Marktreport Bremen


Aktuelle Zahlen, Analysen und Prognosen

Immobilienpreise Bremen – aktuelle Statistiken zu allen Immobilientypen

Die Hansestadt ist sowohl ein attraktiver Wohn- als auch Wirtschaftsstandort. Durch die kontinuierlich steigende Einwohnerzahl ist die Nachfrage nach Wohnraum weiterhin wachsend. Analog dazu haben sich auch die Immobilienpreise entwickelt. Zuletzt legten die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Bestand um 12,2 Prozent im Vorjahresvergleich zu. Im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen ist das Preisniveau dennoch moderat, sodass sich für Kaufinteressenten gute Wertzuwachspotenziale auch abseits der sehr guten Lagen eröffnen.

1. Wie entwickelt sich der Immobilienmarkt Bremen?

 Hamburg
- Allg Daten

Bremen hat aktuell eine Bevölkerung von 566.573 Einwohnern, im vergleich zu 2015 ist das eine Steigerung von +1,3 Prozent. Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2020 ist der durchschnittliche Angebotspreis für Eigentumswohnungen um +12,3 Prozent gestiegen, wodurch er aktuell bei 2.841 Euro pro Quadratmeter liegt. Für Einfamilienhäuser rangiert der Preis mit einem Plus von +12,0 Prozent bei 335.000 Euro. Die Leerstandsquote von Bremen kommt auf 1,8 Prozent.

So viele Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen wurden verkauft



 Hamburg
- TAA


So hoch war der Geldwert aller Immobilienverkäufe insgesamt


 Hamburg
- TAV

2. Wo liegen die aktuellen Mietpreise in Bremen?

Die Preise für Immobilien in Bremen differenzieren sich nach neu gebauten und bereits bestehenden Objekten. Wer eine Wohnung im Neubau kaufen will, zahlt mehr als für eine Wohnung im Bestand. Dementsprechend unterscheiden sich auch die Mietpreise der Neubauwohnungen in Bremen und den Bestandsobjekten. 



Bremens Mietpreise für Neubauten sind seit einigen Jahren ungefähr gleichbleibend, zuletzt ist eine leichte Steigerung erkennbar. Bei Bestandsobjekten hingegen ist seit Jahren ein leichter Preisanstieg zu verzeichnen. An der Tatsache, dass Neubaumieten in ihrem Quadratmeterpreis generell über denen von Bestandsmieten liegen, ändert das allerdings nichts, wie auch die folgende Grafik zeigt.


 Hamburg
- Angebotsmiete

3. Wie hoch sind die Immobilienpreise für Eigentumswohnungen?

Neubauten bewegen sich generell in einem höheren Preissegment als Bestandswohnungen. Die Entwicklung der Preise über die Jahre ist aber bei beiden Objekttypen in Bremen ähnlich. Konkret nehmen die Immobilienpreise in Bremen jedes Jahr etwas zu. Wichtige Daten für die Wertermittlung stellt unter anderem der sogenannte Gutachterausschuss zur Verfügung. Er analysiert den Immobilienmarkt und erfasst auf dieser Basis die erforderlichen Zahlen.


 Hamburg
- Angebotspreise

4. Wie unterscheiden sich die Bremer Immobilienpreise nach Wohnlage?

Die Wohnlage eines Objekts wirkt sich natürlich auch in Bremen auf den Immobilienpreis aus. Dabei ist entscheidend, ob es sich um eine sehr gute Lage, gute Lage, mittlere Lage oder einfache Lage handelt. Welcher Wohnlage ein Stadtteil zugeordnet werden kann hängt zum Beispiel davon ab, wie die Verkehrsanbindung, das Straßenbild und die Preisklasse der umliegenden Geschäfte ist. Durch eine Veränderung dieser Faktoren kann sich auch die Wohnlage verändern.


 Hamburg
- Karte

So viel kosten Eigentumswohnungen in verschiedenen Wohnlagen (€/m²)



 Hamburg
- Preise ETW



So hoch sind die Verkaufspreise (€) für Ein- und Zweifamilienhäuser nach Wohnlage


 Hamburg
- EZFH Preise

5. Welche Bremer Stadtteile gehören zu welcher Wohnlage?

Sehr gute Lage

Sehr gute Lagen sind vor allem im Zentrum Bremens zu finden. Die Stadtmitte, Schwachhausen, Östliche Vorstadt und das Oberneuland gelten als Wohngebiete für wohlhabende Bremer.


Gute Lage

Horn-Lehe, Neustadt, Überseestadt, Borgfeld, Burglesum und teile von Findorff  gehören zu den guten Lagen und erzielen in Bremen hohe Immobilienpreise.


Mittlere Lage

Die umliegenden Zentrumsgebiete gehören größtenteils zur mittleren Lage, hierzu zählen Woltmershausen, Obervieland, Hastedt, Vahr, Walle und teile von Findorff.


Einfache Lage

Blumenthal, Vegesack, Gröpelingen, Hemelingen, Huchting und Osterholz zählen zur einfachen Lage.

Eine Auswahl unserer aktuellen Angebote

6. Was kosten Mehrfamilienhäuser in Bremen?

Bremen zählt zur Städtekategorie B. Per Definition sind B-Städte als Großstädte mit nationaler und regionaler Bedeutung klassifiziert. Im Durchschnitt aller B-Städte kostete der Quadratmeter eines Mehrfamilienhauses im ersten Halbjahr 2021 rund 2.754 Euro.


Die Stadt Bremen liegt deutlich unter dem Durchschnitt der deutschen B-Städte. Engel & Völkers Research ermittelte als Quadratmeterpreis für ein Mehrfamilienhaus in Bremen von 2.251 Euro.

7. Ansprechpartner – das sagen Ihre Experten vor Ort

Jan Meyer-Sach, Engel & Völkers Bremen

Jan Meyer-Sach

Engel & Völkers Bremen
Bremen_Michels.jpg

Thorsten Michels

Engel & Völkers Bremen
Telefon 0421 16825-0

„Die Hansestadt Bremen als traditionsreiche Stadt an der Weser bietet Lebensqualität und viele Facetten. Die Immobilienpreise florieren und die Nachfrage in den sehr guten Lagen übersteigt deutlich das Angebot. Deshalb weichen Interessenten inzwischen auch auf die guten und mittleren Lagen aus, sodass auch hier mit positiven Preisentwicklungen zu rechnen ist. Die Stadt profitiert von ihrem besonderen Charme, der ausgezeichneten Infrastruktur und einer vitalen Bauwirtschaft, zum Beispiel im spannenden Tabakquartier, in dem Arbeiten und Wohnen zukunftsweisend und attraktiv kombiniert werden."

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