• 6 min. Lesezeit
  • 07.08.2025

Besichtigungstermin einer Immobilie

Eine Immobilienmaklerin in einem schwarzen Blazer zeigt zwei Kunden – einer Frau in einem hellen Mantel mit einem gemusterten Schal und einem Mann mit Brille – in einem hellen, von Fenstern beleuchteten Büro Grundrisse auf einem Tablet.

Der Besichtigungstermin ist mit Sicherheit eine der wichtigsten Phasen beim Hauskauf und -Verkauf. Für Kaufinteressierte stellt er die Möglichkeit dar, sich einen genauen Eindruck von der Immobilie zu schaffen, während er der Eigentümerin oder dem Eigentümer die Gelegenheit bietet, die passenden Kaufpartei zu identifizieren. Umso wichtiger ist es, dass dieser Teil des Immobilienverkaufs sorgsam vorbereitet und durchgeführt wird. Im Folgenden erläutern wir deshalb die wichtigsten Aspekte und Tipps dazu, wie ein Besichtigungstermin beim Hausverkauf abläuft und was es dabei für Käufer:in und Verkäufer:in zu beachten gilt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Arten von Besichtigungsterminen

  2. Immobilienbesichtigung: Checkliste für Verkäuferinnen und Verkäufer

  3. Immobilienbesichtigung: Checkliste für Käuferinnen und Käufer

  4. Der Ablauf einer Immobilienbesichtigung

  5. Jetzt die passende Immobilie finden

Arten von Besichtigungsterminen

Grundsätzlich existieren zwei klassische Arten von Besichtigungsterminen: Zum einen kann eine Immobilienbesichtigung als Einzeltermin durchgeführt werden. Zum anderen besteht die Möglichkeit, eine sogenannte Massenbesichtigung abzuhalten, was häufig auch als Open-House-Besichtigung bezeichnet wird. Diese Bezeichnungen weisen bereits auf den Unterschied hin: Während beim Einzeltermin nur eine Interessenpartei die Immobilie besichtigt, sind bei der Massenbesichtigung mehrere Interessierte anwesend. In beiden Fällen sollte der Besichtigungstermin von einer/ einem gut geschulten Immobilienmakler:in begleitet werden, um alle aufkommenden Fragen beider Parteien zu beantworten.

Neben diesen beiden klassischen Besichtigungsvarianten ist es bei Engel & Völkers auch möglich, eine Immobilie vollständig digital zu vermarkten. Hierzu wird die Immobilie zunächst mithilfe einer 360°-Kamera vollständig gescannt. Aus diesen Daten wird anschließend ein virtuelles Abbild des Hauses oder der Wohnung erstellt, das Interessierte dann online besichtigen können.

Immobilienbesichtigung: Checkliste für Verkäuferinnen und Verkäufer

Auch wenn Sie als Eigentümer:in beim Besichtigungstermin nicht anwesend sind, können Sie dessen Erfolg mit beeinflussen. Folgende Maßnahmen sollten Sie bei der Vorbereitung einer anstehenden Immobilienbesichtigung treffen:

Grundreinigung machen ✓ 

Ordnung zu schaffen, ist vor jedem Besichtigungstermin das oberste Gebot. Die Immobilie sollte zunächst einer umfassenden Grundreinigung unterzogen und aufgeräumt werden. Neben dem obligatorischen Staubsaugen und Wischen sollten Sie auch daran denken, die Fenster zu putzen. Kleidung, Kinderspielzeuge und andere Haushaltsgegenstände, die nicht zum zentralen Mobiliar gehören, sollten ebenfalls verstaut werden. Auch Ihr Garten und der Bereich vor der Haustür sollten entsprechend gepflegt aussehen. 

Kleine Reparaturen erledigen ✓

Ob abgeriebene Tapete, eine kaputte Steckdosenleiste oder ein Kratzer am Türrahmen – keine Immobilie ist makellos. Kleinere Mängel sollten Sie vor dem Besichtigungstermin beheben, damit die Immobilie bei potenziellen Käufer:innen einen gepflegten Eindruck hinterlässt. Solche Renovierungsarbeiten können zudem einen positiven Einfluss auf die Verkaufsrendite erzielen.

Dekorieren ✓

Ein gewisses Maß an geschmackvoller Dekoration kann dabei helfen, die Stimmung der Interessierten beim Besichtigungstermin positiv zu beeinflussen. Gezielt platzierte Blumenbouquets oder Deko-Kissen können hier helfen. Übertreiben Sie es beim Dekorieren aber nicht. Schließlich soll sich die Käuferin oder der Käufer bei der Besichtigung vorstellen können, wie es sich in der Immobilie wohnt, ohne von dekorativen Elementen abgelenkt zu werden.

