Immobilienpreise Österreich


Der Marktbericht Wohnimmobilien 2021 für alle Bundesländer sowie ausgewählte Städte und Regionen

Immobilienpreise Österreich


Der Marktbericht Wohnimmobilien 2021 für alle Bundesländer sowie ausgewählte Städte und Regionen
Engel & Völkers Research

Immobilienpreise Österreich

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise Österreich im Jahr 2021? Informieren Sie sich in unseren Karten und Grafiken über aktuelle Preise, Preisentwicklungen und Trends am Wohnimmobilienmarkt. Wir haben für Sie Österreichs Immobilienpreise in allen Bundesländern sowie in zwölf ausgewählten Städten und acht touristisch geprägten Regionen untersucht.

Vergleichen Sie die Immobilienpreise in Österreichs Städten und Regionen


1. Überblick: Wie stabil ist der Markt für Häuser und Wohnungen?

Ein Investment in Immobilien in Österreich gilt als besonders krisenfest. Dementsprechend sind Häuser und Wohnungen als sichere Anlagen sehr beliebt. Die hohe Nachfrage beeinflusst naturgemäß auch die Preise und Mieten. 


Sogar die Corona-Pandemie ab März 2020 hatte keinen negativen Einfluss auf die Höhe der Immobilienpreise. Vorübergehend sank lediglich die Anzahl der Transaktionen. Vor allem in den Monaten März bis Mai 2020 war die Zahl der Verkäufe von Wohnimmobilien durch die pandemiebedingte Zurückhaltung sowie durch geschlossene Maklerbüros erheblich niedriger als 2019. Die Transaktionszahlen gingen im Gesamtjahr 2020 im Vorjahresvergleich um 9,4 Prozent (ETW) und 9,5 Prozent (EFH/ZFH) zurück. Doch schon ab Juni 2020 lagen die Zahlen wieder auf normalem Niveau.

2. Segmente: Wie entwickeln sich die Immobilienpreise Österreich?

Die Preise für Häuser und Wohnungen im ganzen Land steigen stetig. In allen neun Bundesländern sind die Preise für Eigentumswohnungen (ETW) von 2019 auf 2020 zwischen 3,9 Prozent (Steiermark) und 12,4 Prozent (Burgenland) geklettert. 


Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser (EFH/ZFH) sieht es ähnlich aus: In Vorarlberg erhöhte sich der durchschnittliche Verkaufspreis sogar um 14,6 Prozent. Lediglich in Wien gab es in diesem Segment eine leichte Korrektur (–3,5 %). Generell ist landesweit weiter mit Steigerungen der Immobilienpreise Österreich zu rechnen.


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3. Immobilienpreise Österreich: Wo ist es am teuersten?

Das Niveau der Immobilienpreise in Österreich unterscheidet sich in den verschiedenen Landesteilen deutlich. Auf die Bundeshauptstadt Wien folgen die Bundesländer Vorarlberg, Salzburg und Tirol. Dort betrugen die Durchschnittspreise im Jahr 2020 überall mehr als 4.300 Euro pro Quadratmeter (ETW) bzw. 540.000 Euro (EFH/ZFH). Das ist deutlich mehr als in allen anderen Bundesländern.


Kärnten, Niederösterreich und Oberösterreich lagen zwischen 3.100 und 3.300 Euro pro Quadratmeter (ETW) und 250.000 bis 310.000 Euro (EFH/ZFH). Es folgen die Steiermark, wo Wohnungen trotz der Großstadt Graz nur durchschnittlich 2.560 Euro pro Quadratmeter kosten, und abschließend das Burgenland. In dessen ländlichen Regionen wurden Häuser für Immobilienpreise von durchschnittlich 183.000 Euro verkauft.


In allen Städten Österreichs zeigt die Preisentwicklung für Wohnimmobilien seit Jahren nach oben. In Bregenz, Wels und Linz erhöhten sich die Wohnungspreise seit 2016 sogar um mehr als 40 Prozent. In Klosterneuburg und Innsbruck stiegen die Häuserpreise seit 2016 sogar um über 50 Prozent.



Verkaufspreise für Eigentumswohnungen nach Bezirk



 Hamburg
- Immobilienpreise Österreich: Verkaufspreise für ETW nach Bezirk

Besonders stark erhöhte sich 2020 die Nachfrage nach Häusern im Grünen, vor allem im Umland der Großstädte. Gemeinden, die gut an Städte wie Wien, Graz, Linz oder Salzburg angebunden sind, rücken dadurch stärker in den Fokus. Vor allem junge Familien

mit Kindern ziehen das Einfamilienhaus im Grünen einer Stadtwohnung vor, wenn sie es sich leisten können. Die gesuchten Objekte mit Garten sind jedoch äußerst rar und so wird die Nachfrage auch in den kommenden Jahren nicht gedeckt werden können. 


Neben der Lage hat in der Pandemie auch die Wohnqualität noch einmal an Stellenwert gewonnen. Dementsprechend sind größere Wohnflächen zunehmend begehrt. Dies trifft vor allem auf Objekte zu, in denen die Einrichtung eines zusätzlichen Home-Office-Zimmers möglich ist.

