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Ob als Auszubildender zum Immobilienkaufmann oder als Immobilienmakler: Bei Engel & Völkers finden Sie Ihren passenden Einstieg in die Immobilienbranche.
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Wer in die Immobilienvermittlung einsteigen möchte, stößt schnell auf zwei Berufsbezeichnungen: Immobilienmakler und Immobilienkaufmann. Beide haben mit dem Verkauf, der Vermietung und Verwaltung von Immobilien zu tun, unterscheiden sich aber in den Ausbildungswegen, den Aufgaben und im Verdienstmodell. Der wesentliche Unterschied: Der Beruf des Immobilienkaufmanns ist eine staatlich geregelte, dreijährige Ausbildung mit IHK-Abschluss, während für die Tätigkeit als Immobilienmakler gesetzlich lediglich ein Gewerbeschein erforderlich ist.
Immobilienmakler vermitteln Immobilien zwischen Verkäufern und Käufern beziehungsweise Vermietern und Mietern. Zum Arbeitsalltag gehören die Akquise neuer Objekte, die Analyse des lokalen Marktes, die Erstellung von Exposés, die Durchführung von Besichtigungen sowie die Verhandlung zwischen den Vertragsparteien. Da Termine häufig außerhalb klassischer Bürozeiten stattfinden, organisieren Makler ihren Arbeitstag weitgehend eigenständig.
Rechtlich ist der Zugang zum Maklerberuf in Deutschland offen: Wer einen Gewerbeschein nach § 34c Gewerbeordnung (GewO) besitzt, darf sich Immobilienmakler nennen, eine spezifische Ausbildung ist nicht vorgeschrieben. Wer die eigene Qualifikation dennoch dokumentieren möchte, kann ein Seminar mit Abschlussprüfung zum „Immobilienmakler (IHK)" absolvieren. Entsprechend kommen Makler aus unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, von der klassischen Immobilienausbildung bis zum Quereinstieg nach einem BWL- oder Jurastudium.
Beim Verdienst gilt: Ein Festgehalt ist in der Branche unüblich. Das Einkommen setzt sich stattdessen aus Provisionsanteilen der erfolgreich vermittelten Objekte zusammen, dessen Höhe von Marktsegment, Standort und der Zahl der abgeschlossenen Verträge abhängt.
Der Aufgabenbereich von Immobilienkaufleuten ist breiter gefasst als der von Maklern und reicht von der Vermittlung bis zur laufenden Verwaltung von Immobilien. Dazu zählen die Vermietung, Verpachtung und der Verkauf von Objekten ebenso wie deren Betreuung: die Erstellung von Betriebskostenabrechnungen, die Bearbeitung von Schadensmeldungen, die Abstimmung mit Handwerks- und Sanierungsbetrieben sowie die Planung von Bauprojekten inklusive Finanzierung. Immobilienkaufleute arbeiten dadurch sowohl am Schreibtisch als auch direkt vor Ort in den Objekten.
Der Berufseinstieg erfolgt über eine staatlich anerkannte, duale Ausbildung im Bereich Industrie und Handel, die in der Regel drei Jahre dauert und sich bei besonders guten Leistungen auf Antrag verkürzen lässt. Vermittelt wird das Wissen im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule, unter anderem in den Fächern Immobilienwirtschaft, Rechnungswesen, Betriebswirtschaftslehre und Recht. Gegen Ende der Ausbildung können sich Auszubildende auf einen Schwerpunkt spezialisieren; den Abschluss bildet die Prüfung zum/zur „geprüften Immobilienkaufmann/-frau (IHK)".
Die Ausbildungsvergütung steigt über die drei Jahre an, das genaue Gehalt regelt der Ausbildungsvertrag. Nach erfolgreichem Abschluss liegen die Einstiegsgehälter laut aktuellen Marktdaten meist zwischen 2.500 und 3.000 Euro brutto im Monat; je nach Region, Tarifbindung und Unternehmensgröße sind auch niedrigere oder höhere Werte möglich.
| Kategorie | Immobilienmakler | Immobilienkaufmann |
|---|---|---|
Arbeitsalltag | Akquise neuer Objekte, Besichtigungstermine, Verhandlungen zwischen den Parteien, Marktanalysen, Exposé-Erstellung, viel Außendienst und direkter Kundenkontakt | Mix aus Büro- und Außendienst: Unterstützung bei Akquise und Exposés, Kundengespräche, Vertragsvorbereitung, Objektverwaltung, Betriebskostenabrechnungen, Schadensmeldungen |
Ausbildung und Einstieg | Kein gesetzlich vorgeschriebener Ausbildungsweg; erforderlich ist ein Gewerbeschein (§ 34c GewO); freiwilliges IHK-Zertifikat möglich | Staatlich anerkannte duale Ausbildung, in der Regel 3 Jahre, Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule, Abschluss als „Geprüfte/r Immobilienkaufmann/-frau (IHK)" |
Gehalt/Vergütung | Meist kein Festgehalt; Verdienst über Provisionsanteile pro abgeschlossenem Vertrag, stark variabel | Ausbildungsvergütung steigt schrittweise an; Einstiegsgehalt nach Abschluss meist zwischen 2.500 € und 3.000 € brutto/Monat |
Erforderliche Soft Skills | Vertriebsaffinität, Verhandlungsgeschick, Eigeninitiative, Dienstleistungsorientierung, Unternehmergeist | Kommunikationsstärke, kaufmännisches Denken, Organisationstalent, sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise, Sorgfalt |
Arbeitsfelder nach der Ausbildung | Maklerunternehmen, eigenständige Tätigkeit, Spezialisierung auf Wohn-, Gewerbe- oder Anlageimmobilien | Maklerunternehmen, Immobilienverwaltungen, Wohnungsbaugesellschaften, Facility-Management-Firmen, Immobilienabteilungen von Banken und Versicherungen |
Karrieremöglichkeiten | Aufbau eines eigenen Kundenstamms, Spezialisierung, Teamleitung, perspektivisch eigene Lizenzpartnerschaft | Weiterbildung zum Immobilienfachwirt, Studium Immobilienmanagement, fachliche Spezialisierung, Wechsel in den Maklerberuf |
Für wen geeignet? | Vertriebsstarke, unternehmerisch denkende Personen mit Freude am eigenständigen Netzwerkaufbau | Schulabsolventen mit Interesse an Wirtschaft, Recht und Immobilien, die einen strukturierten Ausbildungsweg bevorzugen |

Ob als Auszubildender zum Immobilienkaufmann oder als Immobilienmakler: Bei Engel & Völkers finden Sie Ihren passenden Einstieg in die Immobilienbranche.
