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Das Wichtigste in Kürze
Die hedonische Schätzung bewertet Immobilien anhand von Vergleichsdaten ähnlicher Objekte, die bereits verkauft wurden.
Sie eignet sich besonders für Standardimmobilien wie Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in gut vergleichbaren Lagen.
Die Methode ist schnell, kostengünstig und basiert auf objektiven, statistischen Modellen.
Bei einzigartigen oder schwer vergleichbaren Immobilien stösst sie an ihre Grenzen.
Für eine erste Orientierung reicht oft eine Online-Bewertung, für den Verkauf ist die Einschätzung von Fachpersonen meist sinnvoller.
Inhaltsverzeichnis
Wie viel ist Ihre Immobilie wert? Eine wichtige Frage – mit einer hedonischen Schätzung erhalten Sie schnell eine datenbasierte Antwort. Erfahren Sie, wie diese Methode funktioniert, für welche Objekte sie geeignet ist und wann eine zusätzliche Einschätzung von Fachpersonen sinnvoll ist.
Bei einer hedonischen Schätzung wird der Wert einer Immobilie anhand der Verkaufspreise von vergleichbaren Liegenschaften ermittelt. Ziel ist es, auf Basis einer grossen Zahl realer Marktdaten einen möglichst marktgerechten Wert zu erhalten.
Die Bewertung erfolgt anhand einer Vielzahl von objektiven Merkmalen, die den Immobilienwert beeinflussen. Dazu gehören unter anderem:
die Lage, inklusive der genauen Lagequalität (z.B. Besonnung, Aussicht, Anbindung an den öffentlichen Verkehr)
die Wohn- und Grundstücksfläche
die Anzahl Zimmer
das Baujahr
der Zustand der Immobilie und ein allfälliger Sanierungsbedarf
Ergänzend fliessen auch Faktoren wie der Ausbaustandard – etwa Materialien und Ausstattung von Küche und Bad – sowie zusätzliche Merkmale wie Balkone, Terrassen, Garagen oder Gartenflächen in die Bewertung ein. Ebenfalls relevant sind Aspekte wie die Energieeffizienz: Hat die Immobilie beispielsweise ein modernes Heizsystem oder eine gute Isolation?
Da die hedonische Bewertung auf eindeutigen Daten basiert, ist sie effizient und kostengünstig, weshalb sie die Grundlage vieler Online-Bewertungstools bildet. Auch Banken, Pensionskassen sowie Maklerinnen und Makler setzen bei der Immobilienbewertung regelmässig auf diese Methode, insbesondere bei Standardobjekten wie Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäusern.
Die hedonische Schätzung eignet sich besonders für Standardobjekte, also Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäuser in gut erschlossenen und gefragten Lagen. In solchen Fällen stehen in der Regel genügend aktuelle Vergleichsdaten zur Verfügung, was eine präzise und marktnahe Bewertung ermöglicht.
Weniger geeignet ist die Methode hingegen bei aussergewöhnlichen oder schwer vergleichbaren Immobilien – etwa bei Luxusobjekten oder Liegenschaften mit sehr individuellen Ausstattungsmerkmalen. Auch in Regionen mit wenigen Transaktionen, beispielsweise auf dem Land, kann die Datenbasis zu dünn sein. In solchen Fällen besteht die Gefahr, dass einzelne Vergleichswerte die Schätzung verzerren und alternative Bewertungsmethoden sinnvoller sind.
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Öffnen, um mehr über die verwendeten Daten von Engel & Völkers zu erfahrenDie hedonische Schätzung hat klare Vorteile, bringt jedoch – wie jede Methode – auch gewisse Einschränkungen mit sich. Eine Übersicht:
Vorteile
Hohe Präzision bei Standardimmobilien wie Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäusern
Marktnahe Bewertung auf Basis realer Transaktionspreise – oft nahe am tatsächlich erzielbaren Verkaufspreis
Objektiv und nachvollziehbar, da auf statistischen Modellen und klar definierten Kriterien (z.B. Lage, Grösse, Baujahr, Ausstattung) basierend
Schnell und kostengünstig im Vergleich zu klassischen Gutachten
Nachteile
Weniger geeignet für aussergewöhnliche oder schwer vergleichbare Immobilien
Individuelle Besonderheiten und spezielle Ausstattungen werden nur begrenzt berücksichtigt
Starke Abhängigkeit von der Datenqualität und Aktualität der Marktdaten
Ungenauigkeiten möglich bei wenigen Vergleichsobjekten, z.B. in ländlichen Regionen oder speziellen Preissegmenten
In der Regel gilt: Für eine erste Orientierung zum ungefähren Wert Ihrer Immobilie reichen Online-Bewertungstools aus. Sie liefern Ihnen schnell und unkompliziert einen ersten Richtwert.
