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12 Fragen an Thomas Frigo, Geschäftsführer Engel & Völkers Wohnen Schweiz

Interview mit Thomas Frigo, Geschäftsführer bei Engel & Völkers Wohnen Schweiz. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Betreuung der Franchisepartner und die Weiterentwicklung des Netzwerks in der Schweiz. Zuvor hat er den Zuger Immobilien-Shop von Engel & Völkers geleitet und war für die Zuger Kantonalbank als Berater für Immobilienfinanzierungen tätig.


Zug - Thomas Frigo, Geschäftsführer Engel & Völkers Wohnen Schweiz

Welches war die erste Immobilie, mit der Sie zu tun hatten? 

Meine erste Immobilie habe ich mir als Bub aus Holz selber gebaut. Leider war das Dach nicht ganz so dicht, wie ich mir das gewünscht hätte, und es hat reingeregnet.

Seit 15 Jahren sind Sie im Immobilienbereich tätig. Was fasziniert Sie daran? 

Es ist der Kontakt mit den Menschen, der mich immer wieder von neuem fasziniert. Keine Begegnung ist wie die andere, und wenn man denkt, man hätte schon alles erlebt, kommt ganz bestimmt eine neue Herausforderung auf einen zu, einfach herrlich!

Die Masterlizenz Schweiz vergibt als Franchisegeber Gebietslizenzen in der Schweiz an selbständige Unternehmer. Diese vermitteln unter der Marke Engel & Völkers Immobilien. In welchen Bereichen und Regionen ist die Masterlizenz auf dem Immobilienmarkt selbst tätig? 

Die Masterlizenz vergibt Sublizenzen an Partner, die als selbständige Unternehmer auf eigene Rechnung unter dem Brand Engel & Völkers maklerisch tätig sind. Die Masterlizenz unterstützt in allen Belangen, ist aber selbst nicht operativ tätig.

Wie selbständig sind die Franchisenehmer, welche Bedingungen müssen sie erfüllen, und stehen sie in gegenseitigem Konkurrenzkampf? 

Das Lizenzsystem legt die wichtigsten Eckdaten des Geschäftsmodells fest. Der Lizenzpartner erhält insbesondere weitgehende Unterstützung in Bezug auf Marktauftritt, Marketing, Prozesse, EDV-System und weitere Punkte. Innerhalb dieses Rahmens geniesst er jedoch weitgehende unternehmerische Freiheit. Die Masterlizenz und die Unternehmenszentrale in Hamburg unterstützen vor allem in den Bereichen Ausbildung und Marketing und sorgen dafür, dass das System als Ganzes lernt und sich stets weiterentwickelt. Da die Lizenzpartner klare Gebietsverantwortung haben, konkurrenzieren sie sich nicht, sondern befruchten sich gegenseitig und führen einander sogar Geschäfte zur weiteren Bearbeitung zu.

Wie sehen die Gebühren der Lizenznehmer aus, sind sie erfolgsabhängig? 

Der Lizenzpartner zahlt eine rein erfolgsabhängige Gebühr. Damit ist sichergestellt, dass wir alle ein gemeinsames Ziel haben: gemeinsam noch erfolgreicher werden. Weil sich die Partner dank der Systemunterstützung weitgehend auf Kunden und Mitarbeiter fokussieren können, sind sie oft auch überdurchschnittlich erfolgreich. Eine Win-win-Situation für alle.

Welche Beziehung besteht zur Zentrale des Unternehmens in Hamburg? 

Mit dem Stammhaus in Hamburg besteht eine langjährige und freundschaftliche Partnerschaft, war die Schweiz doch einer der ersten erfolgreichen Auslandsmärkte von Engel & Völkers. Die Schweiz profitiert stark von den internationalen Erfahrungen und vom Austausch, wir finden aber auch offene Ohren für unsere Anliegen, die in die Systementwicklung einfliessen.

Engel & Völkers will gemäss seiner Website «zu den besten und innovativsten Dienstleistungsunternehmen der Immobilienbranche gehören». Welche Innovationen hat E&V eingeführt? 

Engel & Völkers war das erste Unternehmen, das den gesamten Maklerprozess vor rund vierzig Jahren systematisiert und optimiert hat, und davon profitieren wir heute noch. Das von verschiedenen Maklern verwendete Shop-System wurde durch uns eingeführt. Ein eigenes Private Office, das sich speziell um die globalen Bedürfnisse einer sehr vermögenden Kundschaft kümmert, hat sonst niemand zu bieten. Im Digitalbereich haben wir uns stark entwickelt, zudem stehen verschiedene neue Instrumente vor der Einführung.

E&V ist vor allem auf hochwertige Wohnimmobilien spezialisiert. Welche Objekte sind wo speziell gefragt? 

Das ist natürlich ganz unterschiedlich, je nach Region und aktuellen Trends. In Gstaad sind Chalets sehr gefragt, während in Zug grosszügige Villen im Fokus der Käuferschaft stehen. Allgemein lässt sich sagen, dass der Trend hin zu kleineren Flächen zugenommen hat, allerdings auch die geringere Distanz zum Arbeitsort und somit zum urbanen Lebensmittelpunkt wichtiger wird.

Welche Preisentwicklung erkennen Sie in diesem Segment? 

In den urbanen und steuergünstigen Regionen ist der Preisdruck nach wie vor hoch, da das Angebot derzeit nicht mithalten kann mit der Nachfrage, während im gehobenen Segment eine gesunde Preiskorrektur stattfindet. Verkäufer können ihre Preisvorstellungen nicht mehr überall durchsetzen, insbesondere wenn ein gewisser Sanierungsbedarf ansteht, um das Objekt in einen zeitgemässen Zustand zu überführen.

Wie informieren Sie sich über mögliche Angebote und die Nachfrage am Markt? 

Unsere rund 200 Mitarbeiter, die tagtäglich mit spannenden Menschen und Immobilien zu tun haben, sind eine wichtige Informations- und Inspirationsquelle. Zusätzlich lese ich natürlich die Research-Berichte der Banken und Berater und schaue mich auch in der Presse und im Internet um.

Was sind die wichtigsten Eigenschaften eines Immobilienmaklers? 

Empathie ist wohl die wichtigste Eigenschaft, die ein Immobilienmakler mitbringen sollte. Sich auf die verschiedensten Situationen und Menschen einzustellen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und mögliche Lösungen zu skizzieren, das ist die grosse, aber auch spannende Herausforderung. Daneben natürlich Fachwissen, vernetztes Denken, verkäuferisches Flair, systematisches Arbeiten, ein gutes Netzwerk und gediegene Umgangsformen.

Womit befassen Sie sich, wenn es nicht um Immobilien geht? 

Ich habe eine wunderbare Familie, mit der ich sehr gerne Zeit verbringe. Daneben bin ich ein leidenschaftlicher Eishockey-Fan (EV Zug), mache gerne Sport, geniesse Zeit mit meinen Freunden auf dem Golfplatz oder einfach bei einem Gespräch und einem Glas guten Wein.

Quelle: NZZdomizil, 12.01.2019, Journalist: Pierre Weill

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