Immobilienbesichtigung: Checkliste für Käuferinnen und Käufer

Für die meisten Menschen stellt der Immobilienkauf die größte Investition im Leben dar. Umso wichtiger ist es, beim Besichtigungstermin entsprechend vorbereitet zu sein. Diese Tipps helfen Ihnen dabei:

Must-haves definieren ✓

Überlegen Sie vor dem Besichtigungstermin, welche Eigenschaften Ihre zukünftige Immobilie erfüllen sollte. Berücksichtigen dabei nicht bloß Ihre aktuelle Lebenssituation, sondern denken Sie langfristig. Werden Sie in Zukunft Kinderzimmer benötigen? Möchten Sie sich selbstständig machen und brauchen deshalb einen gesonderten Raum für die Heimarbeit? Bestehen Sie auf einer modernen Heizungsanlage? Stellen Sie anhand solcher und ähnlicher Fragen eine Liste zusammen, die Sie beim Besichtigungstermin überprüfen möchten.

Baulichen Zustand untersuchen ✓ 

Der Umzug in ein neues Zuhause ist häufig eine anstrengende Angelegenheit. Schätzen Sie beim Besichtigungstermin deshalb ab, inwieweit weitere Modernisierungsmaßnahmen oder Reparaturen auf Sie zukommen könnten. Müssen etwa die Decken neu gestrichen werden? Wie sieht es mit den Fugenleisten in den Zimmern aus? Müssen die Fußböden erneuert oder aufbereitet werden? Eventuell übernehmen die momentanen Eigentümer:innen einige dieser Arbeiten, bevor sie die Immobilie verkaufen. All dies gilt es jedoch vorher abzuklären.

Imaginär einrichten ✓

Die Inneneinrichtung verleiht Ihrem Zuhause seinen ganz eigenen Charme und macht es einzigartig. Versuchen Sie sich deshalb beim Besichtigungstermin bereits vorzustellen, wie Sie die einzelnen Zimmer einrichten würden. Berücksichtigen Sie hierbei Faktoren wie die Deckenhöhe, die Größe der Fenster, den Schnitt der Räume und deren Aufteilung. Wenn Sie sich bei der Besichtigung vorstellen können, wie Sie die Immobilie einrichten würden, ist dies ein gutes Zeichen dafür, dass sie möglicherweise das ideale Objekt gefunden haben.

Fragen stellen ✓

Einige der wichtigsten Punkte haben wir für Sie im Folgenden zusammengestellt:

  • Sind genügend Steckdosen vorhanden?

  • Wie ist die Verkehrsanbindung?

  • Sind in der Nähe genügend Geschäfte des täglichen Bedarfs vorhanden?

  • In welche Himmelsrichtung sind bestimmte Zimmer wie z.B. das Schlafzimmer gelegen?

  • Sind ausreichend Parkplätze für Pkw vorhanden?

  • Wie hoch fallen die Nebenkosten bzw. Betriebskosten aus? 

  • Sind in der Umgebung Baumaßnahmen geplant, die beispielsweise künftig die Aussicht vom Balkon einschränken könnten?

Der Ablauf einer Immobilienbesichtigung

Eine feste Vorgabe dazu, wie ein Besichtigungstermin beim Hausverkauf abläuft, gibt es nicht. Eine Frage, die sich Eigentümer:innen häufig stellen, lautet allerdings, ob man die Besichtigung selbst oder von der Immobilienmaklerin/ dem Immobilienmakler durchführen lassen sollte. Wir raten aus gleich mehreren Gründen dazu, den Besichtigungstermin in die Hände von Expert:innen zu geben. Zum einen haben die beiden beteiligten Parteien grundsätzlich unterschiedliche Perspektiven auf die Immobilie. Eigentümer:innen ist die jahrelang bewohnte Immobilie lieb und teuer. Entsprechend emotional ist die Bindung an das Objekt. Kaufinteressierte hingegen betrachten eine Immobilie vor allem im Hinblick auf mögliche Mängel oder zusätzliche Kosten, die durch eventuelle Sanierungsarbeiten anfallen könnten. Deshalb ist es ratsam, den Besichtigungstermin gänzlich einer neutralen Vermittlung zu überlassen. Über die Begehung hinaus kann die Immobilienmaklerin oder der Immobilienmakler den Interessierten zudem Fragen beantworten, die über die Eigenschaften des eigentlichen Objekts hinausgehen. Dazu gehören beispielsweise Fragen nach der lokalen Markt- und Wertentwicklung von Immobilien oder künftige Bebauungspläne im Stadtteil.

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