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Immobilienpreise Berlin - aktuelle Statistiken zu allen Immobilientypen

Ob als bunte Kulturstadt, bedeutendes Wirtschafts- und Industriezentrum oder angesehener Universitätsstandort – Berlin weckt Begehrlichkeiten. Das ist auch auf dem Wohnungs- und Häusermarkt zu spüren. Seit Jahren verzeichnen die Immobilienpreise in Berlin ein konstantes Wachstum. Die Hauptstadt besitzt den Ruf, neben München, Hamburg oder Stuttgart eine der teuersten Städte Deutschlands zu sein. 

Trotz der engen Marktsituation bietet die Metropole an der Spree jedoch nach wie vor jede Menge Potenziale für KapitalanlegerMieter und Familien, die den Immobilienkauf in Berlin in Erwägung ziehen. Unser Marktbericht gibt Aufschluss darüber, wie sich die Mietpreise in Berlin aktuell gestalten, welches Preisniveau die Bezirke der Hauptstadt im Einzelnen aufweisen und wie sich die Immobilienpreise aller Voraussicht nach zukünftig entwickeln werden: 

Inhaltsverzeichnis:

Zum Engel & Völkers Marktbericht Berlin


1. Aktuelle Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt Berlin

Durch eine Kombination aus einem anhaltend niedrigen Zinsniveau und der stetig ansteigenden Bevölkerungszahl ist Berlin einer der gefragtesten Wohnimmobilienstandorte in Deutschland. Aktuell bewohnen mehr als 3,7 Millionen Menschen die Bundeshauptstadt, was einem Wachstum von +6,6 Prozent seit dem Jahre 2013 entspricht. In den begehrten Lagen der Stadt ist das Angebot an Wohnraum zwar entsprechend knapp, jedoch ist das Potenzial für Neubauentwicklungen in Berlin noch nicht erschöpft. 

Dass Wohnraum in Berlin so gefragt ist, zeigt auch die geringe Leerstandsquote von 0,8 Prozent. Mit diesem Wert liegt die Hauptstadt allerdings noch über denen von anderen deutschen Metropolen wie Hamburg (0,5 Prozent) und Frankfurt am Main (0,3 Prozent). 


2. Immobilienpreise in Berlin für Eigentumswohnungen

Preissteigerungen sind auch bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen in Berlin zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr zahlten KäuferInnen einen Quadratmeterpreis von durchschnittlich 4.569 Euro für Bestandsimmobilien. Die Preise stiegen in diesem Sektor somit um +11,17 Prozent im Vergleich zum Jahr 2018 an. 

Ein wenig geringer fiel das Wachstum im Falle der Neubauprojekte aus, doch lässt sich auch hier ein konstanter Anstieg des Preisniveaus feststellen. Ein Quadratmeter Wohnfläche in einem Berliner Neubau kostete 2019 durchschnittlich 6.362 Euro, was einem Zuwachs von +6,26 Prozent entspricht. 


3. Immobilienpreise in Berlin für Häuser

Berlin ist dank seiner Vielfältigkeit auch ein attraktiver Wohnort für Familien. Dies lässt sich anhand der Immobilienpreise für Einfamilienhäuser in der Hauptstadt ablesen, die sich auf einem anhaltend hohen Niveau befinden. Der Durchschnittspreis für ein Einfamilienhaus in Berlin betrug im vergangenen Jahr 813.469 Euro. Damit stiegen die Preise noch einmal +9,4 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 an. 

Immobilienpreise in Berlin für Mehrfamilienhäuser

Ein Wohn- und Geschäftshaus oder Mehrfamilienhaus wurde im 1. Halbjahr 2019 für durchschnittlich 5.594.200 Euro verkauft, was einem Plus von 29,1% gegenüber dem Vorjahreshalbjahr entspricht. Der durchschnittliche Angebotspreis lag bei 3.311 Euro je Quadratmeter. Durch den vom Berliner Senat beschlossenen Mietendeckel zum Einfrieren der Mieten ist mit leichten Preisrückgängen zu rechnen. Warum der Berliner Markt für Anleger dennoch weiterhin sehr interessant ist, lesen Sie in unserem Wohn- und Geschäftshäuser Marktbericht 2019/2020.


