Die Immobilienpreisentwicklung bei Wohnimmobilien - Marktbericht Deutschland 2019/2020

Wohnimmobilien sind beliebt wie eh und je, denn viele Familien erfüllen sich den Traum vom eigenen Heim. Dabei sind Immobilien zugleich beliebte Geldanlagen und dienen zur Altersvorsorge. Egal, ob Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen oder Zwei- beziehungsweise  Mehrfamilienhäuser – der Immobilienkauf lohnt sich trotz und aufgrund stetig steigender Marktpreise. Das zeigt der aktuelle Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2019/2020 von Engel & Völkers. Für die Top-7-Städte finden Sie relevante Informationen zu den besten Wohnlagen, zu Transaktionszahlen, zu den Besonderheiten der einzelnen Standorte sowie deren Immobilienpreisentwicklung auf einer interaktiven Homepage.

Für Immobilienkäufer ebenso wie für Verkäufer von Eigentumswohnungen oder Häusern sind die Immobilienpreise in der Zukunft wichtig. Gerade bei Interessenten an Eigenheimen und Eigentumswohnungen stellt sich häufig die Frage, ob sie besser kaufen oder mieten sollten. Natürlich spielt bei der Beantwortung dieser Frage die persönliche Situation eine Rolle, denn mit selbstbewohnten Immobilien binden sich die Eigentümer für einen längeren Zeitraum an einen Ort. Alternativ lassen sich Wohnungen oder Häuser lukrativ vermieten. Für die Kaufentscheidung ist es daher wichtig zu wissen, ob die Immobilienpreise und Mieten weiter steigen werden.


Steigen die Immobilienpreise und Mieten auch 2020 weiter?

Bei Wohnimmobilien war diese Frage zuletzt schnell zu beantworten, denn Wohnraum ist knapp. Durch den Nachfrageüberhang könnten Mieten noch weiter steigen. Viele suchen daher Alternativen. Dazu gehört der Kauf von Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäusern. Seit Jahren geht die Tendenz der Immobilienpreisentwicklung in ganz Deutschland stetig nach oben. Regional gibt es allerdings deutliche Unterschiede. So ist der Osten Deutschlands nach wie vor erheblich günstiger als der Westen.


Dabei ist es egal, ob es sich um Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser oder Mietwohnungen handelt. Das zeigt sich vor allem in Großstädten und Ballungsräumen, zieht sich darüber hinaus bis in die Kleinstädte und ebenfalls in die touristisch interessanten Regionen. Ferienimmobilien sind begehrte Investitionsobjekte, die sich für den Urlaub selbst nutzen lassen und im übrigen Jahr gute Mieterträge einbringen können.

Wo in Deutschland steigen die Immobilienpreise an?

In allen 61 untersuchten Standorten des Engel & Völkers Marktberichts Deutschland 2019/2020 stiegen die Preise von Eigentumswohnungen seit 2014 um mindestens 25 % an. Die Immobilienpreisentwicklung in Berlin bei Eigentumswohnungen zeigt sogar einen Preisanstieg von 80 % seit 2014. Die meisten Kapitalanlagen entwickeln sich deutlich langsamer. Sicherlich hat Berlin einen Hauptstadtbonus. Tabellenführer bei der Preisentwicklung über 5 Jahre ist jedoch keine der Metropolen, sondern überraschenderweise Lübeck mit 85,2 %. Aber auch die Entwicklung der Immobilienpreise in München oder in der nahe gelegenen Urlaubsregion Starnberg sind im Vergleichszeitraum mit einer Zunahme von 56 % positiv.


Damit können die Häuser nicht ganz mithalten. An 55 der 61 untersuchten Standorte stiegen in dieser Kategorie die Marktpreise für Ein- oder Zweifamilienhäuser im Vergleich zum Jahr 2014 deutlich an. Der Spitzenreiter ist Augsburg mit 84,4 %, gefolgt von Potsdam mit 71 % Veränderung.

 Hamburg
- Engel & Völkers Top-Standorte

Die höchsten Immobilienpreise Deutschlands

Die Quadratmeterpreise bei Wohnimmobilien steigen immer weiter. Ein Ende dieser positiven Entwicklung der Immobilienpreise ist bislang nicht in Sicht. Der Engel & Völkers Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2019/2020 belegt dies im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ganz deutlich. Besonders die Immobilienpreisentwicklung in München ist markant. Eigentumswohnungen liegen in 2019 mit 8.291 Euro pro Quadratmeter auf dem höchsten Niveau. In Starnberg schlägt der Quadratmeter einer Eigentumswohnung mit 6.625 Euro und in Frankfurt mit 6.010 Euro zu Buche. Häuser sind in Starnberg laut dem Marktbericht Deutschland 2019/2020 zu einem durchschnittlichen Angebotspreis von 1.924.257 Euro zu bekommen, in München für 1.434.427 Euro. 


Trotz der steigenden Preise geht das Transaktionsvolumen nicht zurück, das Gegenteil ist der Fall. Das Volumen stieg um rund 5,1 % bei Eigentumswohnungen. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern waren es sogar 9,6 % in der gesamten Bundesrepublik. Dabei lag der durchschnittliche Kauf- beziehungsweise Verkaufspreis bei 236.000 Euro.


Transaktionsvolumen Segment Ein- und Zweifamilienhäuser in Mio. EUR:

  • Hamburg 1.835 (+10%)
  • Berlin 1.342 (+11%)
  • München 1.280 (+2%)

Transaktionsvolumen Segment Eigentumswohnungen in Mio. EUR:

  • ​Berlin 6.054 (+7%)
  • München 4.760 (+7%)
  • Hamburg 2.734 (+2%)


Quelle: Gutachterausschüsse, Engel & Völkers Residential

Warum steigen Immobilienpreise weiter an?​

Der Kauf einer eigenen Wohnimmobilie ist nach wie vor beliebt, trotz oder gerade wegen der Immobilienpreisentwicklung. Die Mieten steigen ebenfalls. Deswegen ist der Kauf von Eigentum eine Investition in die eigene Zukunft. Die Zinsen sind niedrig, sodass Kredite für den Haus- oder Wohnungskauf leicht zu bedienen sind. Während die Nachfrage nach Wohnimmobilien steigt, bleibt das Angebot an Immobilien zugleich knapp. Das treibt die Immobilienpreise nach oben. Sollte sich die Zinsniveau nicht gravierend ändern, ist jedoch keine Trendwende zu erwarten. Da der Neubau vor allem in den Metropolregionen den Bedarf nicht decken kann und auch in näherer Zukunft nicht decken wird, bleibt das Angebot an Wohnimmobilien rar und der Nachfrageüberhang groß.

 

Die Immobilienpreisentwicklung in Deutschland ist daher besonders für Verkäufer von Häusern oder Eigentumswohnungen positiv. Investoren können jetzt noch Geld anlegen und von dieser Entwicklung profitieren. Das Zinstief ist außerdem ein guter Zeitpunkt, für den Kauf von Premiumimmobilien. Denn die Preise sind auch bei Luxusimmobilien in vielen Regionen höher als früher. Der ausführliche „Engel & Völkers Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2019/2020“ zeigt detailliert die Immobilienpreisentwicklung in 61 deutschen Städten und Metropolen. Damit erhalten Kaufinteressenten ebenso wie Verkäufer von Immobilien eine Hilfe bei ihrer Investitionsentscheidung.

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