Eine Auswahl unserer aktuellen Eigentumswohnungen in Österreich

5. Mietmarkt: Steigen die Mieten in Österreichs Städten?

Österreich hat nach wie vor eine sehr niedrige Wohneigentumsquote. Sie liegt bei nur 48,8 Prozent und damit im europäischen Vergleich weit hinten. Lediglich die beiden Nachbarländer Deutschland und die Schweiz haben noch geringere Wohneigentumsquoten. 


Dieser ausgeprägte Mietmarkt entwickelt sich parallel zu den Immobilienpreisen Österreich ebenfalls steigend. Laut Statistik Austria erhöhte sich die durchschnittliche Nettokaltmiete vom 4. Quartal 2019 zum 4. Quartal 2020 um rund fünf Prozent auf 6,30 Euro pro Quadratmeter. Städte wie Wien, Salzburg, Innsbruck oder Bregenz liegen mit zweistelligen Durchschnittsmieten aber weit über diesem Niveau. 


Da die Bevölkerungszahlen in den Städten und deren Umland voraussichtlich weiter wachsen, ist wie bei den Immobilienpreisen in Österreich auch bei den Mieten flächendeckend mit einem weiteren Anstieg zu rechnen.

Top 10 der höchsten Einwohnerzuwächse (2018 bis 2040)

 Hamburg
- Marktbericht Österreich: Die Top 10 der höchsten Einwohnerzuwächse

6. Ferienimmobilien: Lohnt es sich, ein Ferienhaus zu kaufen?

Österreichs Ferienregionen ziehen zur Skisaison wie auch im Sommer Millionen von Touristen aus dem In- und Ausland an. Seit Mitte der 1990er Jahre steigen die jährlichen

Übernachtungszahlen stetig, lediglich die Jahre 2020 und 2021 stellen aufgrund der Pandemie Ausnahmen dar. Für die Zeit nach der Pandemie wird allerdings mit einer schnellen Erholung und einer Rückkehr zu alten Zahlen gerechnet: 2019 hatte es mehr als 150 Millionen Nächtigungen im Land gegeben. 


Da liegt die Idee nahe, eine Ferienimmobilie zu erwerben. Österreichs Immobilienpreise für Ferienobjekte sind allerdings auf einem sehr hohen Niveau. In den Kitzbüheler Alpen, im Salzkammergut oder auch direkt am Wörthersee erreichen Traumobjekte Preise deutlich über fünf Millionen Euro. Da die Nachfrage nach Immobilien in den Ferienregionen weiter steigt, rechnet Engel & Völkers mit weiteren Zuwächsen bei den Immobilienpreisen für österreichische Ferienobjekte.


Kaufinteressenten Obacht: Die Vermietung von Ferienimmobilien ist rechtlich nicht immer leicht und unterscheidet sich zwischen den Bundesländern. Am besten, Sie informieren sich vor dem Erwerb einer Ferienimmobilie bei Ihren Engel & Völkers Beratern in Österreich.

7. Wo liegen die Immobilienpreise für Miethäuser?

Der österreichische Zinshausmarkt ist für Investoren und Bauträger seit vielen Jahren ein sehr verlässlicher und lukrativer Bereich. Er bietet sowohl langfristig als auch kurzfristig agierenden Marktteilnehmern aufgrund des stabilen Umfelds kombiniert mit der aktuellen Dynamik der starken Nachfrage und des sinkenden Angebots an Objekten ein äußerst attraktives Szenario. Da die Preise für Eigentumswohnungen auch in Zukunft im internationalen Vergleich noch Potenzial nach oben haben, wird dadurch auch der Zinshausmarkt sehr gute Investitionsmöglichkeiten bieten.


Das anhaltend tiefe Zinsniveau unterstützt die weiteren Preisanstiege der Zinshäuser, da sich Investoren in den nächsten Jahren auch mit geringeren Renditen unter drei Prozent zufriedengeben werden. Neben dem Hauptmarkt Wien haben sich die Landeshauptstädte Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck sehr vorteilhaft entwickelt. Einiges an Potenzial finden opportunistische Investoren auch in den kleineren Städten Österreichs.

8. Lokale Marktberichte: Was kosten Immobilien in verschiedenen Städten und Regionen?

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Für den Marktbericht Immobilienpreise Österreich hat Engel & Völkers Research Miete, Immopreise und Preisentwicklungen in folgenden Städten, Kantonen und Regionen untersucht:


Burgenland


Kärnten

  • Klagenfurt
  • Region Oberkärnten - Millstätter See
  • Region Wörthersee - Ossiachersee


Niederösterreich

  • Baden bei Wien
  • Klosterneuburg
  • Mödling


Oberösterreich

  • Linz
  • Wels


Salzburg

  • Salzburg
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  • Region Zell am See


Steiermark

  • Graz
  • Region Schladming-Dachstein
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Tirol

  • Innsbruck
  • Region Kitzbühel
  • Region Seefeld


Vorarlberg

  • Bregenz


Wien