Engel & Völkers
  • 5 min. Lesezeit
  • 12.11.2025

Umzugscheckliste: Schritt für Schritt zum erfolgreichen Wohnungswechsel

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Ein Umzug steht bevor und Sie fragen sich, wo Sie anfangen sollen? Mit der richtigen Umzugscheckliste behalten Sie den Überblick und vermeiden Stress. Ob Sie als Käuferin oder Käufer in Ihr neues Eigenheim ziehen, als Mieterin oder Mieter eine neue Wohnung beziehen oder ins Ausland umziehen – eine durchdachte Umzugscheckliste ist unverzichtbar. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Schritte wichtig sind, wie Sie die Umzugskosten im Blick behalten und wann Sie sich ummelden müssen. Unsere Checkliste für den Umzug hilft Ihnen dabei, nichts zu vergessen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was muss ich bei einem Umzug beachten?

  2. Wo fange ich beim Umzug an?

  3. Wie kann man am besten einen Umzug planen?

  4. Umzugskosten: Was kommt auf Sie zu?

  5. Umzug ummelden: Wichtige Behördengänge und Fristen

  6. Was muss man bei einem Umzug ins Ausland beachten?

Was muss ich bei einem Umzug beachten?

Ein erfolgreicher Umzug erfordert sorgfältige Vorbereitung. Neben der Organisation des Transports und dem Packen Ihrer Habseligkeiten gibt es administrative Aufgaben, die rechtzeitig erledigt werden müssen. Eine durchdachte Umzugscheckliste hilft Ihnen dabei, alle wichtigen Punkte im Blick zu behalten und nichts zu vergessen.

Die wichtigsten Punkte bei einem Umzug:

Erstellen Sie zu Beginn eine Umzugscheckliste mit folgenden Punkten:

  • Kündigungsfristen beachten: Prüfen Sie Ihren Mietvertrag auf Kündigungsfristen – meist sind es drei Monate

  • Umzugsunternehmen oder Eigenregie: Entscheiden Sie frühzeitig, ob Sie ein professionelles Unternehmen beauftragen oder mit Freunden und Familie umziehen

  • Nachsendeauftrag: Richten Sie bei der Post einen Nachsendeauftrag ein, damit keine wichtige Post verloren geht

  • Versicherungen prüfen: Klären Sie, ob Ihre Haushaltsversicherung auch während des Transports greift

  • Renovierung: Informieren Sie sich über Ihre Renovierungspflichten in der alten Wohnung

Bei einem Umzug in eine andere Stadt oder ein anderes Bundesland sollten Sie zusätzlich lokale Besonderheiten in Ihrer Umzugscheckliste berücksichtigen, etwa unterschiedliche Regelungen bei der Kfz-Zulassung oder bei kommunalen Dienstleistungen.

Wo fange ich beim Umzug an?

Umzug planen beginnt idealerweise drei Monate vor dem Umzugstermin. Der erste Schritt ist die Erstellung einer individuellen Checkliste für den Umzug in eine neue Wohnung. Eine gut strukturierte Umzugscheckliste ist dabei Ihr wichtigster Helfer. Listen Sie alle Räume auf und notieren Sie, was ausgemistet, verpackt oder neu organisiert werden muss.

Ihre ersten Schritte:

Notieren Sie diese Aufgaben in Ihrer Umzugscheckliste:

  1. Umzugstermin festlegen: Wählen Sie nach Möglichkeit einen Werktag, an dem Sie sich freinehmen können – Wochenenden sind bei Umzugsunternehmen oft teurer

  2. Budget kalkulieren: Verschaffen Sie sich einen Überblick über die zu erwartenden Umzugskosten

  3. Helferinnen und Helfer organisieren: Fragen Sie frühzeitig Freundinnen und Freunde, Familie oder Kolleginnen und Kollegen

  4. Packmaterial besorgen: Kartons, Luftpolsterfolie, Klebeband und Marker sind unverzichtbar

  5. Sondermüll entsorgen: Nutzen Sie die Gelegenheit zum Ausmisten und entsorgen Sie Unnötiges fachgerecht

Eine Checkliste für den Umzug privat unterscheidet sich von einem Firmenumzug vor allem durch die persönliche Organisation ohne externe Projektleitung. Hier sind Sie selbst für jeden Schritt verantwortlich. Ihre persönliche Umzugscheckliste sollte daher besonders detailliert sein.

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Wie kann man am besten einen Umzug planen?

Die optimale Vorbereitung ist der Schlüssel zu einem reibungslosen Umzug. Eine Umzug Checkliste strukturiert Ihre Planung und sorgt dafür, dass Sie alle wichtigen Aufgaben rechtzeitig erledigen. Je nach Haushaltsgröße und Umfang sollten Sie unterschiedlich viel Zeit einplanen.

Wie lange im Voraus muss man einen Umzug planen?

Für einen Single-Haushalt mit wenig Möbeln reichen oft 4-6 Wochen Vorlauf. Eine einfache Umzugscheckliste genügt hier meist. Familien mit Kindern oder größere Haushalte sollten mindestens 8-12 Wochen einplanen und eine ausführlichere Checkliste zum Umzug erstellen. Bei einem Umzug ins Ausland empfehlen sich sogar 3-6 Monate Vorlaufzeit.

Wie viele Tage muss man für einen Umzug planen?

