Wohnimmobilien in Köln


Analysen für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen
Marktreport im PDF

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Immobilienpreise Köln – aktuelle Statistiken zu allen Immobilientypen

Mit mehr als einer Million Einwohnern zählt Köln nach Hamburg, Berlin und München zu den größten Städten Deutschlands. Die Rheinmetropole ist aufgrund seiner Bedeutung für Wirtschaft, Forschung und Bildung zugleich einer der begehrtesten Wohnorte der Bundesrepublik. Das ist auch an der  Entwicklung der Immobilienpreise in Köln abzulesen, die wie vielerorts seit Jahren kontinuierlich ansteigen, aber im Vergleich zu den anderen Metropolen noch auf moderatem Niveau liegen.


Welche Preise MieterInnen, AnlegerInnen und VerkäuferInnen in der Stadt am Rhein erwarten können, wie die Immobilienpreise in den einzelnen Stadtteilen variieren und ob der stetige Aufwärtstrend auch in Zukunft anhalten wird, erläutert im Folgenden unser Marktbericht.



1. Aktuelle Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt Köln

 Hamburg
- Melderegister der Stadt, unter anderem mit Angaben wie Bevölkerung oder Leerstandsquote.

Die Bevölkerungszahl fiel seit 2016 um -0,2 Prozent auf 1,072 Millionen Einwohner ab.  Die Nachfrage nach Wohnraum reißt allerdings nicht ab und dass der hohe Bedarf an Immobilien in Zukunft nachlassen wird, ist unwahrscheinlich: Bei einer prognostizierten Einwohnerzahl von 1,2 Millionen bis 2040 ist ein Ende des Bevölkerungsbooms aktuell nicht abzusehen. 


Durch den hohen Bedarf an Wohnraum ist die Leerstandsquote in Köln wie in vielen anderen deutschen Großstädten niedrig. Nur 0,9 Prozent des verfügbaren Wohnraumes sind in der Rheinmetropole ungenutzt. Engel & Völkers geht davon aus, dass auch größere Neubauprojekte wie in Ehrenfeld oder Rodenkirchen die Situation nur geringfügig verbessern können. Ein ausreichendes Angebot wird auf absehbare Zeit nicht entstehen.

2. Mietpreise in Köln

Betrachtet man die Entwicklung der Mietpreise in Köln, muss zwischen Bestandsimmobilien und Neubauten differenziert werden. Die Angebotsmieten im Neubausektor stiegen 2022 um +1,5 Prozent. Somit zahlen MieterInnen in der Rheinmetropole aktuell durchschnittlich 15,28 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. 


Durchweg positiv entwickeln sich die Angebotsmieten bei den Bestandsimmobilien. MieterInnen zahlten im zweiten Quartal 2022 durchschnittlich einen Quadratmeterpreis von 12,94 Euro. Damit lagen die Mieten in Köln durchschnittlich um +4,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. In den vergangenen drei Jahren stiegen die Mieten für bestehende Immobilien mit einem Plus von +12 Prozent.


So entwickeln sich die Angebotsmieten in Bestand und Neubau

 Hamburg
- VALUE Marktdatenbank, Engel & Völkers Residential

Eine Auswahl unserer aktuellen Angebote in Köln


3. Kaufpreise für Eigentumswohnungen in Köln

Auch die Angebotspreise für Eigentumswohnungen steigen in der Rheinmetropole – sowohl bei Bestandsimmobilien als auch im Neubausektor. Der durchschnittliche Angebotspreis für eine Eigentumswohnung (Bestand) in Köln liegt aktuell bei 5.153 Euro pro Quadratmeter.. Die Preise zogen somit im Vergleich zu 2021 noch einmal um +8,0 Prozent an. 


Naturgemäß liegt das Preisniveau für Neubauten noch einmal höher. Zuletzt stiegen die Preise für Eigentumswohnungen in diesem Sektor ähnlich stark an wie  die der Bestandsimmobilien. Ein Quadratmeter Wohnfläche in einem Kölner Neubau kostete im zweiten Quartal 2022 durchschnittlich 7254 Euro und damit +13,4 Prozent mehr als im Vorjahr.


So entwickeln sich die Kölner Angebotspreise für Eigentumswohnungen

 Hamburg
- VALUE Marktdatenbank, Engel & Völkers Residential


4. Immobilienpreise für Häuser in Köln

Auch der Häusermarkt in Köln ist von einem anhaltend hohen Preisniveau gekennzeichnet. Ein Einfamilienhaus in der Rheinmetropole kostete im ersten Halbjahr 2022 durchschnittlich 710.000 Euro. Das entspricht einem Plus von +9,4 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021.


Immobilienpreise für Mehrfamilienhäuser in Köln: Transaktionszahlen, Mieten, Preise und Faktoren finden Sie ausführlich in unserem Wohn- und Geschäftshäuser Marktbericht für Köln.

