• 4 min. Lesezeit
  • 01.05.2019

Was ist ein Baukredit und wann sollte man ihn beantragen?

Nahaufnahme von Händen in Geschäftskleidung, die ein formelles Dokument mit einem Stift unterschreiben, mit detaillierter Darstellung des Unterzeichnungsprozesses auf weißem Papier

Sie suchen eine neue Herausforderung, träumen vom perfekten Eigenheim oder halten schon länger nach einem Traumhaus in Ihrer Region Ausschau? Dann haben Sie womöglich bereits über das Thema Hausbau nachgedacht. Denn wer selbst baut, kann sicher sein, dass das neue Zuhause allen Wünschen und Anforderungen entspricht. Wie die Finanzierung über einen Baukredit funktioniert, erklären wir hier.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was genau ist ein Baukredit?

  2. Welche Möglichkeiten der Baufinanzierung gibt es?

  3. Welche Voraussetzungen müssen für eine Baufinanzierung erfüllt werden?

Was genau ist ein Baukredit?

Wenn im allgemeinen Sprachgebrauch von einem Baukredit die Rede ist, wird damit in der Regel die Immobilienfinanzierung gemeint. Korrekterweise muss also von einer Immobilien- bzw. Baufinanzierung gesprochen werden. Obwohl der Name es suggeriert, beschränkt sich ein Baukredit respektive eine Baufinanzierung nicht notwendigerweise auf Neubauten, sondern kann auch für den Kauf einer Bestandsimmobilie genutzt werden.

Anders als herkömmliche Kredite ist die Baufinanzierung an einen Verwendungszweck gebunden – die Vergabe erfolgt also nur, wenn mit der ausgezahlten Summe auch wirklich der Kauf oder der Bau einer Immobilie beabsichtigt wird.

Die Laufzeit der Baufinanzierung ist individuell abhängig von den Vorstellungen und finanziellen Möglichkeiten des Kreditnehmers. Hieran gekoppelt ist auch der Zinssatz, der für diese Finanzierung vereinbart wird. Um die Kredithöhe, den Zinssatz und die Laufzeit einer Baufinanzierung in eine sinnvolles Verhältnis zur persönlichen Situation und Bonität des Antragstellers zu setzen, empfiehlt es sich, den fundierten Rat von Experten einzuholen.

Welche Möglichkeiten der Baufinanzierung gibt es?

Tatsächlich existieren dutzende Varianten und Arten von Baufinanzierungen. Drei häufig auftretende Formen stellen wir Ihnen im Folgenden genauer vor:

Annuitätendarlehen

Das Annuitätendarlehen bezeichnet eine Form der Finanzierung, bei der die Rückzahlung der Darlehens-Summe in konstanten Raten erfolgt. Die monatliche finanzielle Belastung bleibt also während der gesamten Laufzeit des Darlehens über gleich. Diese monatliche Rate setzt sich aus zwei Teilen zusammen: dem Tilgungs- und dem Zinsanteil. Letzterer wird vor dem Abschluss des Darlehens durch die Vertragsparteien für eine bestimmte Laufzeit vereinbart.

Variables Darlehen

Eine Alternative zum Annuitätendarlehen stellt das sogenannte variable Darlehen dar. Im Unterschied zur erstgenannten Darlehensform handelt ist der Zinssatz nicht festgeschrieben, sondern orientiert sich an den Gegebenheiten des Zinsmarkts. Somit können die monatlich Raten in ihrer Höhe variieren.

Staatliche geförderte Darlehen durch KfW

Eine weitere Möglichkeit der Baufinanzierung ist ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz: KfW). Bei der KfW haben Kreditnehmer die Auswahl aus einem breiten Finanzierungsspektrum, das auf verschiedene Zwecke hin ausgerichtet ist. Neben der Finanzierung von Neubauten oder Bestandsimmobilien können auch Darlehen zur Modernisierungen der Energieeffizienz eines Gebäudes beantragt werden. Die Darlehenskonditionen variieren je nachdem, für welche Finanzierungsform man sich entscheidet.

Welche Voraussetzungen müssen für eine Baufinanzierung erfüllt werden?

Da sich im Optimalfall jeder Finanzierungsvertrag an der persönlichen Situation und Bonität des Kreditnehmers orientiert, lassen sich die hierfür notwendigen Kriterien nicht pauschalisieren.

So lässt sich auch die Frage, wie viel Eigenkapital für eine Immobilienfinanzierung aufgebracht werden muss, nicht grundsätzlich erläutern. Oftmals wird empfohlen, dass der Eigenanteil 20 Prozent der Gesamtkosten betragen soll. Es kann sich je nach Höhe des Darlehens auch lohnen, mehr oder weniger Eigenkapital aufzuwenden.

Da die Höhe des eingesetzten Kapitals den Zinssatz beeinflusst, kann es manchmal Sinn machen, den Eigenanteil an der Finanzierung zu erhöhen respektive zu verringern. Je mehr Kapital eingesetzt wird, desto günstiger ist am Ende der zu zahlende Zinssatz. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Eigenkapital immer möglichst hoch angesetzt werden sollte. Ein höhere Einsatz eigener Geldmittel kann nämlich unter Umständen steuerliche Nachteile bedeuten, da die Zinsen weniger geltend gemacht werden können.

Mit professioneller Investmentberatung und aktuellem Immobilienwissen finden Sie die passende Baufinanzierung, die zu Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen passt.

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