Wenn es jedoch um den konkreten Verkauf geht, ist es sinnvoll, Expertinnen und Experten beizuziehen. Im Unterschied zur reinen Online-Bewertung können Fachpersonen Ihre Immobilie vor Ort genau unter die Lupe nehmen und individuelle Besonderheiten berücksichtigen – etwa den tatsächlichen Zustand, den Ausbaustandard oder «versteckte Werte», die in Datenmodellen nicht erfasst sind.
Zudem profitieren Sie von der lokalen Marktexpertise: Erfahrene Immobilienmaklerinnen und -makler kennen Angebot, Nachfrage und Zielgruppen in Ihrer Region genau und können diese Faktoren in die Bewertung einfliessen lassen. So entsteht eine fundierte Einschätzung, die als Grundlage für eine realistische Preisfindung und eine erfolgreiche Vermarktung dient.

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Nicht für jede Immobilie ist die hedonische Schätzung die passende Methode. Insbesondere bei fehlenden Vergleichsdaten oder bei sehr individuellen Objekten stösst sie an ihre Grenzen. In solchen Fällen kommen andere Bewertungsverfahren zum Einsatz:
Bei der Ertragswertmethode steht der zu erwartende Mietertrag im Mittelpunkt der Bewertung. Sie eignet sich besonders für Renditeobjekte wie Mehrfamilienhäuser oder vermietete Eigentumswohnungen. Da sie stark auf Annahmen zu zukünftigen Erträgen basiert, erfordert sie fundiertes Fachwissen und ist für selbst genutztes Wohneigentum weniger geeignet.
Die Substanzwertmethode bewertet eine Immobilie anhand der aktuellen Land- und Baukosten, abzüglich der Wertminderung durch Alter und Zustand. Sie kommt vor allem bei einzigartigen oder schwer vergleichbaren Objekten zum Einsatz. Aufgrund des höheren Aufwands und der notwendigen Expertise wird sie in der Regel von Fachpersonen durchgeführt.
Die hedonische Schätzung basiert auf einem Vergleichswertverfahren und nutzt eine grosse Datenbasis mit tausenden von Immobilientransaktionen pro Jahr. Je mehr aktuelle und vergleichbare Daten verfügbar sind, desto präziser fällt die Bewertung aus.
Online-Bewertungen liefern jedoch eher Richtwerte und können vom effektiven Marktpreis abweichen – insbesondere bei ungenauen oder unvollständigen Angaben. Eine durch Fachpersonen durchgeführte Bewertung ist in der Regel deutlich genauer und bietet eine belastbare Grundlage für Verkaufsentscheidungen.
Für eine erste Orientierung genügt eine Online-Bewertung, da sie schnell und unkompliziert einen groben Richtwert liefert.
Für eine fundierte Bewertung – insbesondere im Hinblick auf einen Verkauf – reicht das aber in der Regel nicht aus. Es empfiehlt sich, Expertinnen und Experten beizuziehen. So können beispielsweise Maklerinnen und Makler zusätzliche Faktoren berücksichtigen und die Bewertung deutlich präzisieren.
Für eine fundierte Bewertung sind verschiedene Dokumente hilfreich. Dazu gehören unter anderem Grundrisspläne mit Flächenangaben, ein Grundbuchauszug sowie Informationen zu getätigten Investitionen und Renovationen.
Je nach Objekt können auch weitere Unterlagen relevant sein, etwa Angaben zum Gebäudevolumen, Katasterpläne oder Dokumente bei Stockwerkeigentum. Vollständige Unterlagen helfen dabei, den Wert möglichst genau zu bestimmen.
Eine regelmässige Bewertung ist in der Regel nicht zwingend notwendig. Der ermittelte Wert stellt immer eine Momentaufnahme dar, die sich je nach Marktsituation verändern kann.
Sinnvoll ist eine erneute Schätzung vor allem dann, wenn sich Ihre persönliche Situation ändert – etwa bei Verkaufsabsicht oder nach grösseren Renovationen.
Unterschiedliche Bewertungen entstehen vor allem durch Unterschiede in der Datengrundlage und deren Gewichtung. Nicht jedes Tool greift auf gleich aktuelle oder gleich umfangreiche Transaktionsdaten zurück.
Zudem bewerten die einzelnen Modelle Faktoren wie Lage, Zustand oder Ausbaustandard unterschiedlich. Auch ungenaue oder fehlende Eingaben können das Ergebnis beeinflussen und zu Abweichungen führen.
Wir unterstützen Sie gerne beim Verkauf Ihrer Liegenschaft. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns auf Sie!
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