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Eine Insel der Ruhe in der modernen Hektik

Wer das Kloster Fahr aufsucht, unternimmt eine Zeitreise. In der mittelalterlichen Klosteranlage pflegt die Schwestergemeinschaft seit 1130 Handwerkstraditionen und das Gebet. Das Kloster Fahr ist ein Kraftort und ein lohnenswertes Ausflugziel mit einer immensen Ausstrahlung weit über das Limmattal hinaus.

Als die Hektik und die Unrast des digitalen Zeitalters die Welt erfassten, schien dieser beschauliche Ort auf dem Eroberungszug vergessen gegangen zu sein. Das Kloster Fahr wirkt auf Besucher wie eine Insel aus einer längst vergangenen Zeit. Und wie eine Insel liegt die malerische Häusergruppe in einer Flussschlaufe der Limmat umgeben von ausgedehnten Grünflächen. So idyllisch sich die charmante Klosteranlage präsentiert, ist sie dennoch aus den nahe liegenden Gemeinden zu Fuss oder per Velo einfach erreichbar. Das macht sie zu einem reizvollen Ziel für Erholungsuchende und Geschichtsfreunde. Wer es besonders mag, nimmt im Sommer die Fähre, die Wanderer seit dem Mittelalter von Schlieren her zum Kloster bringt und die diesem auch den Namen gab.

 Dietikon
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Geschichte zum Anfassen

Die Geschichte reicht im Kloster Fahr bis ins hohe Mittelalter zurück. Gestiftet 1130 von den Herren von Regensberg bildet der Benediktinerinnenkonvent zusammen mit der berühmten Abtei in Einsiedeln das weltweit einzige verbliebene Doppelkloster. Sichtbares Zeichen dieser Verbindung ist das Gasthaus zu den zwei Raben, gelten doch die beiden Vögel als Wappentiere Einsiedelns. In der Gaststube oder in der dazu gehörigen Gartenwirtschaft kann man sich übrigens vortrefflich für den Heimweg stärken.

Die Kräuter, die in der Küche des Gasthauses Verwendung finden, stammen aus dem traumhaft schön angelegten Klostergarten. Und für die Weine aus dem klostereigenen Weinberg, legen die Schwestern traditionsgemäss bei der Traubenlese immer noch selber Hand an. Wie vieles im Fahr atmet auch der Weinbau die jahrhundertealte Geschichte. Davon zeugen beispielsweise das barocke Trottengebäude und der Weinkeller aus dem Jahr 1740.

Inspiration für Kopf und Magen

Zur Schwesterngemeinschaft zählen auch heute noch 20 Frauen. Sie widmen sich neben dem Weinbau auch der Landwirtschaft. Deren schmackhaften Erzeugnisse können im Klosterladen erstanden werden. Darüber hinaus zeichnet sich das Kloster auch durch die Herstellung von kunstvollen liturgischen Gewändern aus.

Die in der jüngeren Geschichte wohl bekannteste Persönlichkeit, die im Kloster Fahr gewirkt hat, ist die Schriftstellerin Silja Walter. Sie trat 1948 ins Kloster ein und erwarb sich einen grossen Ruf als Autorin von Gedichten und Theaterstücken, bis sie 2011 mit 91 Jahren verstarb. Auch ihre Werke sind im Klosterladen erhältlich. Und diese inspirierende Lektüre kann helfen die Zeit zu überbrücken, bis man die Musse für den nächsten Besuch des Klosters Fahr findet.

www.kloster-fahr.ch

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