Bei Engel & Völkers stehen die Berufe Immobilienkaufmann und Immobilienmakler nicht in Konkurrenz zueinander, sondern bauen häufig aufeinander auf. Viele unserer Makler haben ihre Laufbahn mit der dreijährigen Ausbildung zum Immobilienkaufmann begonnen. Das liegt daran, dass die Ausbildung bereits zentrale Grundlagen vermittelt, auf die es im Maklergeschäft ankommt: Marktkenntnis, rechtliches Verständnis, kaufmännisches Denken und einen sicheren Umgang mit Kunden.
Wer bei Engel & Völkers die Ausbildung zum Immobilienkaufmann bzw. zur Immobilienkauffrau absolviert, durchläuft alle wesentlichen Grundthemen der Immobilienbranche und kann im Anschluss selbst entscheiden, welchen Weg er einschlagen möchte, ob als Immobilienmakler im Vertrieb, in der Verwaltung oder in einem spezialisierten Bereich wie der Projektentwicklung. Die Ausbildung ist damit keine Alternative zum Maklerberuf, sondern für viele der erste Schritt dorthin.
Nach Abschluss der Ausbildung zum Immobilienkaufmann stehen mehrere Wege offen:
Wechsel ins Maklergeschäft: direkter Einstieg in die Immobilienvermittlung, gestützt auf das während der Ausbildung erworbene Markt- und Fachwissen
Weiterbildung zum/zur Immobilienfachwirt/in: nach einem Jahr Berufspraxis möglich, baut auf der Ausbildung auf und vertieft kaufmännisches und rechtliches Wissen
Studium im Immobilienmanagement: mit Hochschulreife eine Option für alle, die zusätzlich akademisch vertiefen möchten
Spezialisierung: etwa auf Wohn- oder Gewerbeimmobilien, Hausverwaltung oder Immobilienfinanzierung
Auch für Immobilienmakler ergeben sich mit wachsender Erfahrung neue Perspektiven: der Aufbau eines eigenen Kundenstamms und Marktgebiets, die Spezialisierung auf ein bestimmtes Segment wie Luxusimmobilien oder Gewerbeobjekte, eine Führungsrolle im Team oder perspektivisch eine eigene Lizenzpartnerschaft.
Engel & Völkers Academy
Hauseigene Weiterbildungsplattform, die Wissen über die reine Ausbildung hinaus vermittelt.
Internationales Netzwerk
Mehr als 1.100 Standorte in über 35 Ländern eröffnen auch international Perspektiven.
Starke Marke als Türöffner
Das Vertrauen in die Marke erleichtert Berufseinsteigern den Zugang zu Kunden von Anfang an.
Flache Hierarchie
Kurze Wege und persönliche Förderung statt starrer Struktur.
Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann eignet sich besonders für Schulabsolventen mit mittlerer Reife, Fachabitur oder Abitur, die Interesse an Wirtschaft, Recht und Immobilien mitbringen und einen strukturierten, staatlich geregelten Ausbildungsweg mit Praxis- und Theorieanteilen bevorzugen.
Der direkte Einstieg als Immobilienmakler passt eher zu Personen mit ausgeprägter Vertriebsaffinität und unternehmerischem Denken, die flexibel arbeiten und eigenständig ein Netzwerk aufbauen möchten, unabhängig davon, ob sie bereits Erfahrung in der Immobilienbranche mitbringen oder als Quereinsteiger starten.
Nein. Gesetzlich vorgeschrieben ist lediglich ein Gewerbeschein nach § 34c GewO. Eine Ausbildung oder ein freiwilliges IHK-Zertifikat können den Einstieg jedoch erleichtern.
Nein, sie ist keine Voraussetzung. Viele unserer Makler haben diesen Weg aber gewählt, weil er eine solide fachliche Grundlage für die spätere Tätigkeit in der Vermittlung bietet.
In der Regel drei Jahre; bei besonders guten Leistungen ist eine Verkürzung um bis zu sechs Monate möglich.
Makler verdienen provisionsbasiert und damit erfolgsabhängig, während Immobilienkaufleute ein festes Gehalt erhalten, das mit ihrer Berufserfahrung steigt.
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