Vom Mieter zum Eigentümer: Diese fünf Dinge sollten Sie wissen

Der Kauf eines Eigenheims ist nicht nur eine großartige Leistung, sondern voraussichtlich auch die größte Investition Ihres Lebens. Der Übergang vom Mieter zum Eigentümer ist spannend und aufregend. Gleichzeitig konfrontiert er Sie mit komplexen Formalitäten, bisher unbekanntem Jargon und Zukunftsvariablen, an die Sie als Mieter nicht einmal im Traum dachten. 

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Aber worin genau unterscheiden sich Mieterdasein und Immobilienbesitz?

Vereinfacht gesagt: Sobald Kauf und Überschreibung abgeschlossen sind, gehört das fragliche Objekt ganz allein Ihnen. Ab sofort liegen Instandhaltung und Pflege in Ihrer Verantwortung. Wurde zur Finanzierung ein Kredit aufgenommen, leisten Sie zudem eine größere Anzahlung und anschließend monatliche Ratenzahlungen bis zur Tilgung.

Weitere fünf Punkte, über die Sie als Neu-Eigentümer Bescheid wissen müssen, erläutern wir hier.

1. Vorabzahlungen

Das eigene Zuhause ist mit einigen Ausgaben verbunden. Dabei entfällt die größte Summe wahrscheinlich auf Einlage oder Anzahlung. In der Regel sind hier mit rund zehn bis zwanzig Prozent des Kaufpreises zu rechnen. Bedenken Sie außerdem die verschiedenen Kaufnebenkosten, etwa für Grundbucheintragung, Gutachten und Versicherung. Diese belaufen sich meist auf etwas mehr als zehn Prozent der Gesamtkosten. 

2. Weitere Ausgaben

Bitte vergessen Sie niemals die monatlich fälligen Zahlungen. Da wären zum einen die Kreditraten, zum anderen aber auch die Beiträge für Gebäude- und Hausratsversicherung. Dazu kommen noch diverse Steuern.

Das mag sich erst einmal nach viel anhören, doch seien Sie beruhigt: Ihre monatlichen Kosten als Eigentümer werden voraussichtlich deutlich günstiger als die bisherige Miete ausfallen.

3. Rücklagen

Kündigung oder Krankheit kann jeden von uns treffen. Um jederzeit zahlungsfähig zu bleiben, ist es deshalb ratsam eine eiserne Reserve zu bilden. Legen Sie für den Ernstfall mindestens drei Monatsgehälter zurück. 

4. Eigenverantwortung

Galt es in Ihrer Mietwohnung etwas zu reparieren oder zu ersetzen, war das Sache des Vermieters. Doch als Eigentümer sind Sie selbst gefragt. Lassen Sie am besten noch beim Einzug alle Geräte vom Fachmann prüfen. Erstellen Sie außerdem eine Liste aller Arbeiten und Reparaturen, die Sie in den kommenden Jahren erledigen möchten, und ordnen Sie diese nach ihrer Wichtigkeit. Wohl dem, der hierbei auf einen Notgroschen zurückgreifen kann!

5. Gute Nachbarschaft

Lernen Sie Ihre Nachbarn kennen und stellen Sie sich gut mit ihnen. Sprechen Sie potenzielle Streitpunkte, wie etwa überhängende Äste oder laute Musik, gleich zu Beginn offen und freundlich an. Damit schaffen Sie auf lange Sicht die Grundlage für verständnisvolles und friedliches Miteinander. Gerade für Immobilieneigentümer ist gute Nachbarschaft das höchste Gut. Schließlich will man das Leben in den eigenen vier Wänden ohne Streit und Scherereien genießen.

Möchten auch Sie in Sachen Immobilien den nächsten Schritt wagen und im eigenen Zuhause sesshaft werden? Dann informieren Sie sich rechtzeitig über die damit verbundenen praktischen und finanziellen Herausforderungen. Weitere Tipps zum Thema Immobilienkauf sowie Ratschläge für den Übergang vom Mieter zum Eigentümer finden Sie in verschiedenen Artikeln auf unserer Engel & Völkers Webseite.

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