Marktreport Frankfurt


Aktuelle Zahlen, Analysen und Prognosen

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Immobilienpreise Frankfurt am Main - aktuelle Statistiken zu allen Immobilientypen

Frankfurt am Main wächst. Bis 2030 könnte Franfurt auf 800.000 Einwohner anwachsen. Als stabiler Wirtschaftsstandort, international bedeutendes Finanzzentrum und europäischer Verkehrsknotenpunkt zieht die größte Stadt Hessens zahlreiche junge Erwerbstätige, ältere finanzstarke Paare, aber auch ausländische Kunden an.


Der hierdurch entstandene Nachfrageüberhang sorgt für eine entsprechend positive Entwicklung der Immobilienpreise in Frankfurt am Main: Im deutschlandweiten Städteranking weist die Mainmetropole das zweithöchste Preisniveau für Eigentumswohnungen auf – nach München, aber noch vor Hamburg, Konstanz und Freiburg


Bei Eigennutzern sind nach wie vor die Toplagen wie das Westend, Holzhausen- und Diplomatenviertel sehr begehrt. Kapitalanleger suchen aufgrund der attraktiven Rendite und des Wertsteigerungspotenzials vorwiegend in den mittleren Lagen.


Alles zu den aktuellen Miet- und Kaufpreisen, den begehrtesten Stadtteilen und zur Entwicklung der Immobilienpreise in Frankfurt am Main erfahren Sie in folgender Immobilienmarktanalyse.

Inhaltsverzeichnis


1. Aktuelle Lage auf dem Immobilienmarkt Frankfurt

 Hamburg
- Immobilienpreise Frankfurt

Deutschlandweit gehört Frankfurt am Main seit mehreren Jahren zu den Städten, die das höchste Bevölkerungswachstum aufweisen. So stieg die Anzahl der Einwohner seit 2015 um +4,57 Prozent auf fast 760.000 Einwohner an. Aufgrund seiner wirtschaftlichen Bedeutung ist es unwahrscheinlich, dass der massenhafte Zulauf und die damit einhergehende Nachfrage nach Wohnraum in absehbarer Zeit nachlassen werden. 


Gerade einmal 0,2 Prozent Leerstand verzeichnet die Mainmetropole, wodurch sie noch vor den ohnehin schon niedrigen Werten von Stuttgart (0,5 Prozent), Hamburg (0,5 Prozent) und Berlin (0,8 Prozent) liegt.


2. Mieten in Frankfurt am Main

Der anhaltende Nachfrageüberhang nach Wohnraum in Frankfurt am Main lässt den durchschnittlichen Mietzins in der Mainmetropole seit Jahren kontinuierlich steigen. Hierbei muss allerdings zwischen bestehenden und neu geschaffenen Wohnimmobilien unterschieden werden, denn vor allem Neubauten konnten zuletzt einen deutlichen Wertzuwachs verzeichnen. 


So zahlten Mieter eines Neubaus im zweiten Quartal 2020 eine durchschnittliche Angebotsmiete von 18,99 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Auf die vergangenen fünf Jahre gerechnet stieg der Mietzins für Neubauten um +27,8 Prozent. 


Ein wenig flacher verläuft die Entwicklungskurve der Mietpreise in Frankfurt bei den Bestandsimmobilien. In diesem Teilmarkt legte die durchschnittliche Angebotsmiete zwischen 2020 und dem zweiten Quartal 2021 um +2,3 Prozent zu, sodass Mieter in solchen Objekttypen aktuell durchschnittlich 14,59 Euro pro Quadratmeter zahlen. Im vergangenen Fünfjahreszeitraum betrug die Entwicklung der Mietpreise in diesem Segment +18,3 Prozent.

So entwickeln sich die Frankfurter Angebotsmieten in Bestand und Neubau

 Hamburg
- Immobilienpreise Frankfurt

Eine Auswahl unserer aktuellen Angebote in Frankfurt am Main


3. Immobilienpreise in Frankfurt: Eigentumswohnungen

Parallel zum Mietzins verzeichnen auch die Angebotspreise für Eigentumswohnungen in Frankfurt am Main ein seit Jahren anhaltendes Wachstum. Das führt dazu, dass die Mainmetropole inzwischen das dritthöchste Preisniveau der Bundesrepublik in diesem Teilmarkt aufweist. 


