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Immobilienpreise Berlin - aktuelle Statistiken zu allen Immobilientypen

Ob als bunte Kulturstadt, bedeutendes Wirtschafts- und Industriezentrum oder angesehener Universitätsstandort – Berlin weckt Begehrlichkeiten. Das ist auch auf dem Wohnungs- und Häusermarkt zu spüren. Seit Jahren verzeichnen die Immobilienpreise in Berlin ein konstantes Wachstum. Die Hauptstadt besitzt den Ruf, neben München, Hamburg, Frankfurt oder Stuttgart eine der teuersten Städte Deutschlands zu sein. 

Trotz der engen Marktsituation bietet die Metropole an der Spree jedoch nach wie vor jede Menge Potenziale für KapitalanlegerMieter und Familien, die den Immobilienkauf in Berlin in Erwägung ziehen. Unser Marktbericht gibt Aufschluss darüber, wie sich die Mietpreise in Berlin aktuell gestalten, welches Preisniveau die Bezirke der Hauptstadt im Einzelnen aufweisen und wie sich die Immobilienpreise aller Voraussicht nach zukünftig entwickeln werden:

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1. Aktuelle Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt Berlin

Durch eine Kombination aus einem anhaltend niedrigen Zinsniveau und der stetig ansteigenden Bevölkerungszahl ist Berlin einer der gefragtesten Wohnimmobilienstandorte in Deutschland. Aktuell bewohnen mehr als 3,8 Millionen Menschen die Bundeshauptstadt, was einem Wachstum von +4,4 Prozent seit dem Jahre 2015 entspricht. In den begehrten Lagen der Stadt ist das Angebot an Wohnraum zwar entsprechend knapp, jedoch ist das Potenzial für Neubauentwicklungen in Berlin noch nicht erschöpft. 


Dass Wohnraum in Berlin so gefragt ist, zeigt auch die geringe Leerstandsquote von 0,8 Prozent. Mit diesem Wert liegt die Hauptstadt allerdings noch über denen von anderen deutschen Metropolen wie Hamburg (0,5 Prozent) und Frankfurt am Main (0,2 Prozent).


2. Immobilienpreise in Berlin für Eigentumswohnungen

Preissteigerungen sind auch bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen in Berlin zu verzeichnen. Im ersten Halbjahr 2021  wurden Bestandsimmobilien zu einem Quadratmeterpreis von durchschnittlich 5.365 Euro angeboten. Die Preise stiegen in diesem Sektor somit um +10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an. 



Ein wenig geringer fiel das Wachstum im Falle der Neubauprojekte aus, doch lässt sich auch hier ein konstanter Anstieg des Preisniveaus feststellen. Ein Quadratmeter Wohnfläche in einem Berliner Neubau wurde im 2. Quartal 2021 für durchschnittlich 7.326 Euro angeboten, was einem Zuwachs von +9,4 Prozent entspricht.


3. Immobilienpreise in Berlin für Häuser

Berlin ist dank seiner Vielfältigkeit auch ein attraktiver Wohnort für Familien. Dies lässt sich anhand der Immobilienpreise für Einfamilienhäuser in der Hauptstadt ablesen, die sich auf einem anhaltend hohen Niveau befinden. Der Durchschnitts Angebotspreis für ein Einfamilienhaus in Berlin betrug im vergangenen Jahr  679.000 Euro. Damit stiegen die Preise um 15,3 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020. 


Immobilienpreise in Berlin für Mehrfamilienhäuser

Der durchschnittliche Verkaufspreis für reine Mehrfamilienhäuser sowie Wohn- und Geschäftshäuser mit Gewerbeanteil im Jahr 2020 betrug 5.553.290 Euro. Das ist ein Plus von 2,1 % gegenüber dem Vorjahr. Der durchschnittliche Angebotspreis lag im ersten Halbjahr 2021 bei 3.806 EUR/m². Das sind rund 12 % mehr als in den ersten sechs Monaten 2020. Da die Vielzahl der Marktakteure die Verfassungswidrigkeit des Berliner Mietendeckels erwartete, bzw. auf diese spekulierte, gab es nach der Nichtigkeitserklärung im April 2021 keine außerordentlichen Preisbewegungen. Demgegenüber lag die durchschnittliche Angebotsmiete für Bestandswohnungen mit 11,82 EUR/m² in den Monaten Mai bis August rund 5,7 % über dem ersten Quartal 2021, bevor der Mietendeckel vom Bundesverfassungsgericht gekippt wurde. Die aktuellsten Entwicklungen, Preise und Renditen finden Sie stets online auf www.engelvoelkers.com/mehrfamilienhaus/berlin


4. Karte: Immobilienpreise in Berlin nach Bezirken

Je nach Lage variieren die Immobilienpreise in Berlin deutlich – dies gilt sowohl für Ein- und Zweifamilienhäuser als auch für Eigentumswohnungen. Naturgemäß gehören die zentrumsnahen Bezirke zu den begehrtesten Wohnlagen, doch auch die äußeren Stadtteile rücken zunehmend ins Interesse der Käuferschaft. 


