• 2 min. Lesezeit
  • 27.04.2026
  • von Femke Maleen Fritz

Cool City – Pariser Savoir-faire

Die historische Fassade des Louvre und die moderne Glaspyramide spiegeln sich in einer ruhigen Wasserfläche unter einem klaren Himmel.
Foto von: Gloria Villa / Unsplash
  • Ausgabe

    02/26

  • Ort

    Paris, Frankreich

Paris gilt als eine der ersten Adressen für die schönen Dinge des Lebens – wie Haute Couture, Schmuck und Parfüm. Der Louvre mit seiner gläsernen Pyramide und der Eiffelturm verkörpern als berühmte Wahrzeichen das kulturelle Prestige der Stadt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Zwischen Couture und Kultur

  2. Die goldene Achse der Eleganz

  3. Wie Chanel Paris verewigte

  4. Wo Geschichte weitergenäht wird

Zwischen Couture und Kultur

Von kreativen Ateliers bis hin zu traditionsreichen Häusern verbindet die französische Hauptstadt auf einzigartige Weise Luxus, Savoir-faire und kulturelles Erbe. La Galerie Dior bewahrt das Vermächtnis der Maison und zeugt vom visionären Freigeist Christian Diors und seiner sechs Nachfolger. Hier wurden über einen Zeitraum von siebzig Jahren die Dior-Kollektionen entworfen. Noch mehr Modegeschichte findet sich im Palais Galliera, dessen Sammlung schätzungsweise 200.000 Werke umfasst und die Kleidungscodes in Frankreich vom 18. Jahrhundert bis heute widerspiegelt.

In einem mehrstöckigen Ausstellungsraum, dessen Wände und Decke mit klassischen Kunstwerken geschmückt sind, präsentieren Schaufensterpuppen elegante Vintage-Kleider.
Die gemeinsame Ausstellung von La Galerie Dior und der Azzedine Alaïa Foundation ist noch bis Anfang Mai zu sehen. Gezeigt werden rund einhundert Dior-Designs aus Alaïas Sammlung. Als großer Bewunderer Diors faszinierte den Designer insbesondere die Konstruktion der Kleider. Foto: Adrien Dirand

Die goldene Achse der Eleganz

Von Louis Vuitton über Prada bis Saint Laurent: In der Avenue Montaigne haben die wichtigsten Modehäuser ihren Sitz. Gleichzeitig bildet die Straße das Verbindungsstück zwischen der Pont de l’Alma-Brücke und der berühmten Luxusmeile Avenue des Champs-Élysées, an deren Ende der weltbekannte Arc de Triomphe prangt. Edle Schmuckstücke und Uhren lassen sich auf der Place Vendôme, dem Zentrum der französischen Haute Joaillerie, entdecken. Die Architektur des Platzes zeichnet sich durch klassizistische Eleganz und städtebauliche Strenge aus. Im Jahr 1699 beauftragte Ludwig XIV. seinen Hofarchitekten Jules Hardouin-Mansart mit der Anlage dieses repräsentativen Platzes. Die damals neu vorgeschriebene einheitliche Fassadengestaltung prägt seine achteckig wirkende Form.

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Wie Chanel Paris verewigte

In der Nähe liegt auch das ikonische Hôtel Ritz – über dreißig Jahre lang das Zuhause von Coco Chanel. Ihr Atelier mit Geschäft, Schneiderwerkstätten, Salons und Wohnung lag direkt um die Ecke in der Rue Cambon 31, wo sich bis heute die Chanel-Boutique befindet. Die Modedesignerin brachte eigene Möbel und persönliche Gegenstände mit, um die Suite in ihrem Stil einzurichten. Von ihrem Zimmer aus blickte sie direkt auf die Place Vendôme. Als Zeichen ihrer Liebe verewigte sie deren Grundriss im oktogonalen Verschluss des Flakons von Chanel Nº 5. Seit der Wiedereröffnung des Hotels erinnert die in den typischen Schwarz-Beige-Farben gestaltete Coco-Chanel-Suite an die Modeschöpferin.

Ein luxuriöses Schlafzimmer mit einem Kingsize-Bett, einem eleganten Kronleuchter, einem großen Spiegel und in neutralen Farbtönen gehalten. Zur Einrichtung gehören Lampen, Beistelltische und ein Sofa.
Kreative wie Elsa Schiaparelli und Gianni Versace waren im Hôtel Ritz zu Besuch. Das französische Grandhotel war zudem bereits Gastgeber von Veranstaltungen im Rahmen der Haute Couture Week. Foto: Jérôme Galland

Wo Geschichte weitergenäht wird

Um das besondere Know-how zu erhalten und weiterzuentwickeln, vereint das Kulturzentrum le19M rund 700 Kunsthandwerker sowie traditionsreiche Handwerksbetriebe unter einem Dach. Dazu gehört auch die Maison Lesage, die seit über einem Jahrhundert eine außergewöhnliche Fertigungstechnik pflegt. Die kostbaren Stickereien für Haute Couture, Prêt-à-porter und Accessoires erfordern viele Stunden akribischer Arbeit. Als kreativer Ort bietet le19M auch eine Galerie mit Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen rund um Kunst, Mode und Handwerk.

So entfaltet sich in Paris ein faszinierendes Geflecht aus Geschichte, Handwerk und schöpferischem Geist. Wer durch diese Stadt wandelt, spürt, dass sie nicht nur eine wich-tige Design- und Modemetropole ist, sondern auch ein lebendiges Atelier, in dem Vergangenheit und Zukunft miteinander verschmelzen.

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