Der eigentliche Umzugstag dauert je nach Wohnungsgröße unterschiedlich lange. Bei der Erstellung Ihrer Umzugscheckliste sollten Sie für eine 2-Zimmer-Wohnung einen vollen Tag einplanen, bei größeren Wohnungen oder Häusern können es auch 2-3 Tage werden. Planen Sie zusätzlich Zeit für:

  • 1-2 Tage vor dem Umzug: Letzte Vorbereitungen, Kühlschrank abtauen, Kartons beschriften

  • Umzugstag: Transport und Aufbau in der neuen Wohnung

  • 1-2 Tage nach dem Umzug: Auspacken, Einrichten, Übergabe der alten Wohnung

Zeitplan-Tabelle für Ihre Umzug Checkliste:

ZeitraumAufgaben

3 Monate vorher

Kündigungen aussprechen, Umzugsunternehmen anfragen, ausmisten

6-8 Wochen vorher

Ummeldungen vorbereiten, Nachsendeauftrag beantragen, Kartons besorgen

2-4 Wochen vorher

Packen beginnen, Renovierung planen, Helferinnen und Helfer koordinieren

1 Woche vorher

Wichtige Dokumente sichern, Verpflegung für Umzugstag organisieren

Umzugstag

Transport, Übergabe alte Wohnung, Übernahme neue Wohnung

Nach dem Umzug

Ummeldungen durchführen, Kartons auspacken, einleben

Umzugskosten: Was kommt auf Sie zu?

Die finanziellen Aspekte eines Umzugs sollten Sie nicht unterschätzen. In Ihrer Umzugscheckliste sollte ein realistisches Budget einen festen Platz haben. Je nach Umfang und Distanz können verschiedene Posten zusammenkommen.

Typische Kostenpunkte:

  • Umzugsunternehmen: 500-2.000 Euro je nach Distanz und Wohnungsgröße

  • Eigenregie (LKW-Miete): 80-200 Euro pro Tag plus Kraftstoff

  • Packmaterial: 50-150 Euro

  • Renovierung alte Wohnung: 300-1.000 Euro

  • Doppelte Mietzahlung: Falls sich Mietverträge überschneiden

  • Verpflegung Helferinnen und Helfer: 100-200 Euro

  • Nachsendeauftrag Post: ca. 17 Euro für 3 Monate

Setzen Sie bei Ihrer Planung einen Puffer von etwa 20% auf die kalkulierten Kosten an, um unvorhergesehene Ausgaben abzufangen. Notieren Sie alle Kostenpunkte in Ihrer Umzug Checkliste, um den Überblick zu behalten.

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Umzug ummelden: Wichtige Behördengänge und Fristen

Nach einem Wohnungswechsel müssen Sie verschiedene Stellen über Ihre neue Adresse informieren. Die Frage "Umzug - Was muss ich alles ummelden" beschäftigt viele Menschen. Eine vollständige Umzugscheckliste umfasst auch alle notwendigen Ummeldungen. Hier finden Sie eine umfassende Übersicht.

Behördliche Ummeldungen

Die wichtigste Ummeldung ist die beim Magistrat. In Österreich gilt: Sie müssen sich innerhalb von 3 Tagen nach dem Umzug bei Ihrer zuständigen Meldebehörde anmelden. Bringen Sie dazu Ihren Personalausweis oder Reisepass, das Meldezettel-Formular und bei Bedarf die Heirats- oder Geburtsurkunde mit.

Weitere wichtige Ummeldungen:

  • Kfz-Zulassungsstelle: Bei Umzug in einen anderen Zulassungsbezirk

  • Finanzamt: Automatisch durch Meldebehörde, Steuernummer bleibt erhalten

  • ORF-Beitrag: Online oder schriftlich mit Angabe des Umzugsdatums

  • Krankenkassa: Neue Adresse mitteilen, auch bei Arbeitgeberwechsel wichtig

  • Familienbeihilfe Beim Finanzamt Österreich melden

Private Ummeldungen

Neben den Behörden müssen Sie auch private Dienstleister und Institutionen informieren:

  • Bank und Kreditkartenunternehmen

  • Versicherungen (Haushalt, Haftpflicht, Kfz)

  • Telefon- und Internetanbieter

  • Strom-, Gas- und Fernwärmeanbieter

  • Abonnements und Mitgliedschaften

  • Arbeitgeberin oder Arbeitgeber

Eine vollständige Ummelde-Checkliste für den Umzug hilft Ihnen, keine wichtige Stelle zu vergessen. Integrieren Sie diese Ummeldungen in Ihre Umzugscheckliste und beginnen Sie etwa 2-3 Wochen vor dem Umzug, damit alle Änderungen zum Stichtag aktiv sind.

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Was muss man bei einem Umzug ins Ausland beachten?

Ein internationaler Umzug erfordert deutlich mehr Vorbereitung als ein Umzug innerhalb Österreichs. Ihre Umzugscheckliste sollte bei einem Auslandsumzug entsprechend erweitert werden. Neben den üblichen Aufgaben kommen spezielle Anforderungen hinzu:

Besonderheiten beim Auslandsumzug:

  • Visum und Aufenthaltsgenehmigung: Klären Sie die Einreisebestimmungen frühzeitig

  • Zollbestimmungen: Informieren Sie sich über Ein- und Ausfuhrbestimmungen für Ihr Umzugsgut

  • Internationale Umzugsunternehmen: Spezialisierte Firmen kennen die rechtlichen Anforderungen

  • Versicherung: Schließen Sie eine internationale Transportversicherung ab

  • Dokumente übersetzen: Lassen Sie wichtige Unterlagen beglaubigt übersetzen

  • Abmeldung in Österreich: Bei dauerhaftem Wegzug müssen Sie sich abmelden

  • Sozialversicherung: Klären Sie Ihre Absicherung im Ausland

  • Steuerliche Aspekte: Lassen Sie sich zu Ihrer Steuerpflicht beraten

Planen Sie für einen Umzug ins Ausland mindestens drei bis sechs Monate Vorlauf ein. Die erhöhten Umzugskosten – oft zwischen 3.000 und 15.000 Euro – sollten Sie ebenfalls berücksichtigen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

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