Für einen Neubau zahlten Käufer im vergangenen Jahr durchschnittlich 8.771 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zum Vorjahrvollzog sich ein Wachstum von +13,1 Prozent für neu gebaute Eigentumswohnungen. 


Einen großen Wertzuwachs in diesem Marktsegment konnten auch die bestehenden Eigentumswohnungen verzeichnen. Hier zahlten Käuferim zweiten Quartal 2021 Quadratmeterpreise von durchschnittlich 6558 Euro. In den vergangenen fünf Jahren betrug der Preisanstieg hier +67,2 Prozent.

So entwickeln sich die Frankfurter Angebotspreise für Eigentumswohnungen

 Hamburg
- Immobilienpreise Frankfurt


4. Immobilienpreise in Frankfurt: Häuser

Auch auf dem Markt für Ein- und Zweifamilienhäuser konnten die Immobilienpreise in Frankfurt am Main einen Anstieg verzeichnen. Im ersten Halbjahr 2021 betrug der durchschnittliche Angebotspreis 770.000 Euro, was einem Zuwachs von +40,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2016 entspricht. 



Immobilienpreise in Frankfurt: Mehrfamilienhäuser

Wohn- und Geschäftshäuser sowie Mehrfamilienhäuser sind in Frankfurt sehr gefragt. Unter den A-Städten schlägt einzig München die Mainmetropole. Der durchschnittliche Angebotspreis lag im 1. Halbjahr 2021 bei 4.895 Euro pro Quadratmeter. Frankfurt bleibt ein Top Investitionsstandort. Transaktionszahlen, Mieten, Preise und Faktoren finden Sie ausführlich in unserem Wohn- und Geschäftshäuser Marktbericht 2021.

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5. Immobilienpreise nach Stadtteilen

Um die Preisdynamik des Immobilienmarktes in Frankfurt am Main besser einschätzen zu können, lohnt sich ein Blick auf die unterschiedlichen Lagen der Stadt. Hierbei wird zwischen Stadtteilen in sehr guter, guter, mittlerer und einfacher Lage unterschieden. Erfahrungsgemäß erzielen besonders zentrumsnahe oder geografisch außergewöhnlich gelegene Stadtteile das höchste Preisniveau.


Sehr gute Lage

So auch in Frankfurt am Main: Stadtteile in sehr guter Lage sind das Westend, Teile von Dornbusch und Sachenhausen Nord sowie das Diplomatenviertel. Hier erzielen Ein- und Zweifamilienhäuser Angebotspreise zwischen 1,9 Millionen Euro und 5,5 Millionen Euro. Auch die hiesigen Eigentumswohnungen weisen mit Quadratmeterpreisen zwischen 7.800 Euro und 14.800 Euro das höchste Niveau der Mainmetropole auf. Die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser stabilisieren sich auf hohem Niveau bei Quadratmeterpreisen zwischen 4.900 und 7.500 Euro.


Gute Lage

Die Stadtteile von Frankfurt am Main in guter Lage grenzen direkt an die oben genannten Gebiete an. Hierzu zählen Eschersheim, große Teile von Sachsenhausen, das Nordend-Ost sowie Teile des Nordend-West und Lerchesbergs. Die Ein- und Zweifamilienhäuser in diesen Stadtteilen erreichen eine Preisspanne von 900.000 Euro bis 2,8 Millionen Euro. Die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen in diesen Gebieten variieren zwischen 5.800 Euro und 8.800 Euro. Mehrfamilienhäuser mit oder ohne Gewerbeanteil werden zwischen 4.100 und 5.300 Euro pro Quadratmeter verkauft.


Mittlere Lage

Zu den mittleren Lagen zählen unter anderem die Gebiete Seckbach, Bergen-Enkheim, Bornheim, das Ostend, Sachsenhausen Süd, Niederrad Bockenheim und das Europaviertel. Für Ein- und Zweifamilienhäuser in diesen Stadtteilen Frankfurts können Käufer mit einer Preisspanne von 700.000 Euro bis 1,6 Millionen Euro rechnen. Im Falle der Eigentumswohnungen wird erwartet, dass sich die Preisspanne von 4.500 Euro bis 6.500 Euro pro Quadratmeter weiter steigern wird. Steigerungen in den mittleren Lagen sind auch im Segment der Wohn- und Geschäftshäuser zu erwarten. Hier liegen die Preise aktuell zwsichen 3.400 und 4.100 Euro.


