Zwischen barocken Kathedralen, Gutshöfen, Burgen und Türmen am unberührten Meer liegt Apulien, ein uraltes Land, das von Jahrhunderten der Geschichte und Kunst geprägt ist, deren unverkennbare Spuren bis heute sichtbar sind. Hier befindet sich Lecce im tiefsten, ländlichen Süden, geprägt von langsamen Rhythmen, beeinflusst von der Magna Graecia und der byzantinischen Herrschaft, im Herzen des Salento mit seinen bezaubernden Dörfern und atemberaubenden Landschaften. Lecce, die „Königin des Barocks“, ist eine faszinierende Stadt und eine der schönsten in Süditalien. Bei einem Spaziergang durch die Gassen von Lecce ist alles in ein strahlendes Licht getaucht, das dem unendlichen Blau des Himmels und der goldenen Farbe des Lecce-Steins zu verdanken ist, dessen Formbarkeit die Geschichte des Barocks mitgeschrieben hat.
Hier, wo die Kunst allgegenwärtig ist, zwischen Kirchen und Adelspalästen, die mit ihren unerwarteten Inszenierungen faszinieren, wo die goldene Farbe des Steins beruhigt und zu beinahe meditativen Wegen führt, darf niemand Lecce verlassen, ohne nachts die Piazza Duomo zu bewundern. Das muss man einfach gesehen haben. Sie werden verstehen, warum.
Die in römischer Zeit von den Messapiern gegründete Stadt wurde Lupiae genannt. Im Mittelalter war ihr Schicksal mit der normannischen Dynastie verbunden, doch unter der spanischen Herrschaft begann für Lecce die Zeit seiner größten Blüte. Eingebettet in Spitzen aus hellem Stein, barocke Kirchen, Portale und die alte Eleganz der Paläste erreicht der Barock hier, wo alles harmonisch wirkt, in der prächtigen Basilika Santa Croce seinen Höhepunkt. Gemeinsam mit dem Celestinerkloster bildet sie einen der bedeutendsten Architekturkomplexe.
Eine Stadt, die von Geschichte, Kultur und Traditionen erzählt, die mit alten Bräuchen verbunden sind, sowie von einer einfachen, authentischen Küche mit typischen Gerichten, in die man sich verlieben kann. Nur 30 Minuten vom Flughafen Brindisi und wenige Kilometer südlich des Valle d’Itria gelegen, befindet sich Lecce nahezu auf halber Strecke zwischen der Adria und dem Ionischen Meer, die beide in wenigen Minuten erreichbar sind.