungen und die Akquise investieren, denn insbesondere am Anfang entstehen Vermittlungsaufträge nicht von selbst. Wer diese Phase mit Ausdauer überwindet, anstatt sie aufzugeben, legt damit den Grundstein für eine nachhaltige Karriere.
Das Umfeld, in dem Sie Ihre ersten beruflichen Schritte machen, beeinflusst maßgeblich, wie schnell und nachhaltig Sie sich entwickeln. Nicht jedes Unternehmen bietet die gleiche Unterstützung. Daher ist es eine strategische Entscheidung und nicht nur eine wirtschaftliche Frage, sorgfältig abzuwägen, wo Sie Ihre Karriere beginnen.
Dabei sind mehrere Faktoren entscheidend:
Die Ausbildung steht an erster Stelle: Eine Immobilienagentur, die in die Entwicklung ihrer Immobilienberater investiert, insbesondere in den ersten Monaten, verkürzt die Lernkurve und hilft, Fehler zu vermeiden.
Die bereitgestellten Tools – von Technologien über Arbeitsmethoden bis hin zur operativen Unterstützung – können einen entscheidenden Unterschied für die tägliche Produktivität machen.
Die Markenbekanntheit, also der Wiedererkennungswert einer Marke, kann Türen öffnen, die ein unabhängiger Immobilienberater nur schwer erreichen würde. Denn der Ruf der Marke wirkt sich teilweise auch auf die Wahrnehmung des einzelnen Beraters aus.
Das Unterstützungsnetzwerk ermöglicht den Austausch mit erfahreneren Kollegen und ist gerade am Anfang eine wertvolle Ressource.
Es ist wichtig, sich nicht ausschließlich von den unmittelbaren finanziellen Konditionen leiten zu lassen. Die Unternehmenskultur, die Positionierung am Markt und die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten sind häufig wichtiger als die Provisionshöhe im ersten Jahr. Wer seine Karriere in einem strukturierten Umfeld mit langfristiger Perspektive beginnt, schafft die Grundlage für eine berufliche Laufbahn und nicht nur für einen Job.
Konkret kann die Unterstützung durch ein etabliertes Netzwerk den Arbeitsalltag eines neuen Immobilienberaters in vielerlei Hinsicht verändern: Begleitung bei den ersten Kundenterminen, Coaching und kontinuierliche Weiterbildung, operative Tools für effizientes Arbeiten, Marketingunterstützung bei der Vermarktung von Immobilien und der eigenen Tätigkeit sowie der regelmäßige Austausch mit erfahrenen Kollegen. Hinzu kommt der Wert eines großen und weitreichenden Netzwerks vor Ort, das die Sichtbarkeit der Arbeit des einzelnen Beraters erhöht und zusätzliche Kontakte zu Kunden und Immobilien ermöglicht.
Für Berufseinsteiger kann die Zugehörigkeit zu einem etablierten Netzwerk die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten entscheidend verändern.
Engel & Völkers bietet Berufseinsteigern eine strukturierte Ausbildung, eine etablierte Marke im Premiumsegment und ein internationales Netzwerk, das bereits in den ersten Monaten einen konkreten Vorteil bieten kann. Besonders relevant ist dies in der anspruchsvollsten Phase der Karriere: beim Aufbau des eigenen Kunden- und Immobilienportfolios. Statt sich zunächst selbst eine Kundenbasis aufbauen zu müssen, kann ein Immobilienberater bei Engel & Völkers auf einen Pool qualifizierter Kontakte zurückgreifen. Das kann die Lernkurve verkürzen und den Weg zu ersten Ergebnissen beschleunigen.
Hinzu kommen die hohe Markenbekanntheit und die Zugehörigkeit zu einem Netzwerk, das Möglichkeiten eröffnet, die für einen unabhängigen Immobilienberater nur schwer zugänglich wären. Wer in diesem Umfeld startet, geht das erste Berufsjahr mit professionellen Tools, gezielter Ausbildung und zusätzlichen Möglichkeiten an – Faktoren, die den Unterschied zwischen einem unsicheren Einstieg und einer Karriere auf einer soliden Grundlage ausmachen können.

Profitieren Sie von der Stärke einer globalen Marke, maßgeschneiderten Tools und den Synergien des Engel & Völkers Netzwerks.
FAQ zum ersten Jahr als Immobilienmakler
Ja. Sie müssen einen anerkannten Ausbildungskurs absolvieren und die Eignungsprüfung bei der Handelskammer bestehen. Anschließend erfolgt die Eintragung im REA.
Ja. Viele der erfolgreichsten Berater bei Engel & Völkers kommen aus unterschiedlichen beruflichen Bereichen. Entscheidend ist nicht die bisherige Erfahrung in der Immobilienbranche, sondern die Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen zu stellen und die eigenen Kompetenzen kontinuierlich weiterzuentwickeln – unterstützt durch Schulungen und das Netzwerk.
Drei Bereiche sollten parallel entwickelt werden: soziale Kompetenzen (Kommunikation und Vertrauensaufbau mit Kunden), vertriebliche Kompetenzen (Akquise und Verhandlungen) sowie fachliche Kompetenzen (rechtliche Bestimmungen, Katasterwesen und steuerliche Aspekte).
Sich ausschließlich auf Käufer zu konzentrieren und Verkaufsaufträge zu vernachlässigen sowie unrealistische Immobilienbewertungen zu versprechen, um Aufträge zu gewinnen – und dadurch die eigene Glaubwürdigkeit zu gefährden.
Ein etabliertes Netzwerk bietet Schulungen, professionelle Tools und Zugang zu einem Pool qualifizierter Kontakte. Dadurch wird es einfacher, in den ersten Monaten ein Immobilienportfolio aufzubauen, anstatt ganz von vorne beginnen zu müssen.