Einfache Lage

Vor allem die außenliegenden Stadtteile wie Harnheim, Frankfurter Berg, Sossenheim, Praunheim, Sindlingen, Nied und Höchst weisen eine einfache Lage auf. Hiesige Ein- und Zweifamilienhäuser erzielen eine Preisspanne zwischen 450.000 Euro und 750.000 Euro. Jedoch wird auch hier künftig eine positive Preisentwicklung erwartet. Für Eigentumswohnungen in einfacher Lage, deren Quadratmeterpreise aktuell zwischen 3.500 Euro und 4.800 Euro liegen, kann vorerst von einem gleichbleibenden Preisniveau ausgegangen werden. In den einfachen Lagen am Stadtrand steigen die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser stark und liegen inzwischen in der Spanne zwischen 2.300 und 3.400 Euro je Quadratmeter.

Wohnlagen in Frankfurt am Main

 Hamburg
- Immobilienpreise Frankfurt

So viel kosten Ein- und Zweifamilienhäuser in den Frankfurter Lagen (in Euro)

 Hamburg
- Immobilienpreise Frankfurt


So viel kosten Eigentumswohnungen in den Frankfurter Lagen (Euro/m²)

 Hamburg
- Immobilienpreise Frankfurt

Eine Auswahl aktueller Miet- und Kaufangebote in Frankfurt


6. Entwicklung der Immobilienpreise in Frankfurt am Main

Aktuell ist eine Trendwende der kontinuierlich steigenden Immobilienpreise in Frankfurt am Main nicht absehbar. Im Gegenteil dürfte die hohe Nachfrage nach Wohnraum in der Mainmetropole aufgrund der zunehmenden Bedeutung als digitales Zentrum Deutschlands auch in den kommenden Jahren stabil bleiben. 

Noch mehr fundierte Einblicke zum Wohnimmobilienmarkt in den wichtigsten 71 Großstädten in Deutschland erhalten Sie in unserem interaktiven Vergleich aller Standorte oder bei einem persönlichen Gespräch mit Deutschlands fairstem Immobilienmakler. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!


Das aktuelle Geschehen am Wohn- und Geschäftshäusermarkt in Frankfurt ordnet Eike Hugo von Engel & Völkers Commercial Frankfurt am Main ein: "Dank ausgezeichneten demographischen und wirtschaftlichen Zukunftsaussichten bleibt die Mainmetropole auf dem Markt für Wohn- und Geschäftshäuser einer der interessantesten Investitionsstandorte Deutschlands. Speziell in einigen einfachen und mittleren Lagen wird die Nachfrage noch weiter zunehmen, sodass sich sowohl für private als auch institutionelle Anleger weitere Wertzuwächse in den nächsten Jahren realisieren lassen."


Transaktionen, Faktoren, Preise, Mieten und weitere Infos zum Markt für Mehrfamilienhäuser in 67 Städten finden Sie in unserem Wohn- und Geschäftshaus Marktbericht Deutschland 2021.



7. Ansprechpartner – das sagt Ihr Experte vor Ort

David Schmitt von Engel & Völkers Frankfurt

David Schmitt

Engel & Völkers Frankfurt

„Frankfurt hat sich auch während der Corona-Krise als robuster Immobilienstandort behauptet und ist weiterhin national und international stark nachgefragt. Vor allem die Nachfrage nach Einfamilienhäusern und nach großen Wohnungen mit Garten war gerade während der und durch die Pandemie stark ausgeprägt und kann durch das bestehende Angebot nicht gedeckt werden. Durch das unverändert niedrige Zinsumfeld ist weiter von moderat steigenden Preisen auszugehen."

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Immobilienpreise

Quellen nach Kapitel: 

Aktuelle Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt Frankfurt: Stadt Frankfurt, CBRE-empricia Leerstandsindex, Engel & Völkers Residential, Engel & Völkers Commercial

Mietpeise in Frankfurt am Main: empirica-systeme, Engel & Völkers Residential

Immobilienpreise in Frankfurt: Eigentumswohnungen: empirica-systeme, Engel & Völkers Residential

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