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5. Immobilienpreise in Köln nach Stadtteilen

Die Kaufpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie für Eigentumswohnungen in Köln hängen in hohem Maße von deren Lage ab. Deshalb wird hierbei zwischen sehr guter, guter, mittlerer und einfacher Lage unterschieden. Die Einordnung eines Stadtteils in ein bestimmtes Lagegebiet wird von unterschiedlichen Faktoren wie der vorhanden Infrastruktur oder dem Freizeitangebot beeinflusst. Vor allem zentrumsnahe und im Süden von Köln gelegene Objekte weisen ein zum Teil deutlich höheres Preisniveau auf als die äußeren Stadtteile. 


Sehr gute Lage

Stadtteile in Köln mit sehr guter Lage sind unter anderem Lindenthal, Marienburg, Hahnwald, Klettenberg und Teile der Neu- sowie Altstadt. Hiesige Ein- und Zweifamilienhäuser weisen Spitzenpreise von bis zu 7,5 Millionen Euro auf. Auch die Kaufpreise für Eigentumswohnungen liegen hier deutlich über dem stadtweiten Durchschnitt: Zwischen 8.000 Euro und 20.000 Euro müssen Anleger pro Quadratmeter Wohnfläche zahlen. 


Gute Lage

Auch in den guten Lagen befinden sich die Immobilienpreise in Köln auf hohem Niveau. Stadtteile, die in diese Kategorie fallen, sind vor allem zentrumsnahe Gebiete wie die Altstadt, Deutz, Neuehrenfeld und die Neustadt. Die dortige Preisspanne für Ein- und Zweifamilienhäuser beträgt durchschnittlich zwischen 1,2 Million Euro und 3,5 Millionen Euro. Eigentumswohnungen erzielen im Durchschnitt Quadratmeterpreise zwischen 5.500 Euro und 9.500 Euro. 


Mittlere Lage 

Moderater gestalten sich die Immobilienpreise in den mittleren Lagen von Köln, zu denen vor allem die Gebiete östlich des Rheins zählen. Unter anderem fallen die Stadtteile Kalk, Mühlheim, Potz und Ensen in diese Kategorie. Für Ein- und Zweifamilienhäuser in diesen Stadtteilen ergibt sich eine Preisspanne zwischen 700.000 Euro und 1,7 Millionen Euro. Eigentumswohnungen in diesen und anderen Stadtteilen in mittlerer Lage erzielen Preise zwischen 4.500 Euro und 8.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. 


Einfache Lage

Die geringste Investitionshürde weisen naturgemäß die Stadtteile in einfacher Lage auf. Hierzu zählen unter anderem Höhenhaus, Holweide, Buchheim, Höhenberg und Vingst. Die hiesigen Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser beginnen bei 400.000 Euro und erzielen ein Spitzenniveau von 800.000 Euro. Auch die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen sind mit einer Spanne von 3.000 Euro bis 4.500 Euro vergleichsweise günstig. 

Die Kölner Wohnlagen im Überblick

 Hamburg
- Quellen: Engel & Völkers Residential


So viel kosten Ein- und Zweifamilienhäuser in den Kölner Lagen (in Euro)

 Hamburg
- Quelle: Engel & Völkers Residential

So viel kosten Eigentumswohnungen in den Kölner Lagen (Euro/m²)

 Hamburg
- Quelle: Engel & Völkers Residential

Eine Auswahl unserer aktuellen Kaufangebote in Köln


6. Prognose: Künftige Entwicklung der Immobilienpreise in Köln

Eine Stabilisierung bei den Immobilienpreisen ist in Köln aktuell abzusehen. Christian Sprave von Engel & Völkers Köln fasst die Marktlage zusammen:


„Der Kölner Markt ist aufgrund der Finanzierungsbedingungen derzeit schwerfällig und die Immobilien werden langsamer platziert – bei steigendem Angebot. Des Weiteren beeinflussen längere Lieferzeiten sowie steigende Materialkosten den Markt. Dies erschwert den Verkauf von Sanierungsobjekten und
beeinflusst die Baubranche – spätere Fertigstellungen und Einstellungen von Projekten sind die Folge. Engel & Völkers Köln geht von einer Stabilisierung der Kaufpreise aus.”

Noch mehr fundierte Einblicke zum Wohnimmobilienmarkt in 56 Großstädten in Deutschland erhalten Sie in unserem aktuellen Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2022/2023 oder bei einem persönlichen Gespräch mit Deutschlands fairstem Immobilienmakler. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!


Faktoren, Entwicklungen, Mietpreise und Immobilienpreise für Wohn- und Geschäftshäuser in Köln und insgesamt 71 deutschen Städten finden Sie in unserem aktuellen Wohn- und Geschäftshäuser Marktbericht 2022

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