4. Karte: Immobilienpreise in Berlin nach Bezirken

Je nach Lage variieren die Immobilienpreise in Berlin deutlich – dies gilt sowohl für Ein- und Zweifamilienhäuser als auch für Eigentumswohnungen. Naturgemäß gehören die zentrumsnahen Bezirke zu den begehrtesten Wohnlagen, doch auch die äußeren Stadtteile rücken zunehmend ins Interesse der Käuferschaft. 

Zu den Stadtteilen in sehr guter Lage zählen die Bezirke Mitte, Charlottenburg, Wilmersdorf, Schöneberg, Grunewald, Zehlendorf, Lichterfelde sowie Teile von Westend, Prenzlauer Berg, Frohnau, Hermsdorf und Kladow. Ein- und Zweifamilienhäuser in diesen Bezirken weisen das höchste Preisniveau Berlins auf und erzielen Spitzenwerte zwischen 650.000 Euro und 7 Millionen Euro. Für hiesige Eigentumswohnungen werden Quadratmeterpreise zwischen 5.200 Euro und 17.000 Euro fällig. 

Stadtteile in guter Lage sind die vor allem bei jungen Leuten beliebten, zentrumsnahen Bezirke wie Kreuzberg und weitere Teile von Prenzlauer Berg. Doch auch weiter außerhalb gelegene Bezirke wie Spandau, Steglitz, Waidmannslust und Friedrichshagen fallen zum Teil in diese Lagekategorie. Das hiesige Preisniveau für Ein- und Zweifamilienhäuser bewegt sich in diesen Stadtteilen Berlins zwischen 560.000 Euro und 3,7 Millionen Euro. Eigentumswohnungen in diesen Bezirken erzielen durchschnittliche Quadratmeterpreise zwischen 4.000 Euro und 8.700 Euro. 

Zu den Bezirken in mittlerer Lage zählen unter anderem die Stadtteile Neukölln, Weißensee, Lichtenberg, Pankow, Wedding sowie Teile von Tempelhof. Im mittleren Segment variieren die Immobilienpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser in Berlin zwischen 340.000 Euro und 1,03 Millionen Euro. Anleger, die den Kauf einer Eigentumswohnung in Erwägung ziehen, können in diesen Bezirken mit Quadratmeterpreisen zwischen 2.500 Euro und 6.800 Euro rechnen. 

Die niedrigsten Angebotspreise erzielen Immobilien in Bezirken in einfacher Lage. Hierzu zählen vor allem östlich gelegene Stadtteile wie Marzahn, Hellersdorf und Hohenschönhausen. Zudem weisen Reinickendorf und große Teile Rudows und Tempelhofs eine einfache Lage auf. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser variieren hier durchschnittlich zwischen 220.000 Euro und 620.000 Euro. Eigentumswohnungen in diesen Bezirken Berlins erzielen Angebotspreise zwischen 1.700 Euro und 4.600 Euro pro Quadratmeter. 

Einen vollständigen Überblick über die Lagen auf dem Berliner Wohnimmobilienmarkt liefert unsere Infografik:

Engel & Völkers Berlin


5. Prognose: Steigen die Immobilienpreise in Berlin weiter?

Aktuell geht Engel & Völkers nicht davon aus, dass die Immobilienpreise in Berlin in absehbarer Zeit sinken werden. Christian von Gottberg und Günter Fischer von Engel & Völkers Berlin prognostizieren stattdessen ein Anhalten der positiven Preisentwicklung: “Berlin wächst stetig und formt seinen metropolitischen Charakter weiter: Neue Knotenpunkte entstehen, das internationale Interesse ist ungebrochen. Dabei ist die Nachfrage deutlich höher als das Angebot. Baugenehmigungen werden nicht ausreichend erteilt und weitere politische Versäumnisse der letzten Jahre müssen aufgearbeitet werden, um Raum für neue Projekte und Investitionen zu schaffen.” 


Noch mehr fundierte Einblicke zum Wohnimmobilienmarkt in den wichtigsten 61 Großstädten in Deutschland erhalten Sie in unserem aktuellen Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2019/2020 oder bei einem persönlichen Gespräch mit Deutschlands fairstem Immobilienmakler. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme! 

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