Zu den Stadtteilen in sehr guter Lage zählen die Bezirke Mitte, Charlottenburg, Wilmersdorf, Schöneberg, Grunewald, Zehlendorf, Lichterfelde sowie Teile von Westend, Prenzlauer Berg, Frohnau, Hermsdorf und Kladow. Ein- und Zweifamilienhäuser in diesen Bezirken weisen das höchste Preisniveau Berlins auf und erzielen Spitzenwerte zwischen 900.000 Euro und 10 Millionen Euro. Für hiesige Eigentumswohnungen werden Quadratmeterpreise zwischen 6.500 Euro und 21.000 Euro fällig. Für Mehrfamilienhäuser liegen die Angebotspreise zwischen 3.000 und 4.800 Euro pro Quadratmeter.


Stadtteile in guter Lage sind die vor allem bei jungen Leuten beliebten, zentrumsnahen Bezirke wie Kreuzberg und weitere Teile von Prenzlauer Berg. Doch auch weiter außerhalb gelegene Bezirke wie Spandau, Steglitz, Waidmannslust und Friedrichshagen fallen zum Teil in diese Lagekategorie. Das hiesige Preisniveau für Ein- und Zweifamilienhäuser bewegt sich in diesen Stadtteilen Berlins zwischen 700.000 Euro und 7 Millionen Euro. Eigentumswohnungen in diesen Bezirken erzielen durchschnittliche Quadratmeterpreise zwischen 4.500 Euro und 10.000 Euro. Bei Mehrfamilienhäuser liegen die Angebotspreise zwischen 2.700 und 3.500 Euro pro Quadratmeter.


Zu den Bezirken in mittlerer Lage zählen unter anderem die Stadtteile Neukölln, Weißensee, Lichtenberg, Pankow, Wedding sowie Teile von Tempelhof. Im mittleren Segment variieren die Immobilienpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser in Berlin zwischen 500.000 Euro und 2 Millionen Euro. Anleger, die den Kauf einer Eigentumswohnung in Erwägung ziehen, können in diesen Bezirken mit Quadratmeterpreisen zwischen 3.000 Euro und 8.000 Euro rechnen. Zwischen 2.400 und 2.950 Euro pro Quadratmeter liegen die Angebotspreise bei Wohn- und Geschäftshäuser.


Die niedrigsten Angebotspreise erzielen Immobilien in Bezirken in einfacher Lage. Hierzu zählen vor allem östlich gelegene Stadtteile wie Marzahn, Hellersdorf und Hohenschönhausen. Zudem weisen Reinickendorf und große Teile Rudows und Tempelhofs eine einfache Lage auf. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser variieren hier durchschnittlich zwischen 300.000 Euro und 650.000 Euro. Eigentumswohnungen in diesen Bezirken Berlins erzielen Angebotspreise zwischen 2.500 Euro und 4.500 Euro pro Quadratmeter. Wohn- und Geschäftshäuser sind zwischen 2.000 und 2.600 Euro zu bekommen.

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5. Prognose: Steigen die Immobilienpreise in Berlin weiter?

Aktuell geht Engel & Völkers nicht davon aus, dass die Immobilienpreise in Berlin in absehbarer Zeit sinken werden. 


6. Ansprechpartner – das sagen Ihre Experten vor Ort

Günter Th. Fischer, Engel & Völkers Berlin

Günter Fischer

Engel & Völkers Berlin

„Berlins Strahlkraft reicht immer weiter ins Umland und setzt nachhaltige Impulse – Die Trennung zwischen der Metropole Berlin und dem Brandenburger Land verschwimmt zunehmend und führt zu einer merklichen Homogenisierung in den Köpfen der Bevölkerung. Vor allem die Gemeinden um Berlin sind sehr aktiv und entwickeln sich stark, um ihren Bürger:innen eine hohe Lebensqualität zu bieten – ein Prozess, der sich nicht nur im enorm steigenden Wohnwert des Umlandes erkennen lässt, sondern auch in der zunehmenden Verlagerung des Lebensmittelpunktes vor die Tore Berlins."


Noch mehr fundierte Einblicke zum Wohnimmobilienmarkt in den wichtigsten 71 Großstädten in Deutschland erhalten Sie in unserem aktuellen Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2021/2022 oder bei einem persönlichen Gespräch mit Deutschlands fairstem Immobilienmakler. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

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